Deutsche Beteiligungs AG

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Deutsche Beteiligungs AG
Logo der Deutschen Beteiligungs AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE000A1TNUT7
Gründung September 1965
Sitz Frankfurt am Main, Deutschland

Leitung

  • Torsten Grede, Vorstandssprecher
  • Rolf Scheffels
  • Susanne Zeidler (CFO)
Mitarbeiter 62 (30. September 2015)[1]
Branche Investmentbranche
Website www.dbag.de

Die Deutsche Beteiligungs AG (kurz: DBAG) ist eine börsennotierte Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main. Die Aktie notiert im SDAX.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1965 als Deutsche Beteiligungsgesellschaft mbH gegründet und ist damit nach eigenen Angaben das älteste Unternehmen der Private-Equity-Branche in Deutschland.[2] Die Gründung der Deutschen Beteiligungs AG erfolgte im Jahr 1984 durch die Deutsche Bank und die Schmidtbank aus Hof (Saale) und wurde von der Deutschen Beteiligungsgesellschaft mbH betreut. Am 19. Dezember 1985 ging die Deutsche Beteiligungs AG an die Börse. 1996 wurde der Konzern neu strukturiert und das Management wechselte in die AG, die somit zum ersten Mal eigenes Personal hatte.

Aktionärsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anteile
 % Aktionär
42,9 Private Einzelaktionäre (Inland)
19,9 Rossmann Beteiligungs GmbH
14,8 Institutionelle Investoren Europa
10,1 Institutionelle Investoren Deutschland
5,0 Anpora Patrimonio, Spanien
4,9 Institutionelle Investoren USA
1,2 Institutionelle Investoren übrige Länder
1,2 Private Einzelaktionäre (Ausland)

Stand: 30. Oktober 2015[3]

Beteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Beteiligungs AG legt geschlossene Private-Equity-Fonds auf und investiert an der Seite der DBAG-Fonds in gut positionierte mittelständische Unternehmen mit Entwicklungspotenzial. Einen Schwerpunkt legt die DBAG auf die Industriesektoren, in denen der deutsche Mittelstand im internationalen Vergleich besonders stark ist. Mit dieser Erfahrung, mit Know-how und Eigenkapital stärkt sie ihre Portfoliounternehmen darin, eine langfristige und wertsteigernde Unternehmensstrategie umzusetzen. Ihr unternehmerischer Investitionsansatz macht sie zu einem begehrten Beteiligungspartner im deutschsprachigen Raum.

Zum 30. September 2015 verfügte der Konzern über 24 Beteiligungen mit einem IFRS-Wert von 256 Mio. Euro. Das Konzernergebnis nach Steuern des Geschäftsjahres 2014/2015 betrug 27,0 Mio. Euro (Vorjahr 48,0 Mio. Euro).[4]

Zum Portfolio der Deutschen Beteiligungs AG zählen die folgenden Unternehmen (Stand: Nov. 2016):[5]

Ehemalige Beteiligungen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschäftsbericht 2014/15 auf www.dbag.de (PDF)
  2. Daten & Fakten (PDF; 134 KB)
  3. https://www.dbag.de/aktionaersstruktur/
  4. Geschäftsbericht 2014/2015. dbag.de, abgerufen am 16. August 2016 (PDF; 3,8 MB).
  5. Portfolio. dbag.de, abgerufen am 16. August 2016.
  6. Desirée Backhaus: DBAG gelingt Exit bei Clyde Bergemann. In: Finance, 18. April 2016, abgerufen am 16. August 2016.
  7. Desirée Backhaus: DBAG verkauft Brötje-Automation nach China. In: Finance, 15. August 2016, abgerufen am 16. August 2016.