Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Kultur

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Die Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Kultur e. V., kurz DGFK e. V., ist eine Nichtregierungsorganisation, die 1973 beim Vereinsregister Berlin-Charlottenburg registriert wurde. Die Vorbereitungen zur Vereinsgründung hatten 1972 begonnen. Gründungsmitglieder waren u. a. Andre Warner, Norbert Pintsch,[1] Wilhelm Koessl, Manoocher Firoozan (Iran), Billy Aparicio (Bolivien) und S. K. Lee (Korea).

Ziel der Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Grundlage für internationale Aktivitäten diente das Kultur-Modell, in dem gegenseitig die Einflüsse der unterschiedlichen Kulturbereiche gewürdigt und genutzt wurden. Daraus ergab sich die Offenheit und Verbundenheit gegenüber Künstlern, Wissenschaftlern usw.

Zwischen 1972 und 1992 wurden etwa 140 Projekte mit Künstlern, Schriftstellern, Komponisten, Fotografen und Designern durchgeführt. Die Kriterien zur Mitarbeit erfüllten viele unbekannte und im Geist jung gebliebene Persönlichkeiten, zahlreiche Ausländer aus dem außereuropäischen Raum.

Die DGFK vergab für Deutschsprachige einen Kunstpreis[2] und für Ausländer Stipendien.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1990 setzte eine Umkehrbewegung ein und Einladungen von ehemals Geförderten führten zu Aktivitäten und Langzeit-Projekten in folgenden Ländern: Israel, Griechenland, Pakistan (ab 1991), Kamerun (ab 1998), Kolumbien (ab 1999) und Island.

Beispiel war die Initiative von Senta Maria Anna Siller,[4] aus wissenschaftlichen Forschungsergebnissen zur traditionellen Kultur neuartige Projekte für Frauen im ländlichen Raum als einkommensschaffende Maßnahme zu entwickeln. Hieraus entstanden mit Volontären Projekte (Thatta Kedona/Pakistan, CAT/Kamerun, Tanto Mejor por la Paz/Kolumbien) zur angepassten Technik, zum Marketing, zum Kunsthandwerk usw.

Aus dem Kreise der Angeschlossenen entwickelten sich weitere Initiativen als NGOs bzw. Aktivitäten, auch unabhängige Wege folgender kreativen Persönlichkeiten im Ausland: Joachim Polzer, Dorrit Yacoby, Michael Stober, Felix Bopp, Ady Abeles, Goetz Wiedenroth, SAJ Shirazi, Trausti Valson, Edmundo Perez, Aaron Kaah Yancho, Moses Fru Wankie, H. D. Heckes, Kurt Delbanco, Heinz Sterzenbach, John A. Campbel, Karin Adrian, Amjad Ali, Gittebritt Komakech, Fabio Biasio, Peter Fronzeck, Spyros Kardamakis, James Kubsch, Romillio Rodriguez Fajardo, Satoru Itazu, Andreas Christ, Jose Garcia y Mas, Roy Woelfer, Andreas P. Kaehler, Corey D. Tong, Wolfram Walter, Kanjii Sekine, Claudia Becker, Nicola Tamlyn, Leila Masson und Santosh K. Brahma.

Arbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelne Mitglieder erhielten Ehrungen und Orden zur Würdigung ihres Engagements: u. a. Elizabeth Carew-Reed / Australien; Norbert Pintsch / Kamerun; Senta Maria Anna Siller (1996), Karola Groch (2010), Renate Perner (2016) und Monika Kuppler (2017) erhielten als Auszeichnung das Bundesverdienstkreuz.

Die Arbeit der DGFK wurde in diversen Einzelausstellungen, Vorträgen und Gastvorlesungen vorgestellt und konnte ihr Netzwerk vergrößern.

Die DGFK initiierte diverse Projekte, u. a.: IPC / Institute for Planning and Consulting, IFA / Internationales Festival für Animation, AVI / Akademie für Visualisierung und Interaktion, LIFE / Lahore Festival of EduTainment, Cultura e.V. auf dem Landgut Borsig in Nauen und sorgte für internationale Teilnahmen, z. B. auf der EXPO 2000 in Hannover und auf der EXPO 2005 in Aichi/Japan.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]
  2. Kunstpreis-Handbuch von Pia Heckes: ISBN 3-927513-01-6 bzw. ISBN 978-3-927513-01-3 Verlag Maas & Burbach
  3. Stipendien-Handbuch von Pia Heckes: ISBN 978-3-927513-00-6 bzw. 3927513008 Verlag Maas & Burbach
  4. [2]