Desoxypyridinolin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Strukturformel
Strukturformel von Desoxypyridinolin
Allgemeines
Name Desoxypyridinolin
Andere Namen
  • Lysylpyridinolin
  • (2R)-2-Amino-6-{4-[(2S)-2-amino-2-carboxyethyl]-3-[(3S)-3-amino-3-carboxypropyl]-5-hydroxypyridinium-1-yl}hexanoat (IUPAC)
Summenformel C18H28N4O7
CAS-Nummer 90032-33-0
PubChem 105071
Eigenschaften
Molare Masse 412,4 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Desoxypyridinolin ist ein Abbauprodukt des Knochen-Kollagens. Es wird über die Nieren im Urin ausgeschieden. Die Indikation zur Untersuchung auf diese Substanz ergibt sich aus einer Fragestellung nach einer erhöhten Knochenumbaurate. Die Konzentration von Desoxypyridinolin im Urin ist beispielsweise beim primären Hyperparathyreoidismus, Knochenmetastasen und Morbus Paget erhöht.[2][3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. Bruhn H. D.: LaborMedizin. Schattauer Verlag, 2011, ISBN 978-3-794-56656-3, S. 205 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Michael Pietsch: Vademecum Labormedizin. Springer Berlin Heidelberg, 2003, ISBN 978-3-540-42845-9, S. 43 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).