Deutsche Männer-Handballnationalmannschaft

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Deutschland
DHB-Logo
Spitzname(n) Bad Boys
Verband DHB
Konföderation EHF
Ausrüster Kempa
Trainer Christian Prokop
Co-Trainer Alexander Haase
Mannschaftskapitän Uwe Gensheimer
Meiste Tore Frank-Michael Wahl: 1412 (davon 1338 für die DDR)
Meiste Spiele Frank-Michael Wahl: 344 (davon 313 für die DDR)
Heim
Auswärts
Bilanz
1361 Spiele
819 Siege
129 Unentschieden
413 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Feldhandball:
Deutsches ReichDeutsches Reich Deutschland 3:6 Österreich OsterreichÖsterreich,
13. September 1925, Halle (Saale)
Hallenhandball:
Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich 11:3 Dänemark DanemarkDänemark
5. Februar 1938, Deutschland
Höchster Sieg
Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch 1956Gesamtdeutsche Mannschaft Deutschland 46:4 Luxemburg LuxemburgLuxemburg
27. Februar 1958, Berlin, DDR
Höchste Niederlage
Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich 10:28 Schweden SchwedenSchweden
6. Januar 1942, Göteborg, Schweden
Olympische Spiele
Teilnahmen 10 von 13 (Erste: 1936)
Bestes Ergebnis Olympiasieger 1936 (Feld)
Olympiasieger 1980DDR (Halle)
Handball-Weltmeisterschaft
Teilnahmen 23 von 25 (Erste: 1938)
Bestes Ergebnis Weltmeister 1938, 1952, 1955, 1959, 1963 – DDR, 1966 (Feld)
Weltmeister 1938, 1978, 2007 (Halle)
Handball-Europameisterschaft
Teilnahmen 11 von 12 (Erste: 1994)
Bestes Ergebnis Europameister 2004, 2016
(Stand: 29. Oktober 2017)

Die deutsche Männer-Handballnationalmannschaft repräsentiert den Deutschen Handballbund (DHB) als Auswahlmannschaft auf internationaler Ebene bei Länderspielen gegen Mannschaften anderer nationaler Verbände. Den Kader nominiert der Bundestrainer.

Die deutsche Mannschaft zählt zu den erfolgreichsten Handballteams der Welt mit acht Titeln bei Weltmeisterschaften (2× 1938, 1952, 1955, 1959, 1966, 1978, 2007; davon sechs bei Feldhandball-Weltmeisterschaften) und zwei Titeln bei Europameisterschaften (2004, 2016). Des Weiteren wurde bei den Olympischen Spielen von 1936 die Goldmedaille sowie in den Jahren 1984 und 2004 die Silbermedaille und 2016 die Bronzemedaille gewonnen. 1978 und 2007 wurde die Handballnationalmannschaft der Männer zur Mannschaft des Jahres gewählt. Seit dem 1. Juli 2017 ist Christian Prokop Bundestrainer.[1]

In den Jahren der Teilung Deutschlands vertrat die Männer-Handballnationalmannschaft der DDR die DDR bei Länderspielen und internationalen Turnieren. Sie gewann Gold bei den Olympischen Sommerspielen 1980 und war die erfolgreichste Mannschaft des Ostseepokals.

Teilnahme an Wettbewerben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft konnte sich bisher zehnmal für die Olympischen Sommerspiele qualifizieren. Erstmals wurde Handball bei den Olympischen Sommerspielen 1936 ausgetragen – es war das einzige Turnier, das im Feldhandball ausgetragen wurde. Erst 1972 wurde Handball als Hallensport wieder als olympische Sportart eingeführt. 1980 nahm man nicht an den Olympischen Sommerspielen teil, da das Nationale Olympisches Komitee für Deutschland den Boykott dieser beschloss. In den Jahren 1988 und 2012 konnte man sich nicht für das Turnier qualifizieren. Auch für die Olympischen Sommerspiele 1984 konnte man sich nicht sportlich qualifizieren, durfte jedoch aufgrund des Boykotts der damaligen Ostblockstaaten nachrücken und gewann die Silbermedaille. Bei den zehn Teilnahmen erreichte man bisher drei Mal das Finale und gewann eine Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille.

Bei den Olympischen Sommerspielen von 1972 bis 1988 traten zwei deutsche Mannschaften zu den Turnieren an. Für die Platzierungen der Nationalmannschaft der DDR bei Weltmeisterschaften siehe Männer-Handballnationalmannschaft der DDR.

Jahr Austragungsort Teilnahme bis… Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1936A Berlin Endrunde Österreich Goldmedaille
Gold
Hans Theilig wurde Torschützenkönig.
1972 München Spiel um Platz 5 Sowjetunion 6. Platz
1976 Montreal Spiel um Platz 3 Polen 4. Platz
1980 Moskau nicht teilgenommen Die (west)deutsche Mannschaft nahm aufgrund des Boykotts des Nationalen Olympischen Komitees nicht an dem Turnier teil.
1984 Los Angeles Finale Jugoslawien Silbermedaille
Silber
Die (west)deutsche Mannschaft qualifizierte sich nicht für das Turnier, jedoch konnte sie aufgrund des Boykotts der damaligen Ostblockstaaten dennoch teilnehmen und gewann erstmals die Silbermedaille.
1988 Seoul nicht qualifiziert
1992 Barcelona Spiel um Platz 9 Tschechoslowakei 10. Platz
1996 Atlanta Spiel um Platz 7 Schweiz 7. Platz
2000 Sydney Spiel um Platz 5 Frankreich 5. Platz
2004 Athen Finale Kroatien Silbermedaille
Silber
Henning Fritz als Torwart und Christian Schwarzer als Kreisläufer wurden in das All-Star-Team gewählt.
2008 Peking Gruppenphase Dänemark 9. Platz
2012 London nicht qualifiziert
2016 Rio de Janeiro Spiel um Platz 3 Polen Bronzemedaille
Bronze
Uwe Gensheimer wurde als Linksaußen in das All-Star-Team gewählt.
A Erstmals und letztmals wurde der Wettbewerb im Feldhandball ausgetragen.

Weltmeisterschaften im Feldhandball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsche Handball-Nationalmannschaften nahmen an sechs der sieben bis 1966 ausgetragenen Feldhandball-Weltmeisterschaften teil und konnten dabei stets den Titel gewinnen.

Für die Platzierungen der Nationalmannschaft der DDR bei Feldhandball-Weltmeisterschaften siehe auch Männer-Handballnationalmannschaft der DDR.

Jahr Gastgeberland Finale Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1938 Deutsches Reich Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich 23:0 SchweizSchweiz Schweiz Weltmeister
1948 Frankreich nicht teilnahmeberechtigt Nach dem Zweiten Weltkrieg war noch kein neuer Handballverband gegründet worden, der Deutschland bei der IHF hätte vertreten können.
1952 Schweiz Deutschland BRBR Deutschland BRD 19:8 SchwedenSchweden Schweden Weltmeister
1955 BRD Deutschland BRBR Deutschland BRD 25:13 SchweizSchweiz Schweiz Weltmeister
1959 Österreich DeutschlandDeutschland Deutschland 14:11 RumänienRumänien Rumänien Weltmeister Teilnahme mit einer Gesamtdeutschen Mannschaft unter dem DHB-Trainer Werner Vick.
1963 Schweiz Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 14:7 Deutschland BRBR Deutschland BRD 2. Platz
1966 Österreich Deutschland BRBR Deutschland BRD 15:15 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR Weltmeister Die Auswahl der BRD gewann aufgrund ihrer besseren Tordifferenz von +51 Toren.

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft konnte sich bisher 21-mal für eine Weltmeisterschaft qualifizieren. Nur 1990 und 1997 konnte man sich nicht für das Turnier qualifizieren. Auch für die Weltmeisterschaft 2015 konnte man sich nicht sportlich qualifizieren, durfte jedoch dank einer Wildcard dennoch am Turnier teilnehmen. Bei den 21 Teilnahmen erreichte man bisher fünfmal das Finale, und entschied dieses dreimal für sich.

In den Jahren 1958 und 1961 trat man mit einer gesamtdeutschen Mannschaft unter dem damaligen DHB-Trainer Werner Vick an. Bei den Weltmeisterschaften von 1964 bis 1990 traten hingegen zwei deutsche Mannschaften zu den Weltmeisterschaften an. Für die Platzierungen der Nationalmannschaft der DDR bei Weltmeisterschaften siehe auch Männer-Handballnationalmannschaft der DDR.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis… Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1938 Deutsches Reich Finale Schweden Weltmeister Hans Theilig wurde Torschützenkönig.
1954 Schweden Finale Schweden 2. Platz Otto Maychrzak wurde Torschützenkönig. Bester Spieler des Turniers wurde Bernhard Kempa.
1958 DDR Spiel um Platz 3 Dänemark 3. Platz Teilnahme mit einer Gesamtdeutschen Mannschaft unter dem DHB-Trainer Werner Vick.
1961 BRD Spiel um Platz 3 Schweden 4. Platz Teilnahme mit einer Gesamtdeutschen Mannschaft unter dem DHB-Trainer Werner Vick.
1964 Tschechoslowakei Spiel um Platz 3 Tschechoslowakei 4. Platz
1967 Schweden Spiel um Platz 5 Schweden 6. Platz Herbert Lübking und Hans-Günther Schmidt wurden Torschützenkönig.
1970 Frankreich Spiel um Platz 5 Schweden 5. Platz
1974 DDR Platzierungsrunde Bulgarien 9. Platz
1978 Dänemark Finale Sowjetunion Weltmeister Erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg gewann die Nationalmannschaft den Weltmeister-Titel.
1982 BRD Spiel um Platz 7 Spanien 7. Platz
1986 Schweiz Spiel um Platz 7 Dänemark 7. Platz
1990 Tschechoslowakei nicht qualifiziert
1993 Schweden Spiel um Platz 5 Spanien 6. Platz
1995 Island Spiel um Platz 3 Schweden 4. Platz Andreas Thiel wurde als Torhüter in das All-Star-Team gewählt.
1997 Japan nicht qualifiziert
1999 Ägypten Spiel um Platz 5 Frankreich 5. Platz
2001 Frankreich Spiel um Platz 7 Ukraine 8. Platz
2003 Portugal Finale Kroatien 2. Platz Bester Spieler des Turniers wurde Kreisläufer Christian Schwarzer. Er wurde ebenfalls mit Torwart Henning Fritz in das All-Star-Team gewählt.
2005 Tunesien Spiel um Platz 9 Tschechien 9. Platz
2007 Deutschland Finale Polen Weltmeister Die Weltmeisterschaft wurde in den deutschen Medien als „Wintermärchen“ bezeichnet und später als Projekt Gold verfilmt. Henning Fritz als Torhüter und Michael Kraus als Rückraum Mitte wurden in das All-Star-Team gewählt.
2009 Kroatien Spiel um Platz 5 Ungarn 5. Platz
2011 Schweden Spiel um Platz 11 Argentinien 11. Platz Das Spiel endete nach der zweiten Verlängerung 40:35.
2013 Spanien Viertelfinale Spanien 5. Platz
2015 Katar Spiel um Platz 7 Slowenien 7. Platz Deutschland rückte dank einer Wildcard als Teilnehmer nach.
2017 Frankreich Achtelfinale Katar 9. Platz Deutschland qualifizierte sich als Europameister 2016.
2019 Dänemark/Deutschland qualifiziert Deutschland als Gastgeber qualifiziert.

Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft qualifizierte sich zehnmal für eine Europameisterschaft. Man erreichte drei Mal das Finale, und gewann dabei erstmals 2004 unter Trainer Heiner Brand den Europameistertitel. Lediglich 2014 verpasste sie unter Trainer Martin Heuberger die Qualifikation für das Turnier.

Bei der Europameisterschaft 2016 trat man mit der jüngsten der teilnehmenden Mannschaften an und musste verletzungsbedingt auf Kapitän Uwe Gensheimer, Patrick Groetzki, Michael Allendorf und Patrick Wiencek verzichten. Im Hauptrundenspiel gegen Russland verletzten sich zudem Kapitän Steffen Weinhold und Christian Dissinger, und mussten durch Kai Häfner und Julius Kühn ersetzt werden. Im Endspiel vor 15.000 Zuschauern in der Tauron Arena in Krakau konnte man sich am 31. Januar 2016 in Krakau durch ein 24:17 gegen Spanien zum zweiten Mal den Europameister-Titel sichern.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis… Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1994 PortugalPortugal Portugal Spiel um Platz 9 Slowenien 9. Platz
1996 SpanienSpanien Spanien Spiel um Platz 7 Frankreich 8. Platz Thomas Knorr wurde Torschützenkönig.
1998 ItalienItalien Italien Spiel um Platz 3 Russland 3. Platz Bester Spieler des Turniers wurde linker Rückraumspieler Daniel Stephan. Er wurde ebenfalls mit Linksaußen Stefan Kretzschmar in das All-Star-Team gewählt.
2000 KroatienKroatien Kroatien Spiel um Platz 9 Dänemark 9. Platz
2002 SchwedenSchweden Schweden Finale Schweden 2. Platz Daniel Stephan wurde als Rückraum Mitte in das All-Star-Team gewählt.
2004 SlowenienSlowenien Slowenien Finale Slowenien Europameister Henning Fritz als Torwart und Volker Zerbe als Rückraum rechts wurden in das All-Star-Team gewählt.
2006 SchweizSchweiz Schweiz Spiel um Platz 5 Russland 5. Platz
2008 NorwegenNorwegen Norwegen Spiel um Platz 3 Frankreich 4. Platz Florian Kehrmann wurde als Rechtsaußen in das All-Star-Team gewählt.
2010 OsterreichÖsterreich Österreich Hauptrunde 10. Platz
2012 SerbienSerbien Serbien Hauptrunde 7. Platz Christian Sprenger wurde als Rechtsaußen in das All-Star-Team gewählt.
2014 DanemarkDänemark Dänemark nicht qualifiziert Erstmals konnte sich die deutsche Mannschaft nicht für eine Europameisterschaft qualifizieren.
2016 PolenPolen Polen Finale Spanien Europameister Andreas Wolff als Torwart und Tobias Reichmann als Rechtsaußen wurden in das All-Star-Team gewählt.
2018 KroatienKroatien Kroatien Hauptrunde 9. Platz
2020 NorwegenNorwegen Norwegen
OsterreichÖsterreich Österreich
SchwedenSchweden Schweden
2022 UngarnUngarn Ungarn
SlowakeiSlowakei Slowakei
2024 DeutschlandDeutschland Deutschland qualifiziert Erstmals ist Deutschland Ausrichter einer Europameisterschaft.

Ostseepokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ostseepokal 1968: DHB n. teilg., DHV 4.
  • Ostseepokal 1969: DHB n. teilg., DHV Sieger
  • Ostseepokal 1970: DHB n. teilg., DHV A Sieger, DHV B 5. Platz
  • Ostseepokal 1971: DHB 3. Platz, DHV Sieger
  • Ostseepokal 1972: DHB 2. Platz, DHV 3. Platz
  • Ostseepokal 1973: DHB 3. Platz, DHV A 3. Platz, DHV B 6. Platz
  • Ostseepokal 1974: DHB 4. Platz, DHV Sieger
  • Ostseepokal 1976: DHB 5. Platz, DHV 2. Platz
  • Ostseepokal 1977: DHB 4. Platz, DHV A Sieger, DHV B 7. Platz
  • Ostseepokal 1979: DHB 2. Platz, DHV Sieger
  • Ostseepokal 1980: DHB A 3. Platz, DHB B 4. Platz, DHV 2. Platz
  • Ostseepokal 1981: DHB 4. Platz, DHV Sieger
  • Ostseepokal 1985: DHB n. teilg., DHV 3. Platz
  • Ostseepokal 1986: DHB n. teilg., DHV Sieger
  • Ostseepokal 1987: DHB 3. Platz, DHV 2. Platz
  • Ostseepokal 1989: DHB A 2. Platz, DHB B 5. Platz, DHV 3. Platz

World Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • World Cup 1971: DHB n. teilg., DHV 6. Platz
  • World Cup 1974: DHB n. teilg., DHV 3. Platz
  • World Cup 1979: DHB 6. Platz, DHV 3. Platz
  • World Cup 1984: DHB 8. Platz, DHV 6. Platz
  • World Cup 1988: DHB 2. Platz, DHV Sieger
  • World Cup 1992: n. teilg.
  • World Cup 1996: 5. Platz
  • World Cup 1999: Sieger
  • World Cup 2002: 3. Platz
  • World Cup 2006: 3. Platz
  • World Cup 2008: 5. Platz
  • World Cup 2010: n. teilg.

Supercup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Supercup 1979: DHB Sieger, DHV n. teilg.
  • Supercup 1981: DHB 2. Platz, DHV n. teilg.
  • Supercup 1983: DHB 8. Platz (Letzter), DHV 7. Platz
  • Supercup 1985: DHB 3. Platz, DHV 2. Platz
  • Supercup 1987: DHB Sieger, DHV 3. Platz
  • Supercup 1989: DHB A 6. Platz, DHB B 8. Platz (Letzter), DHV 2. Platz
  • Supercup 1991: 4. Platz
  • Supercup 1993: 2. Platz
  • Supercup 1995: 2. Platz
  • Supercup 1998: Sieger
  • Supercup 1999: 5. Platz
  • Supercup 2001: Sieger
  • Supercup 2003: 2. Platz
  • Supercup 2005: 6. Platz (Letzter)
  • Supercup 2007: 3. Platz
  • Supercup 2009: Sieger
  • Supercup 2011: 4. Platz (Letzter)
  • Supercup 2013: Sieger
  • Supercup 2015: Sieger

Aktuelles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Länderspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgelistet sind die Spiele der letzten zwölf Monate mit den Ergebnissen aus deutscher Sicht sowie geplante Länderspiele.

Datum Ergebnis Gegner Austragungsort Anlass Bemerkungen
18. Mär. 2017 25:27 (16:9) SchwedenSchweden Schweden A Göteborg (SWE) Erstes Länderspiel unter Prokop
19. Mär. 2017 25:25 (16:14) SchwedenSchweden Schweden H Hamburg
03. Mai 2017 32:23 (19:12) SlowenienSlowenien Slowenien A Ljubljana (SLO) EM-2018-Qualifikation
06. Mai 2017 25:20 (14:10) SlowenienSlowenien Slowenien H Halle (Westf.) EM-2018-Qualifikation
14. Juni 2017 29:26 (15:16) PortugalPortugal Portugal A Gondomar EM-2018-Qualifikation
18. Juni 2017 29:22 (12:13) SchweizSchweiz Schweiz H Bremen EM-2018-Qualifikation Debüt von Michalczik, Schiller & Hornke
28. Okt. 2017 24:26 (10:12) SpanienSpanien Spanien H Magdeburg
29. Okt. 2017 28:24 (16:9) SpanienSpanien Spanien H Berlin
05. Jan. 2018 36:29 (19:12) IslandIsland Island H Stuttgart Debüt von Janke & Roscheck
07. Jan. 2018 30:21 (13:8) IslandIsland Island H Neu-Ulm 100. Länderspiel von Weinhold
13. Jan. 2018 32:19 (17:9) MontenegroMontenegro Montenegro * Zagreb (CRO) EM-2018-Vorrunde
15. Jan. 2018 25:25 (10:15) SlowenienSlowenien Slowenien * Zagreb (CRO) EM-2018-Vorrunde
17. Jan. 2018 25:25 (12:11) MazedonienMazedonien Mazedonien * Zagreb (CRO) EM-2018-Vorrunde
19. Jan. 2018 22:19 (9:10) TschechienTschechien Tschechien * Varaždin (CRO) EM-2018-Hauptrunde
21. Jan. 2018 25:26 (9:8) DanemarkDänemark Dänemark * Varaždin (CRO) EM-2018-Hauptrunde 150. Länderspiel von Gensheimer
24. Jan. 2018 27:31 (13:14) SpanienSpanien Spanien * Varaždin (CRO) EM-2018-Hauptrunde
04. Apr. 2018 26:19 (12:7) SerbienSerbien Serbien H Leipzig
07. Apr. 2018 29:23 (15:9) SerbienSerbien Serbien H Dortmund
06. Juni 2018 25:30 (15:15) NorwegenNorwegen Norwegen H München
13. Juni 2018 37:24 (21:11) JapanJapan Japan A Tokushima (JPN)
16. Juni 2018 31:22 (18:9) JapanJapan Japan A Tokio (JPN)
22. Okt. 2018 --:-- (--:--) IsraelIsrael Israel H offen EM-2020-Qualifikation
09. Dez. 2018 --:-- (--:--) PolenPolen Polen offen

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Männer-Handballnationalmannschaft am 4. Januar 2018

Der 20er-Kader der Männer-Handballnationalmannschaft für die Länderspiele im Juni.

Nr. Name Geburtstag Position Logo Verein LS Tore T/S
12 Silvio Heinevetter 21. Oktober 1984 TW Füchse Berlin Füchse Berlin 176 002 0
33 Andreas Wolff 3. März 1991 TW THW Kiel THW Kiel 069 009 0,1
03 Uwe Gensheimer (C)Kapitän der Mannschaft 26. Oktober 1986 LA FrankreichFrankreich Paris Saint-Germain 156 722 4,6
07 Patrick Wiencek 22. März 1989 KR THW Kiel THW Kiel 118 269 2,3
08 Tim Suton 8. Mai 1996 RL TBV Lemgo TBV Lemgo 006 009 1,5
10 Fabian Wiede 8. Februar 1994 RR Füchse Berlin Füchse Berlin 062 117 1,9
13 Hendrik Pekeler 2. Juli 1991 KR Rhein-Neckar Löwen 080 124 1,6
17 Steffen Weinhold 19. Juli 1986 RR THW Kiel THW Kiel 111 279 2,5
18 Tim Kneule 18. August 1986 RM Frisch Auf Göppingen Frisch Auf Göppingen 030 044 1,5
22 Marian Michalczik 1. Februar 1997 RL GWD Minden GWD Minden 008 006 0,8
24 Patrick Groetzki 4. Juli 1989 RA Rhein-Neckar Löwen 128 345 2,7
25 Kai Häfner 10. Juli 1989 RR TSV Hannover-Burgdorf TSV Hannover-Burgdorf 068 149 2,2
28 Evgeni Pevnov 13. Februar 1989 KR TSV Hannover-Burgdorf TSV Hannover-Burgdorf 018 011 0,6
29 Tim Hornke 4. August 1990 RA TBV Lemgo TBV Lemgo 017 040 2,4
35 Julius Kühn 1. April 1993 RL MT Melsungen MT Melsungen 048 155 3,2
37 Matthias Musche 18. Juli 1992 LA SC Magdeburg SC Magdeburg 026 041 1,6
38 Fabian Böhm 24. Juni 1989 RL TSV Hannover-Burgdorf TSV Hannover-Burgdorf 011 013 1,2
43 Niclas Pieczkowski 28. Dezember 1989 RM SC DHfK Leipzig SC DHfK Leipzig 039 041 1,1
Moritz Preuss 22. Februar 1995 KR VfL Gummersbach VfL Gummersbach 005 004 0,8

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordtorschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Deutsche Handballbund führt in seiner Statistik mehrere Handballnationalspieler der DDR auf, daher kann diese Statistik davon abweichen.[2]

Rang Name Tore Spiele Tore/Spiel Erstes Spiel Letztes Spiel Gewonnene Titel
01 Christian Schwarzer 965 318 3,0 21. Nov. 1989 18. Aug. 2008 Weltmeister 2007, Europameister 2004, MVP WM 2003
02 Florian Kehrmann 822 223 3,7 06. Apr. 1997 18. Aug. 2008 Weltmeister 2007, Europameister 2004
03 Stefan Kretzschmar 817 218 3,7 08. Okt. 1993 19. Okt. 2004
04 Jochen Fraatz 809 185 4,4 29. Juni 1983 unbekannt
05 Volker Zerbe 777 284 2,7 30. Mai 1987 19. Okt. 2004 Europameister 2004
06 Uwe Gensheimer 722 156 4,6 25. Nov. 2005 noch aktiv
07 Markus Baur 712 228 3,1 04. Aug. 1994 27. Jan. 2008 Weltmeister 2007, Europameister 2004
08 Herbert Lübking 650A 139 4,7 20. Jan. 1962 unbekannt
09 Martin Schwalb 594 193 3,1 29. Juni 1983 07. Juni 1998
10 Daniel Stephan 590 183 3,2 14. Mai 1994 17. Nov. 2004 Europameister 2004, MVP EM 1998
11 Holger Glandorf 583 170 3,4 04. Jan. 2003 22. Jan. 2016 Weltmeister 2007
A davon 118 Tore in 21 Feldhandball-Spielen

Meiste Einsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Deutsche Handballbund führt in seiner Statistik mehrere Handballnationalspieler der DDR auf, daher kann diese Statistik davon abweichen.[2]

Rang Name Spiele Tore Tore/Spiel Erstes Spiel Letztes Spiel Gewonnene Titel
01 Klaus-Dieter Petersen 340 253 0,7 21. Nov. 1989 19. Okt. 2004 Europameister 2004
02 Christian Schwarzer 318 965 3,0 21. Nov. 1989 18. Aug. 2008 Weltmeister 2007, Europameister 2004, MVP WM 2003
03 Volker Zerbe 284 777 2,7 30. Mai 1987 19. Okt. 2004 Europameister 2004
04 Andreas Thiel 257 0 0,0 24. Okt. 1980 03. Aug. 1996
05 Henning Fritz 235 0 0,0 04. Nov. 1994 18. Aug. 2008 Weltmeister 2007, Europameister 2004
06 Jan Holpert 228 0 0,0 01. Apr. 1990 26. Nov. 2002
Markus Baur 228 712 3,1 04. Aug. 1994 27. Jan. 2008 Weltmeister 2007, Europameister 2004
08 Florian Kehrmann 223 822 3,7 06. Apr. 1997 18. Aug. 2008 Weltmeister 2007, Europameister 2004
09 Carsten Lichtlein 220 1 0,0 27. Nov. 2001 noch aktiv Weltmeister 2007, Europameister 2004 und 2016
010 Stefan Kretzschmar 218 817 3,7 08. Okt. 1993 19. Okt. 2004
011 Oliver Roggisch 204 48 0,2 15. Mär. 2002 03. Juni 2014 Weltmeister 2007
012 Pascal Hens 199 565 2,8 13. Mär. 2001 25. Jan. 2012 Weltmeister 2007, Europameister 2004

Nationaltrainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Bundestrainer (Deutscher Handballbund)

Trikots, Ausrüster und Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimtrikot
Kit Germany Handball2008 Home.png
Auswärtstrikot
Kit Germany Handball2008 Away.png

Bis zum Jahr 1980 übernahm Adidas die Ausrüstung der Handballnationalmannschaft der Bundesrepublik Deutschland. Danach gab es verschiedene weitere Ausrüster wie Puma, Hummel und Nike. Von 2004 bis zum Jahr 2008 bestand ein Ausrüstungsvertrag mit Kempa. Zu den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking übernahm Adidas wieder die Ausrüstung sämtlicher Nationalteams bis Anfang 2013.[3] Seit Sommer 2013 heißt der aktuelle Ausrüster des DHBs wieder Kempa. Seit Juni 2015 werden die Nationalmannschaften zusätzlich durch Rehband ausgestattet.[4]

Im Gegensatz zu Fußballnationalmannschaften haben Handballnationalmannschaften eigene Trikotsponsoren. Hauptsponsor der deutschen Mannschaft war während der Weltmeisterschaft im Januar 2009 für vier Wochen die Firma KiK Textildiscount. In den folgenden Monaten konnte man keinen Hauptsponsor finden. Erst ab Januar 2010 bis Ende 2012 konnte man den Energieversorger Goldgas als Hauptsponsor gewinnen.[5] Von Januar 2013 bis Juni 2014 war getgoods.de als Hauptsponsor auf den Trikots vertreten. Seit dem Juni 2014 ist die AOK offizieller Hauptsponsor.[6] Auf den Ärmeln wirbt zudem Toyota, der ehemalige Namenssponsor der Handball-Bundesliga.

Auf den Trikotrücken war ab dem QS-Supercup im November 2007 die Hamburg-Mannheimer, später unter dem neuen Namen ERGO Group, vertreten – unterhalb der Rückennummer. Weiterer Sponsor ist die Deutsche Kreditbank (DKB) auf den Hosen.

Spitzname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe der Europameisterschaft 2016 wurde die Mannschaft in den Medien als Bad Boys bezeichnet und Nachrichten in Sozialen Medien mit dem Hashtag #badboys versehen. Die Bezeichnung ist auf einen Vergleich zu der von Trainer Dagur Sigurðsson erwünschten harten, aber nicht unfairen Spielweise, der Detroit Pistons zurückzuführen.[7]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Deutsche Männer-Handballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christian Prokop wird neuer Bundestrainer. DHB, abgerufen am 3. Februar 2017.
  2. a b Einsätze der männlichen Nationalspieler. DHB, abgerufen am 24. Juni 2015.
  3. Deutscher Handballbund und adidas unterzeichnen Ausrüstervertrag. handball-world.com, 1. April 2008, abgerufen am 24. Juni 2015.
  4. Rehband wird DHB-Supplier. DHB, 19. Juni 2015, abgerufen am 24. Juni 2015.
  5. Deutscher Handballbund sucht neuen Hauptsponsor. In: Sponsors. Ausgabe Januar 2013, S. 9.
  6. Millionen-Deal mit AOK: DHB präsentiert neuen Hauptsponsor. Die Zeit, 3. Juni 2014, abgerufen am 24. Juni 2015.
  7. Abwehrchef mit zwei Seiten. Schwäbisches Tagblatt, 22. Januar 2016, abgerufen am 31. Januar 2016.