Detlef Kuhlbrodt

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Detlef Kuhlbrodt (* 25. August 1961 in Bad Segeberg) ist ein deutscher Autor und freier Journalist. Er lebt seit langer Zeit in Berlin. In einer Buchrezension bezeichnete ihn Frank Schäfer im Tagesspiegel als „klassischen Feuilletonisten“ und „genuinen Zeitungsschreiber“, der ein Chronist Berlins sei.[1]

Kuhlbrodt studierte an der FU Berlin Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft, Religionswissenschaft und Philosophie.[2] Seine erste Veröffentlichung erschien 1986 in dem von Ingeborg Drewitz herausgegebenen Buch Junge Menschen messen ihre Erwartungen aus, und die Messlatten stimmen nicht mehr – die Herausforderung: Tod.[3] Ende der 1980er-Jahre begann er, für die Tageszeitung taz zu schreiben. Für kurze Zeit war er fester Mitarbeiter des Spiegel.[4] In den 1990er-Jahren gehörte er zu den Autoren der von Walter Keller und Michael Rutschky herausgegebenen Zeitschrift Der Alltag: Die Sensationen des Gewöhnlichen. Kuhlbrodts Texte erscheinen vor allem in der taz, aber auch in Die Zeit, bei Spex und in zahlreichen anderen Medien. Er betreibt einen Blog[5] beim Suhrkamp Verlag und hat dort 2007 und 2013 Bücher veröffentlicht. Im Jahr 2008 erhielt er den mit 15.000 Euro dotierten Ben-Witter-Preis dafür, dass er die „klassische Kunst des Feuilletons neu belebt habe“.

Publikationen bei Suhrkamp[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frank Schäfer: Das Leben lesen. Berliner Szenen: Wie der Feuilletonist Detlef Kuhlbrodt zum Chronisten der Stadt wird. In: Der Tagesspiegel, 4. November 2011 (Rezension von Morgens leicht, später laut).
  2. Detlef Kuhlbrodt u. a.: Nach Szondi. Hrsg.: Irene Albers. Kadmos, Berlin 2016, ISBN 978-3-86599-322-9, S. 203–204.
  3. Detlef Kuhlbrodt u. a.: Junge Menschen messen ihre Erwartungen aus, und die Messlatten stimmen nicht mehr – die Herausforderung: Tod. Hrsg.: Ingeborg Drewitz. 1986, ISBN 978-3-87173-724-4, S. 73.
  4. Vgl. seinen Bericht: Detlef Kuhlbrodt: Vermischte mediale Verbotsnachrichten. In: Der Alltag 70: „Verboten“ (Dezember 1995), S. 101–117, hier S. 106 ff.
  5. Vgl. seine Poetologie des Bloggens: Detlef Kuhlbrodt: Das Blog an ihrer Seite. Zustimmendes Klickgemurmel: In der Geborgenheit des Blograums ist auch das Nebenbei gut aufgehoben. In: die tageszeitung, 21. Dezember 2007, Nr. 8461, S. 15 (Kultur).