Deutsche Gildenschaft

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Die Deutsche Gildenschaft (DG) ist ein Korporationsverband. Sie vereint derzeit sechs Hochschulgilden (davon drei aktive) genannte farbentragende und nicht-schlagende Studentenverbindungen. Die DG ist Mitglied des Convents Deutscher Korporationsverbände (CDK) und des Convents Deutscher Akademikerverbände (CDA). Im Gegensatz zu den meisten klassischen Korporationen nehmen ihre Mitgliedsverbindungen auch Frauen auf (siehe auch: Gemischte Studentenverbindung).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den ersten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts lehnten zahlreiche aus der Wandervogelbewegung kommende und durch die Jugend- und Lebensreformbewegung geprägte Studierende das klassische Korporationswesen ab und schlossen sich deshalb entweder bestehenden Reformverbindungen wie dem Deutschen Bund abstinenter Studenten an oder gründeten eigene Organisationen wie die Deutsche Akademische Freischar, die beide auch zu den einladenden Organisationen des Ersten Freideutschen Jugendtags 1913 zählten. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs stellten diese Organisationen ihre Aktivitäten weitgehend ein.[1]

Während des Krieges zerfiel zudem die aus dem Ersten Freideutschen Jugendtag hervorgegangene Dachorganisation Verband Freideutscher Jugend in einen linken, pazifistisch eingestellten und einen rechten, völkischen Flügel, was die wenigen verbliebenen studentischen Gruppen durch die damit einhergehenden Konflikte weiter schwächte.[2]

Gründung 1920[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Frühjahr 1918 stellte der dem völkischen Flügel der Jugendbewegung zuzurechnende Medizinstudent Albrecht Meyen in einem Rundbrief seine Vorstellungen einer neuen studentischen Gemeinschaft dar. Meyen wollte „die Ideale des Wandervogels […] erhalten“, sich aber der „vorhandenen jugendbewegten Formen wegen ihrer Ungezwungenheit und Unkonventionalität“ entledigen. Beispielhafter erschienen ihm die traditionellen Verbindungen mit „ihr[em] «schneidige[n] Auftreten» und ihre[m] festen Zusammenhalt durch das Prinzip des Lebensbundes“, wenn er auch ihre Lebensformen ablehnte. Ziel der Neugründung sollte die Herausbildung einer „starken, innerlich gefestigten Persönlichkeit mit sozialem Verantwortungsbewußtsein und äußerer Formvollendung“ sein, die sich zum „deutschen Volkstum“ bekannte. Für die Mitglieder der vorgeschlagenen „Deutsch-Akademischen Gildenschaft“ sollte das Prinzip der bedingten Satisfaktion gelten. Eine Mitgliedschaft von Frauen wurde abgelehnt.[2]

Nachdem sich nach Meyens Vorstellungen 1919 mehrere Gilden als lose Zusammenschlüsse gegründet hatten, kam es 1920 in Quedlinburg zur Bildung der Deutsch-Akademischen Gildenschaft (DAG, auch Deutsche Akademische Gildenschaft) als gemeinsamen Korporationsverband. 1923 schloss sich die DAG mit österreichischen Gilden und den „Böhmerländischen Freischaren“ in Hofbieber zum Dachverband Großdeutsche Gildenschaft zusammen; die österreichischen und ein Teil der sudedendeutschen Gruppen traten in den folgenden Jahren auch direkt der DAG bei. Dem Dachverband Großdeutsche Gildenschaft trat 1927 der der Deutschen Freischar nahestehende Ring Akademischer Freischaren bei. 1930 folgte der Großdeutsche Gildenring als Studentenorganisation des Großdeutschen Jugendbundes (bzw. der Freischar junger Nation).[3]

Die Gilden wollten, so hieß es, „durch Wanderfahrten, Turnen und Fechten ihre Mitglieder zu wehrhaften Männern erziehen“ und verlangten von ihren Mitgliedern „Verantwortlichkeitsgefühl gegenüber der deutschen Volksgemeinschaft“.[4] Man beschrieb sich zum Zeitpunkt der Gründung als Avantgarde einer neuen „völkischen Gemeinschaft“ und orientierte sich in Abgrenzung zu freideutschen Kreisen an der vom Jungdeutschen Bund angeführten „jungdeutschen Bewegung“.[5] So verwehrte man zu dieser Zeit Frauen eine Mitgliedschaft und hatte eine zunehmend völkische Ausrichtung. Hochschulpolitisch forderte die Gildenbewegung „Elitebildung“ statt „Vermassung“ und nach Haar „eine rassistische Zulassungspraxis, die jüdische Studenten ausschloß“. Als „geistige Zielgemeinschaft“ und „im körperlichen Wettkampf gestählte Turngemeinde“ habe die exklusiv männliche Studentenschaft für eine neue, „kämpfende“ Wissenschaft einzutreten.[6]

Zusammen mit paramilitärischen Verbänden nahmen Gildenschafter an den Grenzkämpfen im Baltikum, den Aufständen in Oberschlesien und dem Kärntner Abwehrkampf teil. 1923 nahmen Gildenangehörige, vornehmlich als Mitglieder des Bundes Oberland, am Hitler-Ludendorff-Putsch teil. Über Doppelmitgliedschaften waren Gildenbrüder eng mit dem völkisch-radikalen Spektrum der Weimarer Republik verbunden. Zahlreiche Wiener Gildenschafter schlossen sich in den 1920er Jahren dem „Kameradschaftsbund für volks- und sozialpolitische Bildung“ des Konrad-Henlein-Vertrauten Heinrich Rutha an.[7] Von den traditionellen Korporationen und Burschenschaften grenzte sich die Gildenschaftsbewegung durch ihren „radikal-völkischen Gestus“ ab. Bis 1929 umfasste sie sämtliche nationalen Strömungen der Weimarer Republik, von Nationalrevolutionären um Ernst Niekisch über Nationalbolschewisten und Jungkonservative bis hin zu Nationalsozialisten. Dieses Nebeneinander politischer Positionen führte mehrfach zu Richtungsstreitigkeiten innerhalb des Bundes. So trat 1930 unter Führung von Ernst Anrich die nationalsozialistische Deutsche Gildenschaft Ernst Wurche mit Burschengilden (Ortsgruppen) in Bonn, Heidelberg, Tübingen und Wien aus dem Verband aus und schloss sich korporativ dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund an.[8] 1932 kam es auf dem Bundestag in Hohnstein zur Abspaltung von weiteren 14 Gilden, die den nationalrevolutionären Kurs nicht mittragen wollten. 1933 erfolgte eine Wiedervereinigung und der Zusammenschluss mit der akademischen Jungmannschaft des Großdeutschen Bundes zur Bündischen Gildenschaft. Die Gildenschaft hatte bis ins Jahr 1935 Bestand und wurde auf dem Bundestag in Natternberg aufgelöst.[3]

Wiedergründung 1958[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg sammelten sich die ehemaligen Mitglieder der „Böhmerländischen Freischaren“ in der „Altherrenschaft Bündischer Studentenverbände“ (AHBStV) und die der deutschen Gilden im „Bund Alter Gildenschafter“ (BAG). Seit 1957 erscheinen die Blätter der Deutschen Gildenschaft des BAG.[9]

AHBStV und BAG schlossen sich am 15. Juni 1958 mit dem „Arbeitskreis Sudetendeutscher Studenten“ (ASSt) zum Dachverband Deutsche Gildenschaft zusammen. Die Aktivenschaft des Verbandes bestand aus sechs Ortsgruppen des ASSt und zwei oder drei in Gründung befindlichen Jung-Gilden der BAG, der AHBStV schloss sich korporativ dem BAG als zukünftigem Rechtsträger des Verbands an.[10][3]

Die Wiedergründung wurde nur von einem Teil der ehemaligen Mitgliedern mitgetragen. So lehnte Theodor Schieder, der von 1926 bis 1933/34 Mitglied der Münchner Gilde Greif war und 1949 zeitweilig eine Unterstützungskasse für notleidende Gildenschafter verwaltete, eine Beteiligung ab, da es „unmöglich sei, den damaligen Geist und seine inneren und äußeren Voraussetzungen in irgendeiner Weise restaurieren zu können“. Die führende Beteiligung von alten Kämpfern der NSDAP, darunter Ernst Anrich, machte aus Schieders Sicht eine Neugründung „[v]ollends untragbar“.[11]

Die Deutsche Gildenschaft wurde 2012 zusammen dem Freibund, dem Sturmvogel und den Fahrenden Gesellen als „völkischer Flügel der Jugendbewegung“ von der Vorbereitung und Teilnahme an der 100-Jahr-Feier des Ersten Freideutschen Jugendtags im Jahr 2013 ausgeschlossen.[12]

Politische Ausrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Gildenschaft sowohl der Weimarer Republik als auch der Bundesrepublik wird als Vertreterin des völkischen Nationalismus in jeweils zeitgenössischen Formulierungen angesehen.[13] Bei der Gründung 1920 fand sich in den Leitlinien eine Mischung aus „völkischer Gesinnung, soldatischer Haltung und jugendbewegtem Bekenntnisdrang.“[14]

Die Deutschtumsideologie der Deutsch-Akademischen Gildenschaft in den 1920er Jahren besaß drei Dimensionen. Die Aufnahme von Mitgliedern orientierte sich auch an völkisch-rassistischen Kriterien und bedeutete damit in der Praxis die Ausgrenzung jüdischer Studenten. Der völkische Gedanke verband die soziale mit der nationalen Frage und interpretierte diese antidemokratisch. Drittens war sie grenzüberschreitend und großdeutsch. Die staatliche Neuordnung Europas nach dem Ersten Weltkrieg wurde abgelehnt. Das Bekenntnis zur Wehrhaftigkeit und damit zum Soldatentum konnte an die großdeutsche Idee zwanglos anknüpfen.[15]

Nach 1958 wurde die programmatische Ausrichtung der Deutschen Gildenschaft für die nächsten 30 Jahre maßgeblich von Herbert Böhrsch geprägt, einem ehemaligen SS-Offizier und Mitarbeiter des SD. Unter Böhrschs Ägide hatte die DG den Anspruch, „der Volks- und Staatsgemeinschaft volkspolitisch vorgebildete, zum Einsatz in Staat, Politik, Wirtschaft und Kultur befähigte und bereite Hochschulabsolventen als künftige Führungskräfte zur Verfügung zu stellen“.[16]

In der Salzburger Erklärung der Deutschen Gildenschaft von 1992 heißt es:

„Die Deutsche Gildenschaft [ist eine] akademische Erziehungsgemeinschaft mit nationaler Überzeugung und bündischer Tradition.[17]

Im Januar 2010 teilte die Niedersächsische Landesregierung auf eine kleine Anfrage der Linken-Abgeordneten Pia-Beate Zimmermann mit, dass die derzeit vorliegenden Erkenntnisse über die Deutsche Gildenschaft deren Einstufung als Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes nicht rechtfertigten. Jedoch „verfolgt die Verfassungsschutzbehörde die Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit, um zu prüfen, ob die Grenze zur verfassungsfeindlichen Bestrebung überschritten ist.“[18]

Nach Auseinandersetzungen um Karl-Eckhard Hahn, Mitglied der Deutschen Gildenschaft und Regierungssprecher der Thüringer Landesregierung, kündigte der Thüringer Innenminister Jörg Geibert im August 2013 an, durch die Innenministerkonferenz prüfen zu lassen, „ob die DG im freiheitlich-demokratischen Spektrum angesiedelt“ sei.[19] Hahn ließ in der Folge seine Mitgliedschaft in der Deutschen Gildenschaft bis zum Abschluss der Prüfung ruhen. Die Prüfung ergab, dass die Verfassungsschutzbehörden der Länder und des Bundes die Deutsche Gildenschaft nicht als verfassungsfeindlich einstufen.[20] Laut der Journalistin Andrea Röpke missfällt die DG in der bündischen Jugend „wegen ihrer rechtslastigen Ausrichtung“.[21]

Zur Führungsriege der Neuen Rechten zählen bzw. zählten auch mehrere Gildenmitglieder.[22] Dieter Stein, Götz Kubitschek und Karlheinz Weißmann sind Gründer und Leiter der Wochenzeitung Junge Freiheit, des Instituts für Staatspolitik (IfS) und des Verlages Edition Antaios, die von Sozialwissenschaftlern der Neuen Rechten zugeordnet werden.[23] Nach Ansicht von Helmut Kellershohn ist mit diesen drei „Institutionen“ ein arbeitsteilig miteinander kooperierendes Netzwerk entstanden.[23]

Mitgliederentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Gildenschaft war im Vergleich zu anderen Korporationsverbänden nie mitgliederstark. 1925 hatte sie 280 Mitglieder[24] in 19 Gilden[25]. Durch die Neugründung von Gilden und die Aufnahme anderer aus der Jugendbewegung kommender Korporationsverbände stieg die Mitgliederzahl bis 1930 auf 611 Aktive und 622 Alte Herren in 30 Gilden, darunter sieben auslandsdeutsche Gruppen in Österreich, der Tschechoslowakei und dem Baltikum.[24] Sie hatte bezogen auf die Mitgliedsstärke damit den 31. Rang unter insgesamt 53 deutschen studentischen Verbänden.[24] Vor der Spaltung des Verbandes 1932 waren 42 Gilden Mitglied in der DG.[25] Bei der Auflösung der Deutsch-Akademischen Gildenschaft im Rahmen der nationalsozialistischen Gleichschaltung 1935 gehörten ihr noch 30 Gilden an.[26]

Die Wiedergründung 1958 erfolgte durch acht oder neun Ortsgruppen.[3][10] 1992 existierten acht Gilden mit 65 aktiven Mitgliedern und 530 Alten Herren, womit die DG an drittletzter Stelle der Korporationsstatistik stand.[24] 2001 umfasste sie nach den Angaben auf ihrer Website 13 aktive Gilden, davon zwei in Österreich, die in der „Akademischen Gildenschaft (in) Österreich“ zusammengeschlossen waren.[24]

2017 gehörten der DG nach eigenen Angaben sechs „Deutsche Hochschulgilden“ (DHG) an, von denen drei als sogenannte „Alt-Gilden“ nur über eine Altherrenschaft verfügten:[27]

Jung-Gilden
Alt-Gilden

Bekannte Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ingo Haar: „Revisionistische“ Historiker und Jugendbewegung. Das Königsberger Beispiel. In: Peter Schöttler (Hrsg.): Geschichtsschreibung als Legitimationswissenschaft 1918–1945. Suhrkamp Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-518-28933-0, S. 52–103.
  • Helmut Kellershohn: Im „Dienst an der nationalsozialistischen Revolution“. Die Deutsche Gildenschaft und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus. In: Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung. 19 (1999–2001). Wochenschau Verlag, Schwalbach/Taunus 2003, ISBN 978-3-87920-176-1, S. 255–292 (Online [PDF; 307 kB]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sigrid Bias-Engels: Studenten im Krieg. Zur Situation der studentischen Jugendbewegung im Ersten Weltkrieg. In: Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung. 16 (1986–87). Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung, Witzenhausen 1988, ISBN 3-88551-011-1, S. 241–243.
  2. a b Sigrid Bias-Engels: Studenten im Krieg. Zur Situation der studentischen Jugendbewegung im Ersten Weltkrieg. In: Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung. 16 (1986–87). Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung, Witzenhausen 1988, ISBN 3-88551-011-1, S. 248 f.
  3. a b c d Helmut Kellershohn: Im „Dienst an der nationalsozialistischen Revolution“. Die Deutsche Gildenschaft und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus. In: Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung. 19 (1999–2001). Wochenschau Verlag, Schwalbach/Taunus 2003, ISBN 978-3-87920-176-1, S. 255–292 (Online [PDF; 307 kB]).
  4. Wandervogel, Heft 9/10, 1920, S. 213.
  5. Sigrid Bias-Engels: Zwischen Wandervogel und Wissenschaft – Zur Geschichte von Jugendbewegung und Studentenschaft 1896–1920. Edition Archiv der deutschen Jugendbewegung, Bd. 4, Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1988, S. 210.
  6. Ingo Haar: „Revisionistische“ Historiker und Jugendbewegung. Das Königsberger Beispiel. In: Peter Schöttler (Hrsg.): Geschichtsschreibung als Legitimationswissenschaft 1918–1945. Suhrkamp Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-518-28933-0, S. 52–103 (hier: S. 57).
  7. John Haag: „Knights of the Spirit“: The Kameradschaftsbund, in: Journal of Contemporary History, Vol. 8, Nr. 3 (Juli, 1973), S. 136.
  8. Jürgen Reulecke: „Ich möchte einer werden so wie die …“ Männerbünde im 20. Jahrhundert. Campus Verlag, Frankfurt/New York 2001, ISBN 3-593-36727-0, S. 154.
  9. Datensatz Blätter der Deutschen Gildenschaft der Deutschen Bibliothek
  10. a b Kurt Heißig: Wolfgang Egerter, ein Nachruf. In: Blätter der Deutschen Gildenschaft. Nr. 1, 2009, S. 19 ff.
  11. Christoph Nonn: Theodor Schieder. In: Barbara Stambolis (Hrsg.): Jugendbewegt geprägt. Essays zu autobiographischen Texten von Werner Heisenberg, Robert Jungk und vielen anderen. V & R unipress, Göttingen 2013, ISBN 978-3-8471-0004-1, S. 615 f.
  12. Ulrich Linse: Völkisch-jugendbewegte Siedlungen im 20. und 21. Jahrhundert. In: Gideon Botsch, Josef Haverkamp (Hrsg.): Jugendbewegung, Antisemitismus und rechtsradikale Politik. Vom „Freideutschen Jugendtag“ bis zur Gegenwart. De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2014, ISBN 978-3-11-0306-224, S. 72
  13. Helmut Kellershohn: Die selbsternannte Elite. In: ders. (Hrsg.): Das Plagiat. Der völkische Nationalismus der jungen Freiheit. Duisburg 1994. S. 51–116, insb. S. 63–71.
  14. Helmut Kellershohn: Die selbsternannte Elite. In: ders. (Hrsg.): Das Plagiat. Duisburg 1994. S. 64.
  15. Helmut Kellershohn: Im „Dienst an der nationalsozialistischen Revolution“. Die Deutsche Gildenschaft und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus. In: Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung. 19 (1999–2001). Wochenschau Verlag, Schwalbach/Taunus 2003, ISBN 978-3-87920-176-1, S. 255–292 (Online [PDF; 307 kB] hier: S. 30 f. der Onlinefassung).
  16. Helmut Kellershohn: Das Institut für Staatspolitik und das jungkonservative Hegemonieprojekt. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. 2. Auflage. Springer VS, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-01983-9, S. 451.
  17. Salzburger Erklärung, abgedruckt in: Blätter der Deutschen Gildenschaft 3/1992. Zitiert in: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten, VS Verlag für Sozialwissenschaften 2009, ISBN 978-3531159119, S. 265.
  18. Anlage 38. Antwort des Ministeriums für Inneres, Sport und Integration auf die Frage 41 der Abg. Pia-Beate Zimmermann (LINKE). In: [www.landtag-niedersachsen.de/parlamentsdokumente/steno/16_wp/2010/endber060.pdf Stenografischer Bericht. 60. Sitzung. Hannover, den 21. Januar 2010.] Niedersächsische Landesregierung, S. 7608-7609, abgerufen am 10. Oktober 2013 (PDF; 2,14 MB).
  19. Claudia Ehrenstein: Tollhaus Thüringen: Üppige Ruhestandsbezüge und „rechtes Zwielicht“. In: Die Welt. 20. August 2013, abgerufen am 11. Oktober 2013.
  20. Entlastung für Regierungssprecher: Deutsche Gildenschaft wird vom Verfassungsschutz nicht beobachtet (Memento vom 16. November 2013 im Internet Archive), in: mdr.de, 10. November 2013.
  21. Andrea Röpke: Mädelsache! – Frauen in der Neonazi-Szene. Christoph Links Verlag, Berlin 2011. ISBN 978-3-86153-615-4. S. 205.
  22. Vergl: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien Der Extremen Rechten: Hintergründe – Analysen – Antworten, VS Verlag für Sozialwissenschaften 2009, ISBN 978-3-531-15911-9, S. 259.
  23. a b Helmut Kellershohn: Ein Institut zur ideologischen Aufrüstung der CDU: Die Deutsche Gildenschaft und die Gründung des „Instituts für Staatspolitik“. In: DISS-JOURNAL 8 (2001).
  24. a b c d e Helmut Kellershohn: Im „Dienst an der nationalsozialistischen Revolution“. Die Deutsche Gildenschaft und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus. In: Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung, Band 19 (1999-2004), Wochenschau Verlag, Schwalbach/Taunus 2004, S. 255–292; hier nach der Onlinefassung, S. 1–2
  25. a b Karl Thums, Günther Franz: Die Deutsch-Akademische Gildenschaft. In: Werner Kindt (Hrsg.): Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die Bündische Zeit. Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf 1974, ISBN 3-424-00527-4, S. 1371–1374.
  26. Helmut Kellershohn. Plagiat S. 65.
  27. aktive Gilden – Deutsche Gildenschaft. Abgerufen am 31. Mai 2017.
  28. http://trutzburg-jena.de/trutzburgjena.html
  29. http://www.witiko-passau.de/geschichte.html
  30. Rainer Eisfeld (Hrsg.): Mitgemacht: Theodor Eschenburgs Beteiligung an „Arisierungen“ im Nationalsozialismus. Springer, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-07215-5, S. 45.
  31. Jan Eike Dunkhase: Werner Conze: Ein deutscher Historiker im 20. Jahrhundert. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2014, ISBN 978-3-525-37012-4, S. 20–21.
  32. Karsten Jedlitschka: Die »Parteiamtliche Prüfungskommission zum Schutze des nationalsozialistischen Schrifttums«. In: Archiv für Geschichte des Buchwesens. Band 62 (2008). ISBN 978-3-598-24858-0, S. 214.
  33. Helmut Kellershohn (Hrsg.): Das Plagiat. Der völkische Nationalismus der jungen Freiheit. Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung, Duisburg 1994, ISBN 978-3-927388-44-4. S. 70.
  34. Helmut Kellershohn: Im „Dienst an der nationalsozialistischen Revolution“. Die Deutsche Gildenschaft und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus. In: Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung, Band 19 (1999-2004), Wochenschau Verlag, Schwalbach/Taunus 2004, S. 255–292; hier nach der Onlinefassung, S. 19