Derek Bickerton

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Derek Bickerton (* 25. März 1926; † 5. März 2018[1]) war ein US-amerikanischer Linguist.

Im Jahr 1949 erwarb Derek Bickerton einen Abschluss an der Universität Cambridge in England. In den 1960er Jahren begann er seine Tätigkeiten im akademischen Bereich, zuerst an der University of Cape Coast in Ghana (englische Literatur), danach im Bereich der Linguistik an der Universität Leeds. Von 1967 bis 1971 war er Dozent für Linguistik an der Universität Guyana. Dort entwickelte sich sein bis heute bestehendes Interesse an Kreolsprachen.

Im Jahr 1976 erwarb er den akademischen Grad Ph. D. in Linguistik von der Universität Cambridge. Ein Jahr war er an der Universität Lancaster in England tätig. Ab 1983 war er Professor für Linguistik an der University of Hawaii auf Hawaii.

Er vertrat wie Noam Chomsky die Meinung, dass wir Menschen eine angeborene Universalgrammatik hätten. Er interviewte zwischen 1900 und 1920 geborene Hawaiianer und konnte so den in dieser Zeit erfolgten Übergang von der Pidgin- zur kreolischen Sprache belegen. Er schloss daraus, dass unsere genetisch „vorprogrammierte“ Grammatik der der kreolischen Sprache entspricht.[2]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verfilmungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1960: Schmutziges Geld (Payroll)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bioprogramm

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Todesanzeige, legacy.com, abgerufen am 18. März 2018
  2. Quelle: Jared Diamond: Der dritte Schimpanse. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 978-3-10-013912-2, Kapitel 8 „Brücken zur menschlichen Sprache“ S. 183 ff., Beleg von S. 208

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]