Deutsch-englische Fußballrivalität

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Deutsche Flagge Englische Flagge

Die deutsch-englische Fußballrivalität entwickelte sich vor allem auf der politischen Ebene und durch ihre erbitterte Gegnerschaft in beiden Weltkriegen und wird von diversen englischen Medien immer wieder mit den Kriegsereignissen in Zusammenhang gebracht, wenn zum Beispiel The Sun im Vorfeld eines Spiels dazu aufforderte, sich „für die deutsche Kriegsmaschine“ bereit zu machen.[1] Auch der englische Historiker James Taylor sieht den Ursprung der Rivalität im Zweiten Weltkrieg begründet: „Diese Rivalität geht auf den Zweiten Weltkrieg zurück, der für die Briten nie zu Ende ging. Sie setzen ihn beim Fußball fort. Nicht so sehr die Spieler, aber die Fans.“ Gleichzeitig besteht Taylor zufolge auf Seiten der Engländer eine größere Abneigung als dies umgekehrt der Fall ist. Den Grund sieht er darin, dass Deutschland eine Vielzahl von Titeln gewann, England hingegen nur die im eigenen Land ausgetragene Weltmeisterschaft 1966.[2] Kurzum, England fühlt sich in dieser Rivalität als der sportlich unterlegene Gegner und niemand hätte dies wohl besser ausdrücken können als der ehemalige englische Stürmer Gary Lineker mit seinem unvergessenen Ausspruch: „Fußball ist ein einfaches Spiel. 22 Männer jagen dem Ball für 90 Minuten hinterher, und am Ende gewinnt immer Deutschland.“[3]

Auf sportlicher Ebene bleibt das umstrittene Wembley-Tor unvergessen, das die Vorentscheidung im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 brachte.

Länderspielgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Allgemeinen haben der deutsche Fußball und der englische Fußball eine sehr lange Geschichte des Austauschs und der Rivalitäten. Vor 1930 hatte die deutsche Mannschaft insgesamt 13 inoffizielle Spiele gegen England, das erste war 1899.[4][5]

Die anfängliche Dominanz der Engländer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste offizielle Länderspiel zwischen Deutschland und England fand am 10. Mai 1930 im Berliner Deutschen Stadion statt und endete 3:3.

Die erste Begegnung in England wurde am 4. Dezember 1935 an der Londoner White Hart Lane ausgetragen und endete mit einem 3:0-Erfolg der Gastgeber. Auch beim nächsten Aufeinandertreffen am 14. Mai 1938 im knapp zwei Jahre zuvor eröffneten Berliner Olympiastadion behielten die Engländer (diesmal mit 6:3) die Oberhand. Es war nicht nur der letzte Vergleich der beiden Rivalen vor dem baldigen Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, sondern zugleich für mehr als ein halbes Jahrhundert der letzte Vergleich der Engländer mit einer gesamtdeutschen Auswahl vor der 1990 erfolgten Wiedervereinigung.

Der erste Nachkriegsvergleich der Engländer mit der fußballerisch stärkeren Auswahlmannschaft der BRD fand am 1. Dezember 1954 im altehrwürdigen Londoner Wembley-Stadion statt und wurde von den Gastgebern gegen den amtierenden Weltmeister 3:1 gewonnen. Mit demselben Ergebnis setzten sich die Three Lions auch bei ihrem insgesamt fünften Vergleich mit den Deutschen durch, der am 26. Mai 1956 wieder im Berliner Olympiastadion ausgetragen wurde. Auch die beiden folgenden Duelle (am 12. Mai 1965 im Städtischen Stadion von Nürnberg und am 23. Februar 1966 im Londoner Wembley-Stadion) endeten mit einem Erfolg der Engländer (jeweils 1:0). Somit gewannen die Three Lions sechs von insgesamt sieben Begegnungen, während der deutschen Mannschaft vor der in England ausgetragenen Fußball-Weltmeisterschaft 1966 kein einziger Sieg gelungen war.

Mit drei Treffern war Geoff Hurst der „Matchwinner“ des WM-Finals 1966 und Schütze des „Wembley-Tores“.

Das unvergessene „Wembley-Tor“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als beide Mannschaften sich dann im WM-Finale gegenüberstanden, mussten die Engländer – zumal Gastgeber – als Favoriten angesehen werden. Zwar ging die deutsche Mannschaft durch ein frühes Tor von Helmut Haller (12.) in Führung, doch konnte der spätere „Matchwinner“ Geoff Hurst bereits sechs Minuten später ausgleichen. Nachdem Martin Peters in der 78. Minute der Führungstreffer für die Hausherren gelungen war, sahen diese schon beinahe wie der kommende Weltmeister aus. Doch in der Nachspielzeit gelang dem deutschen Verteidiger Wolfgang Weber mit seinem ersten Länderspieltor noch der Ausgleich, so dass eine Verlängerung erforderlich wurde. Die Vorentscheidung fiel in der 101. Minute durch das legendäre Wembley-Tor. Hurst schoss den Ball an die Unterkante der Latte, der von dort senkrecht nach unten prallte, bevor er von Weber ins Toraus geköpft wurde. Nach Rücksprache mit dem sowjetischen Linienrichter Tofiq Bəhramov entschied der Schweizer Schiedsrichter Gottfried Dienst auf Tor. In der letzten Minute der Verlängerung erhöhte Hurst noch auf 4:2. Obwohl sich bereits Zuschauer auf dem Spielfeld befunden hatten, wurde auch diesem eigentlich irregulären Treffer die Anerkennung nicht verweigert, womit England das Spiel mit 4:2 nach Verlängerung gewann und somit zum ersten und bisher einzigen Mal Fußball-Weltmeister wurde. Dass der Sieg der Engländer trotz der irregulären Tore verdient war, gab Franz Beckenbauer unmittelbar nach dem Spiel zu verstehen: „Die Engländer waren die bessere Mannschaft und haben deswegen auch verdient gewonnen.“[2]

Die Deutschen gewinnen die Vormachtstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beckenbauer (Mitte) und Gerd Müller (links) erzielten entscheidende Tore bei den ersten Erfolgen gegen England.

In einem am 1. Juni 1968 im Niedersachsenstadion von Hannover ausgetragenen Testspiel gelang der deutschen Auswahl erstmals ein Sieg gegen England (1:0 durch das „goldene Tor“ von Franz Beckenbauer in der 82. Minute) und zwei Jahre später folgte im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko der erste Pflichtspielsieg der Deutschen. Danach hatte es im Estadio Guanajuato von León allerdings lange nicht ausgesehen, weil die Three Lions durch Treffer von Alan Mullery und Martin Peters (er hatte bereits im Finale von 1966 getroffen) bis zur 68. Minute mit 2:0 in Führung lagen. Ein strammer Schuss von Franz Beckenbauer brachte die deutsche Mannschaft zurück ins Spiel und in der 82. Minute gelang Uwe Seeler mit seinem Hinterkopf der Ausgleich. Wieder ging es in die Verlängerung, in der diesmal die Deutschen das bessere Ende hatten. In der 108. Minute entschied ein halbhoher Volleyschuss von Gerd Müller die Partie und führte Deutschland ins Halbfinale zum Jahrhundertspiel gegen Italien.

Nachdem beide Mannschaften ungeschlagener Sieger ihrer jeweiligen Gruppe geworden waren, trafen sie im Viertelfinale der Qualifikationsrunde zur Fußball-Europameisterschaft erneut aufeinander. Die deutsche Mannschaft düpierte England durch ihren ersten Sieg im Wembley-Stadion überhaupt und der ersten Niederlage der Hausherren dort seit sieben Jahren. Die sogenannte Wembley-Elf überzeugte bei ihrem 3:1-Erfolg insbesondere durch die Tatsache, dass sie ersatzgeschwächt antrat und die Ersatzspieler ihre Chance nutzten. Uli Hoeneß sorgte mit seinem Treffer in der 26. Minute für die Pausenführung. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich das Spiel zu einer Abwehrschlacht. Das permanente Anrennen der Engländer auf das Tor von Sepp Maier wurde in der 77. Minute mit dem Ausgleich durch Francis Lee belohnt. Nachdem Sigfried Held gefoult worden war, verwandelte Günter Netzer den fälligen Strafstoß in der 85. Minute. Drei Minuten später sorgte Gerd Müller, wie schon zwei Jahre zuvor in Mexiko, für den Endstand. Im Rückspiel traten die Engländer ohne Hoffnung auf ein Weiterkommen an und trennten sich im Berliner Olympiastadion torlos von den Deutschen, die anschließend die Fußball-Europameisterschaft 1972 gewannen.

Anschließend sollte es bis 1982 dauern, ehe die beiden Mannschaften sich wieder in einem Pflichtspiel gegenüber standen. Dieses fand im ersten Spiel der Zwischenrunde bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1982 statt und endete torlos. Weil Deutschland sich im nächsten Spiel mit 2:1 gegen den Gastgeber Spanien durchsetzen konnte, England aber im letzten Spiel der Dreiergruppe gegen Spanien ebenfalls nur zu einem 0:0 kam, setzte sich Deutschland wieder einmal gegen die Engländer durch und wurde später Vizeweltmeister (Finalniederlage gegen Italien).

Zwei dramatische Halbfinals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien trafen die alten Rivalen im Halbfinale aufeinander. Den Führungstreffer der Deutschen durch Andi Brehme (60.) konnte Gary Lineker zehn Minuten vor Spielende ausgleichen. Somit ging es in die Verlängerung, in der die Engländer die Führung allein deswegen verpassten, weil Chris Waddle nur den Pfosten traf. Im anschließenden Elfmeterschießen haute er den entscheidenden fünften Elfmeter über das von Bodo Illgner gehütete Tor, so dass Deutschland sich für das Finale qualifizierte und durch einen 1:0-Erfolg gegen Argentinien seinen dritten WM-Titel feierte.

Sechs Jahre später kam es im Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft 1996 zu einer beinahe exakten Wiederholung der Ereignisse. Alan Shearer, der die Gastgeber im altehrwürdigen Wembley-Stadion (30 Jahre zuvor Schauplatz des umstrittenen „Wembley-Tors“) bereits in der dritten Minute in Führung geschossen hatte (für den Ausgleich hatte Stefan Kuntz in der 16. Minute gesorgt), hätte der große „Matchwinner“ sein können, wenn sein Schuss in der Verlängerung im Tor statt nur am Pfosten gelandet wäre. Wieder musste ein Elfmeterschießen den Endspielteilnehmer ermitteln. Diesmal trafen alle fünf englischen Schützen (einschließlich Shearer), zum Leidwesen der Three Lions waren aber auch alle fünf deutschen Spieler erfolgreich. Den sechsten Schuss von Gareth Southgate konnte Andy Köpke parieren und weil Andy Möller anschließend traf, scheiterte England erneut bei dem Versuch, ein Finale zu erreichen. Wieder einmal qualifizierte sich Deutschland für ein Finale. Und gewann es auch: diesmal durch ein Golden Goal von Oliver Bierhoff in der 95. Minute gegen Tschechien in Englands heiliger Fußballstätte, dem legendären Wembley-Stadion.

Michael Owen erzielte drei Treffer beim historischen 5:1-Sieg der Engländer in München.

Neueste englische Erfolge und Wembley-Pleiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Vorrundengruppe der Fußball-Europameisterschaft 2000 trafen beide Mannschaften erneut aufeinander. Diesmal siegte England 1:0 durch ein Tor des Kapitäns Alan Shearer. Es war der erste englische Pflichtspielsieg nach 34 Jahren. Doch weil beide Mannschaften in den anderen Gruppenspielen gegen Portugal und Rumänien enttäuschten, schieden sie gemeinsam nach der Vorrunde aus.

Nur wenige Monate später trafen sie erneut aufeinander, weil sie erstmals im Rahmen einer WM-Qualifikation in dieselbe Gruppe gelost worden waren. Das „Hinspiel“ fand am 7. Oktober 2000 statt und war zugleich das letzte Länderspiel der Three Lions im alten Wembley-Stadion. Der Abschied von ihrer traditionellen Kultstätte wurde den Engländern durch eine 0:1-Niederlage vermiest. Schütze des deutschen Siegtreffers war Dietmar Hamann, der zu der Zeit beim FC Liverpool spielte. Außerdem wurde der englische Nationaltrainer und frühere HSV-Star Kevin Keegan nach dieser Niederlage seines Amtes enthoben.

Doch im „Rückspiel“ am 1. September 2001 gelang den Engländern im Münchner Olympiastadion die „perfekte“ Revanche. Obwohl Carsten Jancker die Heimmannschaft bereits in der sechsten Spielminute in Führung geschossen hatte, feierten die Engländer an jenem Tag mit 5:1 ihren höchsten Länderspielsieg gegen Deutschland. „Matchwinner“ war Michael Owen, der zu diesem Triumph drei Treffer beisteuerte. Aufgrund des direkten Vergleichs gewannen die Three Lions die Gruppe vor der punktgleichen deutschen Mannschaft. Bei der anschließenden Fußball-Weltmeisterschaft 2002 scheiterten die beiden Rivalen jeweils am späteren Weltmeister Brasilien (England im Viertelfinale, Deutschland im Finale).

Sechs Jahre später kam es zur nächsten Auseinandersetzung. Obwohl es sich hierbei um ein Privatspiel handelte, war es insofern von Bedeutung, als es für die deutsche Elf ihr erster Auftritt im neuen Wembley-Stadion war. Wie bei ihrem letzten Gastspiel im alten Wembley-Stadion sorgte sie auch diesmal beim Gastgeber für schlechte Stimmung und gewann 2:1 durch Tore von Kevin Kuranyi und Christian Pander bei einem Gegentreffer von Frank Lampard.

Das „umgekehrte“ Wembley-Tor und aktuelle Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das neue Wembley-Stadion

Das bisher letzte Pflichtspiel bei einer Weltmeisterschaft zwischen den beiden Mannschaften fand im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 statt. Nachdem die deutsche Elf das Spiel weitgehend im Griff gehabt hatte und (nach Toren von Miroslav Klose und Lukas Podolski) mit 2:0 in Führung lag, sah es so aus, als könne sich Deutschland „locker“ für das Viertelfinale qualifizieren. Der überraschende Anschlusstreffer durch Innenverteidiger Matthew Upson (37.) ließ wieder Spannung aufkommen. Nur wenige Minuten später wurde einem Treffer von Frank Lampard die Anerkennung verweigert. Er traf aus 17 Metern die Unterkante der Latte des deutschen Tores. Von dort sprang der Ball deutlich hinter die Torlinie und dann wieder gegen die Latte, woraufhin Torwart Manuel Neuer den Ball fing und abschlug. Der Schiedsrichter Jorge Larrionda erkannte den Treffer jedoch nicht an, da sein Linienrichter Mauricio Espinosa ihm „Weiterspielen“ signalisierte. Durch Tore von Thomas Müller in der 67. und 70. Minute qualifizierte Deutschland sich nicht nur für die nächste Runde (in der Argentinien mit 4:0 abgefertigt wurde), sondern feierte seinen höchsten Länderspielsieg gegen England überhaupt. Gleichzeitig war es die höchste Niederlage Englands bei einer Fußball-Weltmeisterschaft.

Am 19. November 2013 fand im Rahmen eines Testspiels ein Spiel zwischen der englischen und der deutschen Nationalmannschaft statt, das wieder im neuen Wembley-Stadion ausgetragen wurde. Erneut gewann Deutschland; diesmal mit 1:0 durch einen Treffer von Per Mertesacker, der damals beim FC Arsenal unter Vertrag stand. Das Tragische aus englischer Sicht ist, dass es der sechste Triumph in Folge der deutschen Nationalmannschaft im (alten und neuen) Wembley-Stadion ist.[6] Der letzte Sieg der Three Lions in Englands Kultstätte datiert vom 12. März 1975. Die Tore zum 2:0-Erfolg der Hausherren erzielten damals Colin Bell und Malcolm Macdonald.

Umgekehrt gelang der deutschen Mannschaft der bis März 2017 letzte Heimsieg mit 3:1 am 9. September 1987 im Düsseldorfer Rheinstadion. Danach gab es nur noch Niederlagen: der höchsten Niederlage (1:5 im Münchner Olympiastadion am 1. September 2001) folgten zuletzt zwei Niederlagen im Berliner Olympiastadion (1:2 am 19. November 2008 und 2:3 am 26. März 2016, als im bisher letzten Vergleich der beiden Mannschaften innerhalb der letzten halben Stunde noch eine 2:0-Führung verspielt wurde). Am 22. März 2017 gewann die deutsche Nationalmannschaft erstmals seit 1987 wieder ein Heimspiel gegen die englische Auswahl, als sie ein Testspiel im Dortmunder Westfalenstadion durch ein Tor des früheren Stürmers des FC Arsenal, Lukas Podolski, in dessen letztem Länderspiel mit 1:0 gewannen.

Bei der Fußball-Europameisterschaft 2021 trafen beide Mannschaften im Achtelfinale aufeinander. Im Wembley-Stadion gewann das englische Team mit 2:0 und konnte so den ersten Sieg in einem K.O.-Spiel seit 1966 gegen die deutsche Mannschaft und des Weiteren den ersten Heimsieg gegen Deutschland seit 1975 feiern. Gleichzeitig war diese Niederlage das letzte Spiel von Joachim Löw als Trainer der deutschen Nationalmannschaft.

Im Juni und September 2022 treffen die beiden Mannschaften in zwei Spielen der Gruppenphase der UEFA Nations League 2022/23 voraussichtlich erneut aufeinander.

Die gelebte Rivalität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Rivalität mit Deutschland wird jedoch immer wieder Bezug auf die beiden Weltkriege genommen; so zum Beispiel die deutschen Spieler als Huns verunglimpft[7] oder Deutschland auf sarkastische Weise „Glück“ für einen Sieg auf dem Platz gewünscht (wie hier vor dem WM-Finale 1966): „Mag Deutschland uns heute auch in unserem Nationalsport besiegen. Wir haben sie zweimal in ihrem besiegt.“[8]

Und als im Januar 2010 die neuen, schwarzen Trikots der deutschen Mannschaft vorgestellt wurden, verglich der Daily Star diese mit den faschistischen Schwarzhemden und warnte vor einer Wiederbelebung des Nazikults.[9]

Englands höchster Sieg gegen Deutschland, das 5:1 von München am 1. September 2001, wurde von einigen Medien besonders sarkastisch bejubelt. So ließ der Sunday Mirror sich zur Überschrift „Blitzed“ hinreißen; eine Anspielung auf die Bombenangriffe auf Deutschland in den 1940er Jahren.[10] Doch gerade bei dieser verheerenden Niederlage des deutschen Fußballs wurde deutlich, dass diese Rivalität mehr von englischer Seite als von den Deutschen gelebt wird, für die die niederländisch-deutsche Rivalität weit bedeutsamer ist.[11]

Obwohl Deutschland durch die höchste Niederlage gegen eine englische Mannschaft (das 5:1 von München im Rahmen der Qualifikation zur WM-Endrunde 2002) die direkte Qualifikation zur WM verpasste und deswegen als Gruppenzweiter hinter den Engländern letztlich um die Relegation gegen die Ukraine spielen musste, sangen die deutschen Fans ob der gleichzeitigen Niederlage der Niederländer gegen die Iren (0:1) lautstark: „Ohne Holland fahr'n wir zur WM.“[12]

Alle Spiele im Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • A = Auswärtsspiel
  • H = Heimspiel
  • * = Spiel auf neutralem Platz
  • WM = Weltmeisterschaft
  • EM = Europameisterschaft
  • n. V. = nach Verlängerung
  • i. E. = Elfmeterschießen
  • grüne Hintergrundfarbe = Sieg der deutschen Mannschaft
  • gelbe Hintergrundfarbe = Unentschieden (ausgenommen Elfmeterschießen)
  • rote Hintergrundfarbe = Niederlage der deutschen Mannschaft

Spiele der deutschen Nationalmannschaft gegen England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ergebnis Gegner Austragungsort Anlass Bemerkungen
01 10. Mai 1930 3:3 England England H Berlin, Deutsches Stadion erstes offizielles Länderspiel gegen die englische A-Nationalmannschaft
02 4. Dez. 1935 0:3 England England A London (ENG), White Hart Lane
03 14. Mai 1938 3:6 England England H Berlin, Olympiastadion erstes Länderspiel, in dem mit Wilhelm Hahnemann und Johann Pesser zwei Spieler mitwirken, die zuvor für Österreich spielten
04 1. Dez. 1954 1:3 England England A London (ENG), Wembley-Stadion
05 26. Mai 1956 1:3 England England H Berlin, Olympiastadion
06 12. Mai 1965 0:1 England England H Nürnberg, Städtisches Stadion
07 23. Feb. 1966 0:1 England England A London (ENG), Wembley-Stadion
08 30. Juli 1966 2:4 n. V. England England A London (ENG), Wembley-Stadion WM-1966-Finale Wembley-Tor
erstes WM-Spiel gegen England
09 1. Juni 1968 1:0 England England H Hannover, Niedersachsenstadion Erster Sieg gegen England
10 14. Juni 1970 3:2 n. V. England England N León (MEX), Estadio Guanajuato WM-1970-Viertelfinale Bis zum 1. Juli 2014 einziges WM-Spiel, das Deutschland ohne Elfmeterschießen in der Verlängerung gewinnen konnte.
11 29. Apr. 1972 3:1 England England A London (ENG), Wembley-Stadion EM-1972-Viertelfinale 200. Sieg, Erster Sieg in England
12 13. Mai 1972 0:0 England England H Berlin, Olympiastadion EM-1972-Viertelfinale
13 12. März 1975 0:2 England England A London (ENG), Wembley-Stadion 400. Länderspiel der deutschen Elf
14 22. Feb. 1978 2:1 England England H München, Olympiastadion
15 29. Juni 1982 0:0 England England N Madrid (ESP), Estadio Santiago Bernabéu WM-1982-Finalrunde
16 13. Okt. 1982 2:1 England England A London (ENG), Wembley-Stadion
17 12. Juni 1985 0:3 England England N Mexiko-Stadt (MEX), Aztekenstadion
18 9. Sep. 1987 3:1 England England H Düsseldorf, Rheinstadion 300. Sieg der deutschen Elf
19 4. Juli 1990 1:1 n. V., 4:3 i. E. England England N Turin (ITA), Stadio delle Alpi WM-1990-Halbfinale
20 11. Sep. 1991 1:0 England England A London (ENG), Wembley-Stadion
21 19. Juni 1993 2:1 England England N Pontiac (USA), Silverdome U.S. Cup 1993 Deutschland gewinnt den U.S. Cup 1993
erstes Länderspiel in einer geschlossenen Arena
22 26. Juni 1996 1:1 n. V., 6:5 i. E. England England A London (ENG), Wembley-Stadion EM-1996-Halbfinale
23 17. Juni 2000 0:1 England England N Charleroi (BEL), Stade du Pays de Charleroi EM-2000-Vorrunde
24 7. Okt. 2000 1:0 England England A London (ENG), Wembley-Stadion WM-2002-Qualifikation letztes Länderspiel im „alten“ Wembley-Stadion
25 1. Sep. 2001 1:5 England England H München, Olympiastadion WM-2002-Qualifikation
26 22. Aug. 2007 2:1 England England A London (ENG), Wembley-Stadion
27 19. Nov. 2008 1:2 England England H Berlin, Olympiastadion
28 27. Juni 2010 4:1 England England N Bloemfontein (RSA), Free-State-Stadion WM-2010-Achtelfinale höchster Sieg gegen England
„umgekehrtes Wembley-Tor
höchste WM-Niederlage Englands
29 19. Nov. 2013 1:0 England England A London (ENG), Wembley-Stadion Spiel anlässlich des 150jährigen Bestehens des Englischen Fußballverbands
300. Spiel der DFB-Auswahl ohne Gegentor
30 26. März 2016 2:3 England England H Berlin, Olympiastadion
31 22. März 2017 1:0 England England H Dortmund, Westfalenstadion Abschieds-Länderspiel von Lukas Podolski
erster Heimsieg gegen England seit 30 Jahren
32 10. Nov. 2017 0:0 England England A London (ENG), Wembley-Stadion 50. torloses Spiel der DFB-Nationalmannschaft
33 29. Juni 2021 0:2 England England A London (ENG), Wembley-Stadion EM-2020-Achtelfinale letztes Spiel von Joachim Löw als Bundestrainer
4. Juni 2022 -:- England England H München, Allianz-Arena UEFA Nations League 2022/23
26. Sep. 2022 -:- England England A UEFA Nations League 2022/23

Spiele der DDR-Auswahl gegen England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spiele zwischen der DDR und England konnten nie den Status erreichen, die das Duell der gesamtdeutschen bzw. westdeutschen Auswahl mit den Three Lions hatte.

Nr. Datum Ergebnis Gegner Austragungsort Anlass Bemerkungen
1 02.06.1963 1:2 England England H Leipzig, Zentralstadion erstes Länderspiel gegen England
2 29.11.1970 1:3 England England A London (ENG), Wembley-Stadion
3 29.05.1974 1:1 England England H Leipzig, Zentralstadion
4 12.09.1984 0:1 England England A London (ENG), Wembley-Stadion

Platzierungen bei wichtigen Turnieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wettbewerb Deutschland England
Gold Silber Bronze Gesamt Gold Silber Bronze Gesamt
Olympische Spiele (1908–1948) 0 0 0 00 2[M 1] 0 0 2
Fußball-Weltmeisterschaft (seit 1930) 4 4 4 12 1 0 0 1
Fußball-Europameisterschaft (seit 1960) 3 3 ref0[M 2] 06 0 1 1[M 3] 2
Konföderationen-Pokal (seit 1997) 1 0 1 02
Nations League (seit 2018/2019) 0 0 0 00 0 0 1 1
Gesamt A-Nationalmannschaft 8 7 5 20 1 1 2 4
Olympische Spiele (1952–2021) 0[M 4] 1 1[M 5] 02 0 0 0 0
U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 1 1 0 02 1 0 1 2
U-16/17-Fußball-Weltmeisterschaft 0 1 2 03 1 0 0 1
U-21-Fußball-Europameisterschaft 3 2 0[M 6] 05 2 1 0[M 7] 3
U-18/19-Fußball-Europameisterschaft 3 3 2[M 8] 08 2 2 2[M 9] 7
U-16/17-Fußball-Europameisterschaft 3 5 3[M 10] 11 2 2 2[M 11] 9
Gesamt Olympia und U-Nationalmannschaften 10 13 8 31 10 5 5 20

Anmerkungen:

  1. Die Englische Fußballnationalmannschaft der Amateure trat für das Vereinigte Königreich an.
  2. Die deutsche Mannschaft schied dreimal im Halbfinale aus, nachdem es kein Spiel mehr um den dritten Platz gab.
  3. Die englische Mannschaft schied 1996 im Halbfinale im Elfmeterschießen gegen Deutschland aus, nachdem es kein Spiel mehr um den dritten Platz gab.
  4. 1976 gewann die Olympiamannschaft der DDR die Goldmedaille (Olympic Football Tournament Montreal 1976. FIFA. Archiviert vom Original am 19. Januar 2012. Abgerufen am 28. Dezember 2011.)
  5. Zudem eine Bronzemedaille durch die DDR-Mannschaft für die Gesamtdeutsche Mannschaft 1964.
  6. Die deutsche U-21-Mannschaft schied einmal im Halbfinale aus, als es kein Spiel um den dritten Platz gab.
  7. Die englische U-21-Mannschaft schied sechsmal im Halbfinale aus, als es kein Spiel um den dritten Platz gab.
  8. Die deutsche U-19-Mannschaft schied zweimal im Halbfinale aus, als es kein Spiel um den dritten Platz gab.
  9. Die englische U-18-Mannschaft verlor ein Spiel um den dritten Platz im Elfmeterschießen und dreimal im Halbfinale als es kein Spiel um den dritten Platt gab.
  10. Die deutsche U-17-Mannschaft verlor 2 Spiele um den dritten Platz im Elfmeterschießen und schied zweimal im Halbfinale aus, als es kein Spiel um den dritten Platz gab.
  11. Die englische U-17-Mannschaft verlor ein Spiel um den dritten Platz im Elfmeterschießen und schied zweimal im Halbfinale aus, als es kein Spiel um den dritten Platz gab.

Spiele im Europapokal der Landesmeister und der UEFA Champions League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Runde Heimmannschaft Ergebnis Auswärtsmannschaft Bemerkungen
1956/57 1. Runde
Manchester United 3:2 Borussia Dortmund
Borussia Dortmund 0:0 Manchester United
1958/59 1. Runde
Wolverhampton Wanderers 2:2 FC Schalke 04
FC Schalke 04 2:1 Wolverhampton Wanderers
1960/61 Viertelfinale
FC Burnley 3:1 Hamburger SV
Hamburger SV 4:1 FC Burnley
1964/65 Viertelfinale
1. FC Köln 0:0 FC Liverpool
FC Liverpool 0:0 1. FC Köln
FC Liverpool 2:2 n. V. 1. FC Köln Entscheidungsspiel in Rotterdam, Liverpool nach Münzwurf weiter
1970/71 2. Runde Borussia Mönchengladbach 1:1 FC Everton
FC Everton 1:1 n. V.,
4:3 i. E.
Borussia Mönchengladbach
1974/75 Finale FC Bayern München 2:0 Leeds United Spiel in Paris
1976/77 Finale FC Liverpool 3:1 Borussia Mönchengladbach Spiel in Rom
1977/78 Halbfinale
Borussia Mönchengladbach 2:1 FC Liverpool
FC Liverpool 3:0 Borussia Mönchengladbach
1978/79 Halbfinale
Nottingham Forest 3:3 1. FC Köln
1. FC Köln 0:1 Nottingham Forest
1979/80 Finale Nottingham Forest 1:0 Hamburger SV Spiel in Madrid
1980/81 Halbfinale FC Liverpool 0:0 FC Bayern München
FC Bayern München 1:1 FC Liverpool Liverpool aufgrund der Auswärtstorregel weiter
1981/82 Finale Aston Villa 1:0 FC Bayern München Spiel in Rotterdam
1992/93 1. Runde
VfB Stuttgart 3:0 Leeds United
Leeds United 3:0 VfB Stuttgart Das Spiel endete 4:1, womit der VfB aufgrund der Auswärtstorregel weitergekommen wäre, da aber der VfB einen vierten Ausländer einwechselte, wurde es 3:0 gewertet und ein Entscheidungsspiel angesetzt.
VfB Stuttgart 1:2 Leeds United Entscheidungsspiel in Barcelona
1996/97 Halbfinale
Borussia Dortmund 1:0 Manchester United
Manchester United 0:1 Borussia Dortmund
1998/99 Gruppenphase
FC Bayern München 2:2 Manchester United
Manchester United 1:1 FC Bayern München
Finale Manchester United 2:1 FC Bayern München
1999/2000 1. Gruppenphase
Hertha BSC 2:1 FC Chelsea
FC Chelsea 2:0 Hertha BSC
2000/01
3. Qualifikationsrunde
Leeds United 2:1 TSV 1860 München
TSV 1860 München 0:1 Leeds United
2. Gruppenphase
FC Arsenal 2:2 FC Bayern München
FC Bayern München 1:0 FC Arsenal
Viertelfinale Manchester United 0:1 FC Bayern München
FC Bayern München 2:1 Manchester United
2001/02 1. Gruppenphase
Borussia Dortmund 0:0 FC Liverpool
FC Liverpool 2:0 Borussia Dortmund Dortmund durch die Niederlage ausgeschieden
FC Arsenal 3:2 FC Schalke 04
FC Schalke 04 3:1 FC Arsenal Schalke trotz des Sieges ausgeschieden
2. Gruppenphase
FC Bayern München 1:1 Manchester United
Manchester United 0:0 FC Bayern München
Bayer 04 Leverkusen 1:1 FC Arsenal
FC Arsenal 4:1 Bayer 04 Leverkusen
Viertelfinale
FC Liverpool 1:0 Bayer 04 Leverkusen
Bayer 04 Leverkusen 4:2 FC Liverpool
Halbfinale Manchester United 2:2 Bayer 04 Leverkusen
Bayer 04 Leverkusen 1:1 Manchester United Leverkusen aufgrund der Auswärtstorregel weiter
2002/03 1. Gruppenphase FC Arsenal 2:0 Borussia Dortmund
Borussia Dortmund 2:1 FC Arsenal
Bayer 04 Leverkusen 1:2 Manchester United
Manchester United 2:0 Bayer 04 Leverkusen
2. Gruppenphase Bayer 04 Leverkusen 1:3 Newcastle United
Newcastle United 3:1 Bayer 04 Leverkusen
2003/04
Gruppenphase
VfB Stuttgart 2:1 Manchester United
Manchester United 2:0 VfB Stuttgart
Achtelfinale
VfB Stuttgart 0:1 FC Chelsea
FC Chelsea 0:0 VfB Stuttgart
2004/05 Achtelfinale
FC Liverpool 3:1 Bayer 04 Leverkusen
Bayer 04 Leverkusen 1:3 FC Liverpool
FC Bayern München 3:1 FC Arsenal
FC Arsenal 1:0 FC Bayern München
Viertelfinale
FC Chelsea 4:2 FC Bayern München
FC Bayern München 3:2 FC Chelsea
2006/07 Gruppenphase FC Chelsea 2:0 Werder Bremen
Werder Bremen 1:0 FC Chelsea
Hamburger SV 1:2 FC Arsenal
FC Arsenal 3:1 Hamburger SV
2007/08 Gruppenphase FC Chelsea 2:0 FC Schalke 04
FC Schalke 04 0:0 FC Chelsea
2009/10 Gruppenphase Manchester United 2:1 VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg 1:3 Manchester United
Viertelfinale
FC Bayern München 2:1 Manchester United
Manchester United 3:2 FC Bayern München Bayern aufgrund der Auswärtstorregel weiter
2010/11 Gruppenphase
Werder Bremen 2:2 Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur 3:0 Werder Bremen
Halbfinale FC Schalke 04 0:2 Manchester United
Manchester United 4:1 FC Schalke 04
2011/12 Gruppenphase
FC Bayern München 2:0 Manchester City
Manchester City 2:0 FC Bayern München
FC Chelsea 2:0 Bayer 04 Leverkusen
Bayer 04 Leverkusen 2:1 FC Chelsea
Borussia Dortmund 1:1 FC Arsenal
FC Arsenal 2:1 Borussia Dortmund
Finale FC Chelsea 1:1 n. V.,
4:3 i. E.
FC Bayern München Spiel in München / „Finale dahoam“
2012/13 Gruppenphase FC Arsenal 0:2 FC Schalke 04
FC Schalke 04 2:2 FC Arsenal
Manchester City 1:1 Borussia Dortmund
Borussia Dortmund 1:0 Manchester City
Achtelfinale
FC Arsenal 1:3 FC Bayern München
FC Bayern München 0:2 FC Arsenal Bayern aufgrund der Auswärtstorregel weiter
2013/14 Gruppenphase Manchester United 4:2 Bayer 04 Leverkusen
Bayer 04 Leverkusen 0:5 Manchester United Bayer trotz der beiden Niederlagen Gruppenzweiter
Manchester City 1:3 FC Bayern München
FC Bayern München 2:3 Manchester City
FC Schalke 04 0:3 FC Chelsea
FC Chelsea 3:0 FC Schalke 04 Schalke trotz der beiden Niederlagen Gruppenzweiter
FC Arsenal 1:2 Borussia Dortmund
Borussia Dortmund 0:1 FC Arsenal
Achtelfinale
FC Arsenal 0:2 FC Bayern München
FC Bayern München 1:1 FC Arsenal
Viertelfinale
Manchester United 1:1 FC Bayern München
FC Bayern München 3:1 Manchester United
2014/15 Gruppenphase
Borussia Dortmund 2:0 FC Arsenal
FC Arsenal 2:0 Borussia Dortmund
FC Bayern München 1:0 Manchester City
Manchester City 3:2 FC Bayern München
FC Chelsea 1:1 FC Schalke 04
FC Schalke 04 0:5 FC Chelsea
2015/16 Gruppenphase Manchester United 2:1 VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg 3:2 Manchester United ManU durch die Niederlage in die UEFA Europa League „abgestiegen“
Borussia Mönchengladbach 1:2 Manchester City
Manchester City 4:2 Borussia Mönchengladbach Mönchengladbach durch die Niederlage ausgeschieden
FC Arsenal 2:0 FC Bayern München
FC Bayern München 5:1 FC Arsenal
2016/17
Gruppenphase
Manchester City 4:0 Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach 1:1 Manchester City
Bayer 04 Leverkusen 0:0 Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur 0:1 Bayer 04 Leverkusen
Achtelfinale FC Bayern München 5:1 FC Arsenal
FC Arsenal 1:5 FC Bayern München
2017/18 Qualifikation Platzierungsweg TSG 1899 Hoffenheim 1:2 FC Liverpool
FC Liverpool 4:2 TSG 1899 Hoffenheim
Gruppenphase Tottenham Hotspur 3:1 Borussia Dortmund
Borussia Dortmund 1:2 Tottenham Hotspur
2018/19 Gruppenphase TSG 1899 Hoffenheim 1:2 Manchester City
Manchester City 2:1 TSG 1899 Hoffenheim
Achtelfinale Tottenham Hotspurl 3:0 Borussia Dortmund
Borussia Dortmund 0:1 Tottenham Hotspurl
FC Liverpool 0:0 FC Bayern München
FC Bayern München 1:3 FC Liverpool
FC Schalke 04 2:3 Manchester City
Manchester City 7:0 FC Schalke 04
2019/20 Gruppenphase Tottenham Hotspur 2:7 FC Bayern München
FC Bayern München 3:1 Tottenham Hotspur
Achtelfinale Tottenham Hotspur 0:1 RB Leipzig
RB Leipzig 3:0 Tottenham Hotspur
FC Chelsea 0:3 FC Bayern München
FC Bayern München 4:1 FC Chelsea
2020/21
Gruppenphase
Manchester United 5:0 RB Leipzig
RB Leipzig 3:2 Manchester United ManU durch die Niederlage in die UEFA Europa League „abgestiegen“
Achtelfinale RB Leipzig 0:2 FC Liverpool Die Spiele fanden in Budapest statt
FC Liverpool 2:0 RB Leipzig
Borussia Mönchengladbach 0:2 Manchester City
Manchester City 2:0 Borussia Mönchengladbach
Viertelfinale Manchester City 2:1 Borussia Dortmund
Borussia Dortmund 1:2 Manchester City
2021/22 Gruppenphase
Manchester City 6:3 RB Leipzig
RB Leipzig 2:1 Manchester City

Endspiele im Europapokal der Pokalsieger und UEFA-Pokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Heimmannschaft Ergebnis Auswärtsmannschaft Spielort
1964/65 West Ham United 2:0 TSV 1860 München London
1965/66 Borussia Dortmund 2:1 n. V. FC Liverpool Glasgow
1972/73
FC Liverpool 3:0 Borussia Mönchengladbach Liverpool
Borussia Mönchengladbach 2:0 FC Liverpool Mönchengladbach
1997/98 FC Chelsea 1:0 VfB Stuttgart Solna

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Welt: Mutter aller Rivalitäten – England vs. Deutschland (Artikel vom 26. Juni 2010)
  2. a b International Football Rivalries: Deutschland gegen England (ein Dokumentarfilm von Eurosport)
  3. RP Online: „Und am Ende gewinnt immer Deutschland“ (Artikel vom 30. November 2010)
  4. England's matches: unofficial until 1946. In: England Football Online. Abgerufen am 8. März 2019.
  5. Germany national football team: record v England. In: 11v11. Abgerufen am 8. März 2019.
  6. Die Zeit: Deutschland gewinnt erneut im Wembleystadion (Artikel vom 19. November 2013)
  7. Daily Star: Job Done Now For the Hun (englisch; Artikel vom 24. Juni 2010)
  8. Geoffrey Wheatcroft (The New Republic): Look Who's Afraid of the Three Lions (Memento vom 28. Juni 2010 im Internet Archive) (englisch; Artikel vom 26. Juni 2010)
  9. Tom Savage (Daily Star): Germany Bring Back the Black Shirts (englisch; Artikel vom 28. Januar 2010)
  10. England v Germany: A nation celebrates - BLITZED; England 5 Germany 1. (englisch; Artikel vom 8. Oktober 2001)
  11. The Guardian: The world’s greatest international football rivalries – ranked and reviewed (englisch; Artikel vom 17. November 2014)
  12. Graham Ruthven: You call this a rivalry (englisch; Artikel vom 19. November 2013)