Des Kaisers Nachtigall

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Des Kaisers Nachtigall, auch Die Nachtigall (dänisch Nattergalen), ist ein Kunstmärchen, das von Hans Christian Andersen verfasst wurde.

Inhalt[Bearbeiten]

Der Kaiser von China erfährt, dass in seinem Reich eine Nachtigall existiert, die besonders schön singt. Davor hatte er nichts von ihr gewusst. Er macht sich auf die Suche nach ihr, findet sie und nimmt sie mit in seinen Palast. Er liebt den Gesang der Nachtigall sehr. Der Kaiser erhält von dem Kaiser von Japan eine künstliche Nachtigall. Die echte Nachtigall wird bald darauf „entlassen“.

Der künstliche Vogel geht irgendwann kaputt. Als die echte Nachtigall den Kaiser vor dem Tod rettet, ist der Kaiser unendlich dankbar. Der Kaiser muss dem Vogel versprechen, niemandem zu erzählen, dass er einen kleinen Vogel hätte, der ihm alles sagt, dann würde es dem Kaiser besser gehen. Der Vogel meint damit, dass er ihm erzählen wird, was er bei seinen Reisen im Volk hört.

Musikalische Rezeption[Bearbeiten]

Als Oper Le Rossignol (frz. Die Nachtigall) wurde das Märchen in einem Libretto des Komponisten und Stepan Mitousoff von Igor Strawinsky in den Jahren 1908 bis 1914 vertont.[1]

Reiner Bredemeyer vertonte 1976 die Nachtigall als Hörspiel (Regie: Horst Liepach).

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Christian Andersen: Die schönsten Märchen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Uraufführung im Mai 1914 an der Pariser Oper, durch Diaghilews Balletts russes. (Lt. Programmheft Igor Strawinsky – Die Nachtigall. Kammeroper im Rathaushof, Konstanz 2011.)