Deutsch-Französische Hochschule

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Logo der DFH
Karte der Mitglieder der Deutsch-Französischen Hochschule

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH), französische Bezeichnung Université franco-allemande (UFA), ist ein Verbund von 186 Partnerhochschulen aus Deutschland, Frankreich und – bei trinationalen Studiengängen – anderen Ländern.

Ziel der DFH ist die Intensivierung des Austauschs zwischen den Hochschulen beider Länder in Forschung und Lehre. Dazu fördert die DFH insbesondere binationale Studiengänge mit Doppeldiplom-Abschluss sowie strukturierte binationale Doktorandenausbildungen und die Netzwerkbildung von Nachwuchswissenschaftlern. Neben den deutsch-französischen Studienprogrammen werden trinationale Studiengänge in weiteren Ländern (Bulgarien, Kanada, Spanien, Luxemburg, Niederlande, Polen, Großbritannien, Russland und der Schweiz) angeboten.

Die DFH[1] wurde beim Deutsch-Französischen Gipfel in Weimar im September 1997 beschlossen und 1999 offiziell gegründet. Seither dient sie als zentrale Anlaufstelle für die deutsch-französischen Hochschulbeziehungen. Der Verwaltungssitz befindet sich in Saarbrücken. Die DFH betreut heute (Stand 12/2016) 6500 Studierende in 175 Studiengängen und rund 120 Universitätsstädten[2].

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.dfh-ufa.org/ueber-die-dfh/weimarer-abkommen/ Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Französischen Republik über die Gründung einer Deutsch-Französischen Hochschule
  2. http://www.dfh-ufa.org/ueber-die-dfh/uebersicht/ DFH im Überblick (Ziele, Entstehung, Organisation, Finanzierung)
  3. Jochen Hellmann: Internationalisierung des Lehramts in der Deutsch-Französischen Hochschule. Studiengänge in Mainz, Lyon, Freiburg, Regensburg. In: Romanische Studien 4 (2016): 143–202. 26. Juni 2016, abgerufen am 26. Juni 2016.