Der schwarze Mönch (Tschechow)

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Der schwarze Mönch (russisch Черный монах, Transliteration Černyj monach) ist eine philosophische Novelle von Anton Pawlowitsch Tschechow.

Tschechow verfasste die Erzählung 1893 auf seinem Landgut in Melichowo.

Die Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kowrin führt ein außerordentlich glückliches Leben. Er genießt die Natur, sieht einer großartigen Universitätslaufbahn entgegen und heiratet die schöne Tanja.

Die Erscheinung eines schwarzen Mönchs, der ihn vor einem Leben im Mittelmaß warnt, trübt jedoch sein Wohlbehagen und vergiftet allmählich das Eheleben, das schließlich an Kowrins Zorn zerbrechen soll. Die unbekümmerte Leichtigkeit der Jugend ist ihm abhandengekommen, seine Geisteskrankheit in Form von Halluzinationen und Selbstgesprächen wird ihm gewahr. Nach längerer Heilung erkennt er, dass er entgegen seiner früheren Überzeugung ein durchschnittlicher Mensch ist. Ein letztes Mal seinem vergangenen Leben gedenkend, stirbt er.

Deutschsprachige Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es sind diverse Hörspiele der Erzählung aufgenommen worden:

  • 2000: Der schwarze Mönch – gelesen von Gert Westphal, Litraton Verlag
  • 2007: Der schwarze Mönch – gelesen von Roman Knižka, Produzent: Argon / Edel Records
  • 2007: Der schwarze Mönch – gelesen von Bodo Primus, Lagato Verlag