Deutsche Pétanque-Meisterschaften

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Amtierende Meister
Disziplin Meister Jahr
Triplette Niedersachsen
(Mika Everding, Sascha von Pleß, Dominique Tsuroupa)
2015
Doublette Baden-Württemberg
(Tehina Anania, Manuel Strokosch)
2015
Tête à tête Rheinland-Pfalz
(Anthony Caquelard)
2015
Doublette Mixte Baden-Württemberg
(Simone Klöpfer, Jens-Christian Beck)
2015
Frauen Bayern
(Luzia Beil, Dominique Probst, Stefanie Schwarzbach)
2015
55+ Saarland
(Volker Jakobs, Klaus Mohr, Joao Fernandes)
2015
Tir de précision (Senioren) Baden-Württemberg
(Daniel Dalein)
2015
Mannschaft (DPB) Niedersachsen
(VFPS Osterholz-Scharmbeck)
2015
Länderpokal Saarland 2015
Juniors Niedersachsen
(Jennifer Schüler, Jan-Phillip Krug, Paul Franke)
2015
Cadets Nordrhein-Westfalen
(Anna Nguyen, Silvana Lichte, Jasper Schlüpen)
2015
Minimes Rheinland-Pfalz
(Leander Becker, Alexander Fuchs, Hannes Eberspach)
2015
Tir de precision (Jugend) Niedersachsen
(Jennifer Schüler)
2015
Pointeur (Jugend) Saarland
(Sven Laube)
2015
Jugend-Ländermasters (Juniors) Saarland
(Sven Laube, Maurice Racz, Fabian Eberhardt, Eileen Jenal)
2015
Jugend-Ländermasters (Cadets) Nord
(Paul Kruck, Quentin Nitsch, Cosmo Nitsch)
2015

1977 fand die 1. deutsche Meisterschaft in der Kugelsportart Pétanque (im Triplette) in Bad Godesberg statt. Ursprünglich war geplant, dass der Sieger zur Pétanque-Weltmeisterschaft nach Luxemburg fährt. Nach Ende der Meisterschaft einigte man sich allerdings auf ein gemeinsames Team für die Weltmeisterschaft. Seitdem nehmen deutsche Mannschaften als Teams des Deutschen Pétanque Verbands an Weltmeisterschaften teil.

Der Deutsche Pétanque Verband wurde allerdings erst 1984 gegründet und veranstaltet seitdem die deutschen Meisterschaften. Es werden 13 unterschiedliche Meisterschaften ausgetragen. Siehe auch

Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pétanque ist ein Sport, bei denen Sportlerinnen und Sportler unterschiedlichen Alters bei in verschieden Wettbewerbsformen gemeinsam spielen.

Bei den deutschen Meisterschaften der Senioren (Seniors) sind Spielerinnen und Spieler (mit einer DPV-Lizenz) startberechtigt. Cadets und den Juniors dürfen starten, wenn eine altersgerechte Betreuung durch die Landesverbände sichergestellt werden. Minimes dürfen nicht starten.

Auch Sportlerinnen und Sportler, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben, können an den deutschen Meisterschaften teilnehmen, wenn sie ein DPV-Lizenz (und keine eines anderen nationalen Pétanque-Verbandes) haben.

Altersgruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darüber hinaus gibt es Meisterschaften für verschiedene Altersgruppen. Für den Wechsel in die nächste Gruppe gilt das Geburtsjahr. Zur Verdeutlichung sind die Geburtsjahre für 2018 angegeben.

  • Minimes (11 Jahre und jünger; Jahrgang 2007 und jünger)
  • Cadets (12–14 Jahre; Jahrgang 2006–2004)
  • Juniors (15–17 Jahre; Jahrgang 2003–2001)
  • Espoirs[1] (18–22 Jahre; Jahrgang 2000–1996)
  • 55+ (älter als 55 Jahre)

Für alle Altersgruppen außer den 55+ gilt, dass grundsätzlich auch jüngere Spielerinnen und Spieler teilnehmen dürfen. Für einzelne Wettbewerbe gelten dafür besondere Regelungen.

Alle Altersgruppen außer den 55+ sind internationale Bezeichnungen. Die internationale bzw. französische Bezeichnung Veteran wurde nach Diskussion für Deutschland verworfen, da nach Ansicht vieler Diskutanten der Begriff in Deutschland anders besetzt ist als zum Beispiel in Frankreich. Die Jahrgänge der Altersgruppe Veteran variieren in den verschieden Ländern, in denen besondere Meisterschaften ausgetragen werden.

Wettbewerbsformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundsätzlich wird zwischen Wettbewerben in Formationen, Mannschaftswettbewerben und Präzisionsschießen unterschieden.

Erfolgreiche Sportler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

202 verschiedene Sportlerinnen und Sportler sind von 1977 bis 2016 Deutsche Pétanque Meister (Formationen bzw. Präzisionsschießen) bei den Senioren geworden. 86 verschiedene Sportlerinnen und Sportler sind bis Mai 2008 Deutsche Pétanque Meister (Formationen bzw. Präzisionsschießen) bei den Jugendmeisterschaften geworden.

Klaus Mohr ist mit 13 Meisterschaften am erfolgreichsten. (Stand Oktober/2016)

Nur drei Sportlerinnen bzw. Sportler errangen Siege sowohl bei den Jugendmeisterschaften als auch bei den Meisterschaften der Senioren: Sascha Koch, Sascha von Pleß und Muriel Hess. Die Meisterschaften in den Mannschaftsmeisterschaften wurden in dieser Auswertung nicht berücksichtigt. (Stand Mai/2008)

Formationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Pétanque wird in folgenden Formationen gespielt:

  • Triplette (Dreier-Team)
  • Doublette (Zweier Team)
  • Tête à tête (Einzel)
  • Doublette Mixte (Eine Frau und ein Mann)
  • Mannschaft (5 Spieler und eine Spielerin)

(siehe auch Technik und Taktik)

Bei deutschen Meisterschaften in Formationen dürfen anders als bei Welt- und Europameisterschaften und Mannschaftswettbewerben keine Spieler ausgewechselt werden.

Teilnehmer, Qualifikation, Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An den DM im Triplette, Doublette, Tête á tête und Doublette mixte nehmen je 128 Teams, bei den DM Frauen und DM 55+ nehmen 64 Teams teil.

Bei den deutschen Jugend-Meisterschaften können alle Jugendlichen mit einer DPV-Lizenz teilnehmen.

Die Mannschaften qualifizieren sich bei Veranstaltungen der Landesfachverbände. Die Mitglieder der Mannschaften müssen in Besitz einer Lizenz (Spielerpass) des Deutschen Pétanque Verbands haben. Grundsätzlich müssen sich die Spieler in ihrem Landesverband qualifizieren. Es können sich aber Spieler verschiedener Landesverbände zu einer Formation zusammenfinden. Sie müssen dann in einem der Landesverbände spielen, in denen die Team-Mitglieder Mitglied sind. Gehören bei einem Triplette zwei Mitglieder einem Landesverband an, müssen sie in diesem Spielen. Auch Sportlerinnen und Sportler, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben, können an den deutschen Meisterschaften teilnehmen, wenn sie ein DPV-Lizenz (und keine eines anderen nationalen Pétanque-Verbandes) haben teilnehmen.

Die Anzahl der Mannschaften, die Landesverband entsenden kann, richtet sich je zur Hälfte nach deren Größe und dem Erfolg des jeweiligen Landesverbandes bei der letzten DM.

In der ersten DM Runde wird zunächst ein Poule gespielt, dann folgen KO-Runden. Die im Poule ausgeschiedenen Mannschaften können an der B-Meisterschaft (fr.: Consolante; Trostrunde) teilnehmen.

Die Meisterschaften finden an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Terminen statt. Zeitweise wurden Meisterschaften zusammengelegt. Die DM Tête à tête und Präzisionsschießen finden zur gleichen Zeit und am gleichen Ort statt. Die Meisterschaften 55+ und Jugend finden 2007 parallel statt. Veränderungen am derzeitigen Terminkalender können nur mit zweijähriger Vorankündigung erfolgen.

Senioren Meister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An den deutschen Meisterschaften für Senioren (Seniors) können Sportlerinnen und Sportler ab 18 Jahren ohne Einschränkungen teilnehmen. Juniors und Cadets können teilnehmen, wenn eine altersgerechte Betreuung durch deren Landesverband sichergestellt ist.

Mit Ausnahme der DM Frauen und Doublette mixte, können an allen Wettbewerben sowohl Frauen, Herren als auch Mixte Teams teilnehmen.

Die Mixte-Meisterschaften werden in Deutschland in der Formation Doublette seit 1996 ausgetragen.

Die Frauen Meisterschaften gibt es seit 2003 in der Formation Doublette, seit 2006 in der Formation Triplette.

Erfolgreiche Sportler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sascha Löh gewann bisher als einziger Pétanque-Sportler in einem Jahr 3 Titel in Folge: Deutscher Meister im Triplette, im Doublette und im Tête à tête im Jahre 2000.

Klaus Mohr gewann als einziger Pétanque-Sportler acht deutsche Meisterschaften bei den Senioren (Formationen)(Stand Ende 2008).

Nur ein Sportler konnte 4 verschiedene Titel erringen: Volker Jacobs gewann im Triplette, Doublette, im Tête à tête und im Doublette mixte.

Jahr Triplette[2]
1977 Bad Godesberg
Remo Rinaldi
Martin Ulrich
Albert Weingartz
1978 Hochheim
Ebi Toepfer
Herbert Berg
Olaf Fingerhut
1979 Raunheim[3]
1980 Singen
Volker Jakobs
Walter Stephan
Markus Paul
Jahr Triplette[2] Doublette[4] Tête à tête[5]
1981 Saarlouis
Michael Hornickel
Boris Tsuroupa
Harry Tsuroupa
Rastatt
Michael Hornickel
Boris Tsuroupa

Rastatt
Klaus Puhl


1982 Düren
Ebi Toepfer
Herbert Berg
Olaf Fingerhut
Raunheim
Ebi Toepfer
Olaf Fingerhut

Raunheim
Gunther Schmidtbr>

1983 Berlin
Axel Richter
Boris Tsuroupa
Gerd Lennemann
Rastatt
Jörg Walter
Norman Maurer

Rastatt
Boris Tsuroupa


1984 Groß-Gerau
Michel Latreille
Henry Barthillat
Christoph Manaranche
Singen
Rosario Italia
Herbert Dittgen

Saarbrücken
Maria Fox

1985 Freiburg
Frieder Schmidt
Uli Koch
Eckart Teschner
Reutlingen
Joachim Barth
Oliver Weber

Bad Godesberg
Peter Merz


1986 Frankfurt/Main
Herbert Dittgen
Rosario Italia
Christof Maurer
Durmersheim
Klaus Mohr
Daniel Perret

Groß-Gerau
Volker Jakobs


1987 Berlin
Thomas Hoerschgens
Hubert Arians
Nico Beucker
Rastatt
Joachim Barth
Oliver Weber

Essen
Hilmar Lißner


1988 Saarbrücken
Werner Junge
Christian Tanneur
Michel Latreille
Edingen-Neckarhausen
Josef Vitello
Volker Jakobs

Biblis
Josef Vitello


1989 Durmersheim
Albin Raux
Bernard Reynier
Serge Labatut
Groß-Gerau
Mihael Budimir
Tino Capin

St. Wendel
Hubert Arians


1990 Saarbrücken
Peter Bopp
Tino Capin
Norman Maurer
Krefeld
René Fitsche
Christian Hempel

Völklingen
Ralf Schneider


1991 Reutlingen
Dirk Schmitz
Rosario Italia
Sascha Löh
Völklingen
Hubert Arians
Norman Maurer

Rastatt
Rudi Eberle


1992 Saarwellingen
Thomas Gehrt
Thomas Hoerschgens
Christopher Czarnetta
Rastatt
Lara Piezzi[6]
Djilali Harrag

Ahlen
Andreas Globig


1993 Durmersheim
Dirk Schmitz
Rosario Italia
Sascha Löh
Weingarten
Klaus Kalthoff
Oliver Weber

Furth im Wald
Michael Moos


1994 Freiburg
Valentin Koffi
Klaus Mohr
Malte Berger
Warendorf
Valentin Koffi
Klaus Mohr

Weinheim
Phau van Dang

1995 Saarbrücken
Valentin Koffi
Klaus Mohr
Malte Berger
Braunschweig
Musa Cebe
Hubert Cervantes

Osterholz
Michael Schmidt


Jahr Triplette[2] Doublette[4] Tête à tête[5] Mixte[7]
1996 Rastatt
Jörg Gehrke
Tino Capin
Christian Hempel
St. Wendel
Hubert Arians
Christopher Czarnetta

Crumstadt
Christian Kalms


Biberach an der Riß
Erika Klassen
Volker Jakobs

1997 Durmersheim
René Fitsche
Jean-Pierre Tsuroupa
Boris Tsuroupa
Coesfeld
Hubert Arians
Christopher Czarnetta

Schwabmünchen
Klemens Mattes


Saarwellingen
Julia Bichel
Christopher Czarnetta

1998 Saarbrücken
Klaus Mohr
Malte Berger
Moumouni Fofana
Aschaffenburg
Stephan Bayer
Kim Rieger

Düren
Michael Schmidt


Furth im Wald
Natascha Sieling
Amanie Kablan

1999 Rastatt
Klaus Mohr
Malte Berger
Amanie Kablan
Völklingen
Tino Capin
Christian Hempel

Essingen
Marco Ripanti


Osterholz
Sarah Orth
Thomas Schwander

2000 Darmstadt
Oliver Mohr
Dirk Hoppe
Sascha Löh
Saarbrücken
Sascha Löh
Dirk Hoppe

Gründau
Sascha Löh


Friedrichshafen
Auguste Funken
Thomas Heske

2001 Eggenstein
Oliver Mohr
Gérard Adams
Sascha Löh
Rockenhausen
Nikolaj Kirchhof
Wolfgang Arnold

Waldmohr
Rainer Caliebe


Saarwellingen
Sonja Reiss
Thomas Langguth
2002 Sattelbach
Musa Cebe
Patrick Abdelhak
Frank Müller
Reutlingen
Detlev Krieger
Achim Langhammer

Bornheim
Sascha von Pless


Ottersheim
Dagmar Wucherpfennig
Jan Garner

Jahr Triplette[2] Doublette[4] Tête à tête[5] Mixte[7] Damen[8]
2003 Düsseldorf
Frank von Pless
Sascha von Pless
Jan Garner
Schwabmünchen
Sascha Koch
Michael Schmidt

Grünwinkel
Rosario Italia


Otterbach
Annick Hess
Christian Tanneur

Rockenhausen
Christiane Negrelli
Sabine Amelung

2004 Rastatt
Christopher Bognon
Steffen Kleemann
Hannes Bloch
Mannheim-Käfertal
Sascha Koch
Michael Schmidt

Waldmohr
Jean-Luc Testas


Paderborn
Gudrun Deterding
Kim Rieger

Schweinfurt
Adelheid Raab-Jung
Edith Neumeister

2005 Travemünde
Ruth Seebach
Andreas Globig
Nikolaj Kirchhof
Hannover
Jörg Born
Heiko Hahnemann

Ottersheim
Sascha von Pless


Neuffen
Lara Eble[6]
Sascha Koch

Furth im Wald
Karin Voigtländer
Diane McPeak-Ferkinghof

2006 Konstanz
Lara Eble[6]
Sascha Koch
Holger Madsen
Rastatt
Torsten Prietz
Dadine Sidlazara

Hanau
Boris Tsuroupa


Rockenhausen
Susanne Fleckenstein
Holger Madsen

Hanau
Rita Schneider
Edith Paulus
Elfi Cordon
2007 Berlin-Kreuzberg
Jörg Born
Frank Lückert
Klaus Mohr
Saarwellingen
Jan Garner
Martin Kuball

Schüttorf
Stephan Schwitthal


Schweinfurt
Muriel Hess
Jean-F. Wittmann

Öhringen
Marita Gebhard
Anita-Dolores Barthélemy
Julia Würthle
2008 Durmersheim
Jörg Born
Matthias Uhl
Klaus Mohr
Ottersheim
Jan Garner
Sascha von Pleß
Halle (Saale)
Jean-Luc Testas
Bacharach
Sandra Walls
Steven Hoffmann
Euskirchen
Daniela Thelen
Ilda Brahm
Carolin Birkmeyer

Meister 55+[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Meisterschaften 55+ finden 2007 zum ersten Mal statt, teilnahmeberechtigt sind Pétanque-Spielerinnen und -Spieler die im jeweiligen Jahr mindestens 56 Jahre sind oder werden. Es sind 64 Teams startberechtigt, Qualifikation und Austragung wie bei den Wettbewerben der Senioren. Da es die erste Meisterschaft ist, richtet sich die Teilnehmerzahl nach der Stärke der Landesverbände.

Jahr Ort Meister
2007 Gründau Günter Lünstedt
Horst-Dieter Sieling
Norbert Asseier
2008 Lintorf Detlev Krieger
Mahmoud Tabrizi
Rolando Jecle

Jugend-Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutschen Jugendmeisterschaften werden seit 1995 ausgetragen. An ihr können alle Jugendlichen mit einer gültigen DPV-Lizenz teilnehmen. Sie wird in folgenden Altersgruppen ausgetragen

  • Minimes (bis 11 Jahre)
  • Cadets (12 bis 14 Jahre)
  • Juniors (15 bis 17 Jahre)

Stichtag für die Zugehörigkeit zu einer Altersgruppe ist der 31.12. Bei altersgemischten Mannschaften bestimmt der älteste Spieler die Zugehörigkeit zur Altersgruppe. Es wird Triplette gespielt. Der Spielmodus ist von der Teilnehmerzahl abhängig.[9]

Erfolgreiche Sportler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anna Nguyen ist mit 8 Jahren die bisher jüngste Deutsche Meisterin in der Geschichte des Deutschen Petanque Verbandes.[10]

Daniel Sester, Lukas Hirte, Nico Schmider, Julien Gasc, Sascha von Pless und Michael Ditterich gewannen mit je 3 Titeln die meisten Jugend-Meisterschaften. Julien Gasc konnte bisher als einziger Jugendmeister alle drei Titel gewinnen.

Jahr Ort Juniors Cadets Minimes
1995 Crumstadt Max Teufel
Cedric Schubert
Patrick Fagour
Yvonne Maser
Ralf Hund
Tim Witt
Marco Italia
Claude Galand
Philippe Haeflinger
1996 Bamberg Daniela Thelen
Thomas Thelen
Dennis Kirchhoff
Daniel Cordon
David Merz
Dominic Maugeais
Christian Brosé
Patrick Zachler
Svenja Geier
1997 Sattelbach Sven Guillemoz
Deniz Yetmez
Zafer Kulualp
Anna-Lena Ludwig
Binh La Dinh
Carlo Tran
Katrin Schweiger
Rudi Tran
Martin Ludwig
1998 Waldmohr Anna-Lena Ludwig
Sascha Koch
Christian Hennekemper
Christopher Ress
Daniel Sester
Tim Witt
Manuel Grüner
Jens Grüner
Julien Gasc
1999 Duisburg Golo-Sung Haarmeyer
Sascha von Pless
Sebastian Bergob
Ekk Witchow
Sabrina Stratmann
Kristina Stratmann
Julia Bohnert
Katharina Bohnert
Daniel Orth
2000 Hungen Sascha von Pless
Daniel Sester
Jan-Hendrick Kann
Julien Gasc
Moritz Naber
Jonas Steinhauser
Sven Heil
Christian Fröhlich
Christoph Breithaupt
2001 Linkenheim Sascha von Pless
Daniel Sester
Dominique Tsuroupa
Marcel Abdelhak
Manuel Grüner
Jens Grüner
Sven Heil
Christian Fröhlich
Christoph Breithaupt
2002 Mannheim Hans-Joachim Neu
Christian Blass
Erik Heyden
Moritz Naber
Richard Glattfelder
Daniel Orth
Marc Grüner
Melanie Wagner
Colin Aßmuß
2003 Ottersheim Richard Glattfelder
Julien Gasc
Patrick Béton
Patrick Fahner
Julia Würthle
Sascha Wagner
Colin Aßmuß
Christian Wedel
Colleen Aßmuß
2004 Scheidt Steffen Lethmathe
Hannes Möllers
Fabian Schneider
Christopher Reduth
Nico Schmider
Lukas Hirte
Sascha Rosentritt
Alexander Spitzenpfeil
Johannes Mayer
2005 Grünwinkel Lukas Hirte
Christopher Reduth
Nico Schmider
Marcel Raab
Dominik Raab
Alexander Steinle
Sascha Rosentritt
Maximilian Borst
Michael Ditterich
2006 Berlin Martin Mahler
Nico Schmider
Lukas Hirte
Björn Kessler
Wolfgang Ditterich
Johannes Erb
Nils Bohlen
Marius Birkenfeld
Richard Zill
2007 Dreieich David Bourdoux
Frank Maurer
Niclas Zimmer
Wolfgang Ditterich
Michael Ditterich
Maximilian Borst
Lorenz Buse
Dustin Graetz
Luis Maecker
2008 Coesfeld Martin Mahler
Niclas Zimmer
Frank Maurer
Annalena Szigeth
Tehina Anania
Oliver Leitzbach
Caterina Szigeth
Marcello Vittadello
Marius Stöckle
2009 Schüttorf Tehina Anania
Pascal Keller
Daniel Schurr
Jonas Möslein
Elena Siebentritt
Michael Ditterich
Hanh Nguyen
Anna Nguyen
Lisa Klapdor

Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mannschaften bestehen aus mehreren Formationen. In Deutschland gibt es als Mannschaftsmeisterschaften, die deutsche Mannschaftsmeisterschaft seit 1995 (seit 2007 als Deutsche Pétanque-Bundesliga), den Länderpokal und das Jugendmasters.

Mannschaftsmeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Altonaer Boule Club Hamburg und Düsseldorf Sur Place wurden je dreimal deutscher Mannschaftsmeister. Hier ist Malte Berger mit 5 Mannschaftsmeistertiteln der erfolgreichste Spieler. (Stand Ende 2008)

Jahr Ort Verein Mannschaft
1995 Offenburg Boule Club 'La Fanny Joyeuse' Tübingen
1996 Offenburg Altonaer Boule Club Hamburg Malte Berger, Hervé Dieu, Gösta Kirchner, Reinhart Müller, Torsten Prietz, Manfred Zenker
1997 Bochum Altonaer Boule Club Hamburg Malte Berger, Hervé Dieu, Bernd Ehemann, Moumouni Fofana, Reinhart Müller, Torsten Prietz
1998 Bochum Altonaer Boule Club Hamburg Uli Brahe, Hervé Dieu, Joao Fernandes, Ralf Glauch, Reinhart Müller, Torsten Prietz
1999 Bochum Düsseldorf Sur Place Hubert Arians, Malte Berger, Nico Beucker, Christopher Czarnetta, Tim Flasbeck, Thomas Hoerschgens, Wolfgang Niermann
2000 Hungen KSV Gersweiler
2001 Hungen KSV Gersweiler
2002 Hungen Düsseldorf Sur Place Malte Berger, Nico Beucker, Christopher Czarnetta, Kamel Bourouba, Kim Rieger, Lars Przystupa, Klemens Mattes
2003 Gersweiler SV Odin Hannover Jan Garner, Sascha von Pless, Bernd Hoffmann, Marcel Franke, Marc May, Frank von Pless
2004 Gersweiler SV Odin Hannover Jan Garner, Bernd Hoffmann, Marc May, Martin Kubal, Sascha von Pless, Marco Schumacher, Marcel Franke
2005 Gersweiler Düsseldorf Sur Place Malte Berger, Kim Rieger, Christopher Czarnetta, Kamel Bourouba, Rachid Bouchedouka, Lars Przystupa
2006 Gersweiler 1. Pétanque Club Viernheim Jan Behrendt, Florian Hennekemper, Lara Koch[6], Sascha Koch, Heiko Meckler, Michael Schmidt, Ronald Schraml, Michael Tekath
2007 Kassel[11] Boule Club Sandhofen (Mannheim) Susanne Fleckenstein, Ellen Krieger, Michel Lauer, Detlev Krieger, Philipp Geis, Jannik Schaake, Holger Madsen, Wilfried Klein, Daniel Orth, David Bourdoux
2008 Hanau[11] Boule Club Saarwellingen Gudrun Deterding, Johanna Scheuer, Sylvia Klein, Patrice Wolff, Hans-Joachim Neu, Rosario Italia, Sönke Backens, Erik Heyden, Torsten Lay, Marcello Avaria-Espinoza; Coach: Diether Heyden

Länderpokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Deutsche Pétanque Länderpokal ist ein Wettbewerb für Auswahlmannschaften der Landesfachverbände.

Der Deutsche Jugend-Länderpokal heißt seit 2002 Jugend-Ländermasters.

"Von jedem Landesfachverband ist eine Mannschaft teilnahmeberechtigt. Eine Mannschaft besteht aus fünf Triplettes":[12]

  • Senioren1
  • Senioren2
  • Espoirs
  • Frauen
  • Jugend

Die Espoirs-Mannschaft wurde erstmals 2007 eingeführt, bis 2006 starteten 3 Senioren-Mannschaften.

„Für jede Triplette können – müssen aber nicht – 4 Spieler gemeldet werden. Der Teamchef/Coach/Trainer kann den 4. Spieler gem. den internationalen Gepflogenheiten während des Spiels einwechseln, und zwar nach einer Aufnahme und während eines Spiels nur einmal.“[12]

Je nach Anzahl der Mannschaften gibt es unterschiedliche Spielsysteme.[12]

Der Wettbewerb findet an zwei Tagen an einem festgelegten Wochenende in einer Pétanquehalle statt. siehe Terminkalender der DPV-Veranstaltungen

Modus Länderpokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei bis zu 8 teilnehmenden Teams spielt jede Mannschaft gegen jede. Bei mehr als 8 Mannschaften wird in zwei Gruppen gespielt. „In der Gruppe ‚A‘ spielen die Teams, die im vorangegangenen Jahr die Plätze 1, 3, 5, 7 und 9 belegten, in der Gruppe ‚B‘ Teams von den Plätzen 2, 4, 6, 8 und 10. Die Platzierung des Vorjahres gibt die Startreihenfolge für den Spielrundenplan in den beiden Vorrundengruppen vor.“[12]

Die Pokalsieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Boule und Pétanque Verband Nordrhein-Westfalen e.V. gewann den Pokal 10×.

Jahr Ort Deutscher Länderpokalsieger
1992 ? Nordrhein-Westfalen
1993 Krefeld Nordrhein-Westfalen
1994 ? Nordrhein-Westfalen
1995 Offenburg Baden-Württemberg
1996 Krefeld Saarland
1997 ? Nordrhein-Westfalen
1998 Bochum Nordrhein-Westfalen
1999 Bochum Hessen
2000 Hungen Nordrhein-Westfalen
2001 Hungen Nordrhein-Westfalen
2002 Hungen Nordrhein-Westfalen
2003 Hungen Nordrhein-Westfalen
2004 Gersweiler Hessen
2005 Hungen Baden-Württemberg
2006 Hungen Nordrhein-Westfalen
2007 Rastatt Baden-Württemberg
2008 Rastatt Baden-Württemberg
2009 Osterholz Baden-Württemberg
2010 Düsseldorf Baden-Württemberg
2011 Rastatt Baden-Württemberg
2012 Düsseldorf Niedersachsen

Jugend-Ländermasters[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2001 wurde Jugendländerpokal wiederbelebt, der 2002 in Jugend-Ländermasters umbenannt. Das Masters ist ein Wettbewerb von Jugend-Auswahlmannschaften der Landesfachverbände (Juniors und Cadets).

Jeder Landesverband kann 2 Mannschaften stellen. Je eine Mannschaft bei den Juniors und Cadets. Jede Mannschaft besteht aus 4 Spielern. Es kann ein Ersatzspieler pro Mannschaft benannt werden. Der Ersatzspieler kann nur ab Beginn einer Spielrunde eingesetzt werden. Es werden in jeder Begegnung 1 Tête à tête, 2 Doublettes und 1 Triplette gespielt.[13]

Die Sieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr Ort Juniors Cadets
2001 Ottersheim Bayern Baden-Württemberg
2002 Coesfeld
2003 Furth im Wald
2004 Rastatt Baden-Württemberg Rheinland-Pfalz
2005 Neumünster Nordrhein-Westfalen Baden-Württemberg
2006 Crumstadt Saarland Niedersachsen
2007 Schüttorf Baden-Württemberg Bayern
2008 Ettenheim Baden-Württemberg Baden-Württemberg
2009 Dreieichenhain Nordrhein-Westfalen Hessen

Präzisionsschießen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Präzisionsschießen (fr.: Tir der precision) wird als deutsche Meisterschaft der Senioren seit 2002, bei den Jugendmeisterschaften seit 2005 ausgetragen.[14]

Yannik Schaake erreichte in der Vorrunde der Meisterschaft 2006 mit 53 Punkten die beste Leistung auf einer deutschen Meisterschaft.[15]

Jahr Ort Senioren Ort Jugend
2002 Bornheim Kim Rieger
2003 Grünwinkel Timo Messmer
2004 Waldmohr Sascha Koch
2005 Ottersheim Albin Raux Grünwinkel Muriel Hess
2006 Hanau Micha Abdul Berlin Frank Maurer
2007 Schüttorf Hans-Joachim Neu Dreieich Zeki Egin
2008 Halle (Saale) Jean-Luc Testas Coesfeld Niclas Zimmer
2009 Halle Zeki Egin Schüttorf Manuel Strokosch

Quellen, Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle:DPV-Website Freigabe GFDL: Ticket#: 2006111710003577

  1. Es gibt (noch) keine deutsche Meisterschaften. Es gibt lediglich Espoirs-Teams beim Länderpokal, beim Nordseecup und im EuroCup, des Weiteren gibt es Turnier für Espoirs
  2. a b c d vgl. Die bisherigen Veranstaltungen und die Platziertenliste im Triplette
  3. 1979 siegte eine außer Konkurrenz startende französisches Equipe, Vizemeister wurden Richard Pantaleo, Karsten Köhler, Rainer Mühlbert
  4. a b c vgl. Die bisherigen Veranstaltungen und die Platziertenliste im Doublette
  5. a b c vgl. Die bisherigen Veranstaltungen und die Platziertenliste im Tête à tête (Einzel)
  6. a b c d Lara Koch hieß früher Piezzi bzw. Eble
  7. a b vgl. Die bisherigen Veranstaltungen und die Platziertenliste Doublette mixte
  8. vgl. Die bisherigen Veranstaltungen und die Platziertenliste Damen; 2002 bis 2005 wurden die Meisterschaften als Doublette ausgetragen, danach als Triplette
  9. Näheres siehe Regularien deutsche Jugendmeisterschaft
  10. [1]
  11. a b Endrunde der Deutschen Pétanque-Bundesliga
  12. a b c d vgl. bzw. zitiert nach DPV-Sportordnung, Anlage 7, Länderpokal 21. Januar 2007 (Memento des Originals vom 27. September 2007 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.petanque-dpv.de (PDF; 107 kB)
  13. vgl. Regularien Jugendmasters
  14. siehe Die bisherigen Veranstaltungen und die Platziertenliste im Tir de Précission (Tireur-Wettbewerb)
  15. vgl. DM Jugend Berlin (Memento des Originals vom 16. August 2007 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.petanque-berlin.de