Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Wenn's sogar ne eigene Zeitschrift hat, gibt's denn nicht ordentliche Belege für den Text?
Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie
(DGGG)
DGGerontologieGeriatrie.png
Zweck: wissenschaftliche Fachgesellschaft für Gerontologie und Geriatrie
Vorsitz: Susanne Zank[1]
Gründungsdatum: 1992
Sitz: Berlin
Website: www.dggg-online.de

Die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V. (DGGG) ist eine wissenschaftliche Vereinigung von Psychologen, Sozialwissenschaftlern, Biologen, Juristen, Praktikern und Medizinern, die in der Alterskunde und Altersheilkunde tätig sind. Die DGGG fördert Forschung und Lehre über das Altern in den unterschiedlichen Fachdisziplinen.

In zweijährigem Abstand veranstaltet die Gesellschaft Kongresse, auf denen Themen der Gerontologie und Geriatrie auf interdisziplinärer Basis behandelt werden. Sie ist Mitglied im Weltverband der Wissenschaftlichen Gerontologischen Gesellschaften und in der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1938 gründete der Internist Max Bürger in Leipzig die „Deutsche Gesellschaft für Altersforschung“, die sich ein Jahr danach in „Deutsche Gesellschaft für Alternsforschung“ umbenannte. Im Nachkriegsdeutschland wurde die Gesellschaft bis 1964 in der DDR zunächst weitergeführt.

Die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) wurde 1992 auf ihrem gemeinsamen 1. Kongress nach der deutschen Wiedervereinigung in Berlin als bundesweite Gesellschaft umgegründet. Sie fasste die seit 1966 in der Bundesrepublik bestehende Deutsche Gesellschaft für Gerontologie (DGG) mit der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie der DDR zusammen.[2]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt vier Fachbereiche, genannt Sektionen:

  • Sektion I: Gesellschaft für Experimentelle Gerontologie
  • Sektion II: Gesellschaft für Geriatrische Medizin
  • Sektion III: Gesellschaft für Sozial- und verhaltenswissenschaftliche Gerontologie
  • Sektion IV: Gesellschaft für Soziale Gerontologie und Altenarbeit

Die Fachgesellschaften/Sektionen regeln ihre spezifischen Angelegenheiten selbständig. Jede Sektion hat einen Vorsitzenden und mindestens einen Stellvertreter, die zusammen mit dem Präsidenten, dem Präsidenten-elect, dem Past-Präsidenten und dem Sekretär das Präsidium bilden.

Max-Bürger-Preis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1976 vergab die der Verband alle zwei Jahre im Rahmen ihrer Kongresse den Max-Bürger-Preis. Seit 2014 wurde die Vergabe ausgesetzt, um Bürgers Biografie von Wolfgang Wippermann historisch wissenschaftlich untersuchen zu lassen. Die Mitglieder der Gesellschaft entschieden auf der Mitgliederversammlung am 26. September 2014 mit deutlicher Mehrheit, der Empfehlung des Präsidiums zu folgen, die Namensgebung nicht fortzuführen. Der Max-Bürger-Preis wird von 2015 an umbenannt in „Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie“.[3]

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

bzw. in der DDR (Gesellschaft für Alternsforschung der DDR)

  • 1966–1969 Werner Ries
  • 1969–1973 H. Siggelkow
  • 1973–1979 Friedrich-Horst Schulz
  • 1979–1984 W. Rühland
  • 1984–1991 J. Haase

nach 1991 (DGGG)

  • 1991–1997 R. M. Schütz
  • 1997–1998 Ursula Lehr
  • 1998–2002 Wolf Oswald
  • 2002–2004 A.-K. Meyer
  • 2004–2008 Thomas Klie
  • 2008–2010 Clemens Tesch-Römer
  • 2010–2012 Manfred Gogol
  • 2012–2014 Andreas Simm
  • 2014–2016 Astrid Hedtke-Becker

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hendrik Thiene: Max Bürger – Ordinarius für Innere Medizin und Direktor der Leipziger Medizinischen Universitätsklinik 1937–1945 und 1947–1957, Diss., Leipzig 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.dggg-online.de/ueber-uns/praesidium.html
  2. Hans-Werner Wahl, Vera Heyl: Gerontologie. Einführung und Geschichte. 2., vollständig überarbeitete Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-17-026125-9.
  3. Pressemeldung der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie vom 1. Oktober 2014.