Destel

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Destel
Gemeinde Stemwede
Koordinaten: 52° 22′ 10″ N, 8° 29′ 28″ O
Höhe: 57 m ü. NN
Fläche: 8,36 km²
Einwohner: 700 (1972)
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 32351
Vorwahl: 05745
Karte
Lage von Destel in Stemwede

Destel ist eine kleine Ortschaft wenige Kilometer nördlich des Mittellandkanals. Sie gehört zur Gemeinde Stemwede, deren südlichster Gemeindeteil es ist, im nordrhein-westfälischen Kreis Minden-Lübbecke.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windmühle

969 wird Destel erstmals urkundlich erwähnt.

Am 1. April 1936 blieb nur noch etwa ein Drittel des bisherigen Gemeindegebietes (8,49 km2) bei Destel. Das übrige Gebiet (16,78 km2) wurde zur Bildung der neuen Gemeinde Twiehausen abgegeben.[1]

Nachdem im Jahre 1959 die alte Schule verkauft und zu Wohnungen umgebaut wurde, konnte am 15. Januar 1960 die neue Schule eingeweiht werden. Bereits nach kurzer Zeit (1973) wurde die Schule im Zuge der Schulreform des Landes Nordrhein-Westfalen wieder geschlossen.

Am 1. Januar 1973 wurde Destel in die neue Gemeinde Stemwede eingegliedert.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswert ist die Windmühle (Galerie-Holländer) von Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Mühle ist ein Teil der Westfälischen Mühlenstraße.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nächste Anschlussstelle ist Bünde an der A 30.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Destel im Kulturatlas Westfalen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 226.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 325.