Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei

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Die Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (DNSAP) war eine radikale völkische, antikapitalistische, antikommunistische und antisemitische Partei in den letzten Monaten Österreich-Ungarns im Jahr 1918, die sich 1919 infolge des Zusammenbruches der Doppelmonarchie in einen österreichischen und einen tschechoslowakischen Zweig spaltete. Während die österreichische DNSAP bald in der Bedeutungslosigkeit verschwand, entwickelte sich die DNSAP in der Tschechoslowakei zu einer faschistischen Bewegung, die sich zunehmend am deutschen Nationalsozialismus orientierte. Im September 1933 löste sie sich auf, um einem Verbot zuvorzukommen, das am 7. Oktober 1933 erging.

Geschichte[Bearbeiten]

Die DNSAP entstand am 5. Mai 1918. Sie ging aus der Deutschen Arbeiterpartei (DAP) hervor, einer eng mit der völkischen Gewerkschaftsbewegung in Böhmen und Mähren verbundenen Partei mit antikapitalistischem, antikommunistischem, sozialstaatlichem, national-völkischem und antisemitischem Programm, die sich während des Ersten Weltkriegs zunehmend radikalisiert hatte. Die erneuerte programmatische Ausrichtung zum „Nationalsozialismus“ sollte dabei auch im Parteinamen zum Ausdruck gebracht werden. Auf einem Reichsparteitag in Wien am 4. und 5. Mai 1918 wurde deshalb die Umbenennung zur Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei beschlossen. Dazu wurde auch ein neues, im Wesentlichen von Rudolf Jung verfasstes Programm verkündet, das als neue Forderungen eine „Zusammenfassung des gesamten deutschen Siedlungsgebietes in Europa zum sozialen deutschen Reiche“, den energischen Schutz des Auslandsdeutschtums sowie die gesetzliche Einführung der deutschen Staatssprache forderte. Die Gegnerschaft der alten DAP gegenüber der tschechischen Arbeiterschaft und ausländischen Arbeitskräften im Allgemeinen sowie gegenüber Finanzkapital, Juden und Marxismus wurde fortgesetzt.[1] Erstmals wurde aber auch demokratischer Pluralismus abgelehnt.[2]

Nach dem Zusammenbruch der Donaumonarchie forderte Hans Knirsch, einer der beiden verbliebenen Abgeordneten der DNSAP, im Oktober 1918 den Anschluss Österreichs als Bundesstaat an das Deutsche Reich (siehe auch Deutschösterreich). Am 11. November 1918 wandte er sich im Namen der „DNSAP Deutsch-Böhmens“ direkt an den deutschen Reichskanzler und forderte die Teilnahme der Deutschböhmen an der Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung, um die sudetendeutschen Gebiete direkt an Deutschland anzuschließen. Ein solches Vorhaben war allerdings aussichtslos.[3] Als die sudetendeutschen Gebiete vom österreichischen Staat abgetrennt wurden, sah sich die DNSAP vielmehr gezwungen, in Österreich Wahlbündnisse mit den Deutschnationalen zu schließen, obwohl sie deren nationale Politik ablehnte. Parteiobmann war zu diesem Zeitpunkt Hans Knirsch, Zweiter Obmann Walter Riehl. Bei den Wahlen zur Konstituierenden Nationalversammlung am 16. Februar 1919 erhielt die DNSAP nur 23.431 Stimmen und konnte keinen Abgeordneten stellen. Allein in Salzburg schnitt die Partei relativ gut ab. Bei der Landtagswahl vom 6. April 1919 wurde in Salzburg sogar ein Ergebnis erzielt, das es ermöglichte, zwei Abgeordnete in den Salzburger Landtag zu entsenden.[4]

Tschechoslowakei[Bearbeiten]

In der Tschechoslowakei gründete sich am 16. November 1919 der böhmisch-mährische Zweig der DNSAP (tschechisch Německá národně socialistická strana dělnická) unter der Führung von Knirsch, Jung und Hans Krebs als unabhängige Organisation neu.[5] Damit stand die DNSAP vor dem Problem, dass nicht nur Ideologien und Strukturen auseinanderzulaufen drohten, zumal sich die Partei im Sudetengebiet stärker auf Industriearbeiter konzentrierte, in Österreich jedoch eher eine Beamtenpartei mit zudem unterentwickelter Organisation war. Hinzu kamen inhaltliche Differenzen.[6]

Jung veröffentlichte 1919 auch die programmatische Schrift Der nationale Sozialismus, die als erster theoretischer Leitfaden des Nationalsozialismus überhaupt gilt.[7] Er machte darin den Antisemitismus neben dem Antimarxismus zur zweiten tragenden Säule der Partei und propagierte an Stelle der Demokratie einen charismatischen Führerstaat.[8] Nichtsdestoweniger entwickelte sich die DNSAP aus ihrer eigenen radikaldemokratischen Tradition und der kollektiven Leitung durch mehrere Führer.[9] So wurde das Führerprinzip in der Partei abgelehnt. Innerparteiliche Entscheidungsprozesse erfolgten nach demokratischem Muster.[10] Die DNSAP arrangierte sich auch mit dem Pluralismus der Tschechoslowakei. Seit dem im November 1919 auf dem Parteitag von Dux verabschiedeten Programm verzichtete sie auf großdeutsche „Anschluß“-Vorstellungen und setzte sich für nationale Kulturautonomie bzw. später nationale Gebietsautonomie ein. Solche Forderungen waren freilich nicht zuletzt der politischen Taktik geschuldet. Offener sudetendeutscher Irredentismus wurde vermieden, um nicht Gefahr zu laufen, als Partei verboten zu werden. Der Propagierung großdeutscher und antisemitischer Gedanken bei Auftritten im Deutschen Reich und in der Provinz tat dies keinen Abbruch.[11]

In einem Wahlbündnis mit der Deutschen Nationalpartei (DNP) errang die DNSAP bei den Parlamentswahlen 1920 etwa 5,5 % der Stimmen und entsandte fünf Angeordnete ins tschechoslowakische Abgeordnetenhaus. 1925 erhielt sie sieben Mandate im Abgeordnetenhaus und drei im Senat, 1929 acht Abgeordnete und vier Senatoren.[12] Grundlinien ihrer praktischen Politik waren ein berufsständisch-genossenschaftlicher Wirtschaftsaufbau, eine Bodenreform, eine demokratisch-föderative Staatspolitik und gemäßigter Antisemitismus.[13]

Während sich die DNSAP während der 1920er Jahre unter Jungs Führung im Parlament bemühte, im Rahmen der tschechischen Demokratie als parlamentarische Partei zu fungieren,[14] erhielt die Partei wachsenden Zulauf neuer, junger Parteimitglieder. Damit ging eine Radikalisierung einher, die vor allem durch Hans Krebs, Mitglied der Reichsparteileitung, Abgeordneter und DNSAP-Hauptgeschäftsführer, vorangetrieben wurde. Neben den beiden Vorsitzenden, Hans Knirsch und Rudolf Jung, war er der führende Parteifunktionär der DNSAP und richtete die Partei am Vorbild der NSDAP aus.[15] Enge Kontakte zur NSDAP hatten seit den frühen 1920er Jahren bestanden. Anton Drexler trat 1922 als Gastredner bei der DNSAP auf. Knirsch besuchte Adolf Hitler während dessen Festungshaft in Landsberg am Lech[16] und trat, wie auch Jung und Krebs, als Redner bei Parteiveranstaltungen der NSDAP auf.[17] Der Unterschied zur NSDAP bestand vor allem darin, dass die DNSAP zumindest nach außen lange Zeit den Charakter einer demokratischen Partei wahrte.[18] Auch stützte sie sich stärker auf die Arbeiterschicht als die NSDAP.[19]

Bald kopierte die DNSAP die Parteiformationen der NSDAP und gründete den Nationalsozialistischen Jugendverband (entsprechend der Hitlerjugend), den Deutschen Nationalsozialistischen Studentenbund (entsprechend NS-Studentenbund) und den Volkssportverband (entsprechend der SA) einschließlich der Uniformen, Symbole und Insignien. Diese Formationen waren ideologisch und politisch stärker auf Hitler und das „Reich“ ausgerichtet als die eigene Parteiführung. Sie waren nach dem Führerprinzip streng hierarchisch organisiert und verfolgten irredentistische Ziele.[20]

Während der Weltwirtschaftskrise erhielt die DNSAP erheblichen Zulauf. War die Mitgliederzahl mit 24.000 Mitgliedern 1925 bis Anfang 1930 mit ca. 30.000 Mitgliedern einigermaßen konstant geblieben, so konnte die DNSAP die Zahl ihrer Mitglieder bis 1932 auf 100.000 Mitglieder steigern und errang einige Erfolge bei Kommunalwahlen.[21]

Die tschechoslowakischen Behörden hingegen verstärkten die Überwachung der DNSAP. Am 29. Februar 1932 ordnete der tschechische Innenminister die Auflösung des Volkssports an. Führende Funktionäre wurden verhaftet und im „Volkssportprozeß“ wegen Verstößen gegen das Gesetz zum Schutz der Republik angeklagt. Zwar wurden keine konkreten irredentistischen Handlungen nachgewiesen, doch folgerte das Gericht aus den vielfältigen personellen und organisatorischen Kontakten, dass die DNSAP zur nationalsozialistischen Bewegung gehöre und die DNSAP-Formationen des „Anschlages auf die Republik“ schuldig seien. Es ergingen Urteile zu Gefängnisstrafen zwischen ein und drei Jahren. Am 23. Februar 1933 hob das tschechoslowakische Parlament die Immunität der DNSAP-Abgeordneten Krebs, Junge, Leo Schubert und Rudolf Kasper auf. In den kommenden Monaten erwartete die Parteiführung ständig das Parteiverbot. Als sich die Bestätigung des Urteils aus dem „Volkssportprozeß“ abzeichnete, löste sich die DNSAP am 28. September 1933 selbst auf. Hans Krebs und Karl Viererbl, einige Monate später auch Rudolf Jung, flüchteten nach Deutschland. Am 7. Oktober wurde die DNSAP offiziell verboten.[22] Die Mandatsträger der DNSAP verloren ihre Ämter. Zur neuen politischen Heimat auch der Anhänger der DNSAP wurde die am 1. Oktober 1933 unter der Führung von Konrad Henlein gegründete Sudetendeutsche Partei.

Österreich[Bearbeiten]

Der österreichische Flügel der DNSAP stand zunächst unter der Führung von Walter Riehl, erlangte aber bei den Nationalratswahlen 1919 nur 23.431 Stimmen. Lediglich in Salzburg konnten 2 Mandate im Landtag erreicht werden. Ab 1920 wurde das Hakenkreuz als Parteizeichen geführt, und man nahm Kontakt zur Schwesterpartei DAP in München auf. Zwischen 1920 und 1922 kam auch immer wieder Adolf Hitler zu Parteiveranstaltungen nach Österreich und hielt Reden bei Tagungen und Vorträgen.

Wegen interner Richtungs- und Machtkämpfe spaltete sich 1924 die österreichische DNSAP. Unter der Leitung des Postbeamten Karl Schulz trennte sich die „Schulzgruppe“ ab, während sich der Rest um Walter Riehl unter dem Namen „Deutschsozialer Verein“ neu formierte. Beide Gruppen befehdeten sich fortan.

Am 4. Mai 1926 kam es schließlich unter Richard Suchenwirth in Wien zur Neugründung einer ganz auf Deutschland ausgerichteten österreichischen NSDAP, die forthin die radikalen großdeutschen Sympathisanten an sich band, wodurch die beiden Splittergruppen der DNSAP die letzte Bedeutung verloren. 1930 trat schließlich sogar Walter Riehl selbst in die österreichische NSDAP ein, trat aber nicht mehr politisch hervor.[23]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Rudolf Jung: Der nationale Sozialismus. Seine Grundlagen, sein Werdegang und seine Ziele. 2. vollständig umgearbeitete Auflage. Deutscher Volksverlag Boepple, München 1922.
  • Hans Knirsch: Geschichte der DNSAP (1933)
  • Michael Wladika: Hitlers Vätergeneration. Die Ursprünge des Nationalsozialismus in der k.u.k.-Monarchie. Böhlau, Wien u. a. 2005, ISBN 3-205-77337-3.
  • Andreas Luh: Die Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei im Sudetenland. Völkische Arbeiterpartei und faschistische Bewegung. In: Bohemia 32, 1991, ISSN 0523-8587, S. 23–38.
  • Ronald M. Smelser: Hitler and the DNSAP. Between Democracy and Gleichschaltung. In: Bohemia 20, 1979, ISSN 0523-8587, S. 137–155.
  • Ronald M. Smelser: Nazis without Hitler. The DNSAP and the first Czechoslovak Republic. In: East Central Europe 4, 1977, ISSN 0094-3037, S. 1–19.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Andrew G. Whiteside: Nationaler Sozialismus in Österreich vor 1918. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte.9 (1961), S. 349.
  2. Michael Wladika: Hitlers Vätergeneration. Die Ursprünge des Nationalsozialismus in der k.u.k. Monarchie. Böhlau, Wien 2005, ISBN 3205773373, 582.
  3. Michael Wladika: Hitlers Vätergeneration. Die Ursprünge des Nationalsozialismus in der k.u.k. Monarchie. Böhlau, Wien 2005, ISBN 3205773373, S. 584-587.
  4. Michael Wladika: Hitlers Vätergeneration. Die Ursprünge des Nationalsozialismus in der k.u.k. Monarchie. Böhlau, Wien 2005, ISBN 3205773373, S. 593-597.
  5. Jörg Osterloh: Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938-1945. Oldenbourg, München 2006, ISBN 9783486579802, S. 67; Ronald M. Smelser: Das Sudetenproblem und das Dritte Reich, 1933-1938. Von der Volkstumspolitik zur Nationalsozialistischen Aussenpolitik. R. Oldenbourg, München 1980, ISBN 9783486485813, S. 48.
  6. Michael Wladika: Hitlers Vätergeneration. Die Ursprünge des Nationalsozialismus in der k.u.k. Monarchie. Böhlau, Wien 2005, ISBN 3205773373, S. 598f., 615-618.
  7. Michael Wladika: Hitlers Vätergeneration. Die Ursprünge des Nationalsozialismus in der k.u.k. Monarchie. Böhlau, Wien 2005, ISBN 3205773373, 599.
  8. Michael Wladika: Hitlers Vätergeneration. Die Ursprünge des Nationalsozialismus in der k.u.k. Monarchie. Böhlau, Wien 2005, ISBN 3205773373, S. 624.
  9. Ronald M. Smelser: Das Sudetenproblem und das Dritte Reich, 1933-1938. Von der Volkstumspolitik zur Nationalsozialistischen Aussenpolitik. R. Oldenbourg, München 1980, ISBN 9783486485813, S. 49.
  10. Andreas Luh: Die Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei im Sudetenland. Völkische Arbeiterpartei und faschistische Bewegung. In: Bohemia.32 (1991), S. 25.
  11. Ronald M. Smelser: Das Sudetenproblem und das Dritte Reich, 1933-1938. Von der Volkstumspolitik zur Nationalsozialistischen Aussenpolitik. R. Oldenbourg, München 1980, ISBN 9783486485813, S. 51; Andreas Luh: Die Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei im Sudetenland. Völkische Arbeiterpartei und faschistische Bewegung. In: Bohemia.32 (1991), S. 25; Jörg Osterloh: Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938-1945. Oldenbourg, München 2006, ISBN 9783486579802, S. 73f.
  12. Jörg Osterloh: Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938-1945. Oldenbourg, München 2006, ISBN 9783486579802, S. 74.
  13. Jörg Osterloh: Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938-1945. Oldenbourg, München 2006, ISBN 9783486579802, S. 73.
  14. Ronald M. Smelser: Das Sudetenproblem und das Dritte Reich, 1933-1938. Von der Volkstumspolitik zur Nationalsozialistischen Aussenpolitik. R. Oldenbourg, München 1980, ISBN 9783486485813, S. 51f.
  15. Andreas Luh: Die Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei im Sudetenland. Völkische Arbeiterpartei und faschistische Bewegung. In: Bohemia.32 (1991), S. 26f.
  16. Jörg Osterloh: Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938-1945. Oldenbourg, München 2006, ISBN 9783486579802, S. 71.
  17. Andreas Luh: Die Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei im Sudetenland. Völkische Arbeiterpartei und faschistische Bewegung. In: Bohemia.32 (1991), S. 27f.
  18. Jörg Osterloh: Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938-1945. Oldenbourg, München 2006, ISBN 9783486579802, S. 74.
  19. Ronald M. Smelser: Das Sudetenproblem und das Dritte Reich, 1933-1938. Von der Volkstumspolitik zur Nationalsozialistischen Aussenpolitik. R. Oldenbourg, München 1980, ISBN 9783486485813, S. 49f.
  20. Andreas Luh: Die Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei im Sudetenland. Völkische Arbeiterpartei und faschistische Bewegung. In: Bohemia.32 (1991), S. 28f.
  21. Andreas Luh: Die Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei im Sudetenland. Völkische Arbeiterpartei und faschistische Bewegung. In: Bohemia.32 (1991), S. 32. Mit diesen Zahlen auch Jörg Osterloh: Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938-1945. Oldenbourg, München 2006, ISBN 9783486579802, S. 76. Ronald Smelser nennt für 1932 die Zahl von mindestens 61.000 Mitgliedern. Ronald M. Smelser: Das Sudetenproblem und das Dritte Reich, 1933-1938. Von der Volkstumspolitik zur Nationalsozialistischen Aussenpolitik. R. Oldenbourg, München 1980, ISBN 9783486485813, S. 52.
  22. Ronald M. Smelser: Das Sudetenproblem und das Dritte Reich, 1933-1938. Von der Volkstumspolitik zur Nationalsozialistischen Aussenpolitik. R. Oldenbourg, München 1980, ISBN 9783486485813, S. 53; Jörg Osterloh: Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938-1945. Oldenbourg, München 2006, ISBN 9783486579802, S. 76. Andreas Luh nennt eine andere Chronologie: Am 28. September 1933 habe ein außerordentlicher Parteitag der DNSAP die nötigen Vorkehrungen getroffen. Am 2. Oktober sei die Stellungnahme des Obersten Gerichts der Tschechoslowakei bekannt geworden. Am 3. Oktober habe Jung die Partei aufgelöst, um das Parteivermögen zu schützen. Am 4. Oktober sei das Parteiverbot gefolgt und am 7. Oktober die Bestätigung des Urteils. Andreas Luh: Die Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei im Sudetenland. Völkische Arbeiterpartei und faschistische Bewegung. In: Bohemia.32 (1991), S. 36.
  23. aieou: http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.n/n122448.htm Nationalsozialismus