Deutsche Rugby-Union-Nationalmannschaft

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Deutschland
Logo
Spitzname(n) Schwarze Adler
Verband Deutscher Rugby-Verband (DRV)
Trainer Deutschland Mark Kuhlmann (seit 2020)
Kapitän Jörn Schröder
WR-Kürzel GER
WR-Rang 31. (52,79 Punkte)
(Stand: 21. März 2022)
[1]
Heim
Auswärts
Meiste Länderspiele
Alexander Widiker (57)[2]
Meiste erzielte Punkte
Raynor Parkinson (335)[3]
Meiste erzielte Versuche
Jaco Otto (25)[4]
Erstes Länderspiel
Frankreich Frankreich 30:5 Deutschland Deutsches Reich
(17. April 1927)
Höchster Sieg
Serbien und Montenegro Serbien und Montenegro 0:108 Deutschland Deutschland
(12. November 2005)
Höchste Niederlage
Russland Russland 89:6 Deutschland Deutschland
(16. April 2000)
Weltmeisterschaft
Teilnahmen: bislang keine

Die deutsche Rugby-Union-Nationalmannschaft ist die Nationalmannschaft Deutschlands in der Sportart Rugby Union und repräsentiert das Land bei allen Länderspielen (Test Matches) der Männer. Die Mannschaft trägt den Spitznamen „Schwarze Adler“, nach dem Wappentier des Landes, dem Bundesadler. Die organisatorische Verantwortung trägt der 1900 gegründete Verband Deutscher Rugby-Verband. Deutschland wird vom Weltverband World Rugby in die dritte Stärkeklasse (third tier – Development One) eingeteilt. Sie spielt in der 2. Division der Rugby-Union-Europameisterschaft, der Rugby Europe Trophy, des europäischen Kontinentalverbandes Rugby Europe und nimmt aktuell nicht an den Qualifikationsspielen zur Rugby-Union-Weltmeisterschaft des Weltverbandes teil.

Das erste Test Match fand 1927 gegen Frankreich statt. Deutschland wurde bereits beim Rugbyturnier der Olympischen Sommerspiele 1900 vom SC Frankfurt 1880 vertreten und gewann gemeinsam mit der britischen Mannschaft die Silbermedaille. Der größte Erfolg der Nationalmannschaft sind zwei dritte Plätze bei den Europameisterschaften 1952 und 2018.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 13 Landesverbände des DRV (blau)

Verantwortlich für die Organisation von Rugby Union in Deutschland ist der Deutsche Rugby-Verband. Der Verband wurde am 4. November 1900 gegründet und 1988 Vollmitglied des International Rugby Football Board (IRB; jetzt World Rugby).[5] Der Deutsche Rugby-Verband ist außerdem Gründungsmitglied der Fédération Internationale de Rugby Amateur (FIRA; heute Rugby Europe).[6]

Die höchste Rugby-Union-Liga in Deutschland ist die 1971 gegründete Rugby-Bundesliga mit 16 Mannschaften, in der um die Deutsche Rugby-Meisterschaft gespielt wird. Ein Großteil der für die Nationalmannschaft antretenden Spieler speist sich seitdem aus dieser Liga, weitere Spieler sind vor allem in Frankreich tätig.

Neben der eigentlichen Nationalmannschaft ruft der Deutsche Rugby-Verband weitere Auswahlmannschaften zusammen. Wie andere Rugbynationen verfügt Deutschland über eine U-20-Nationalmannschaft, die an den entsprechenden Weltmeisterschaften teilnimmt.[7] Hinzu kommt die Siebener-Rugby-Nationalmannschaft. Kinder und Jugendliche werden bereits in der Schule an den Rugbysport herangeführt und je nach Interesse und Talent beginnt dann die Ausbildung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einführung und Verbreitung von Rugby[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist unsicher, ob Rugby im Deutschen Bund durch britische Austauschstudenten mit an Privatgymnasien in Heidelberg gebracht wurde oder durch britische Militärangehörige nach Hannover und wo es zuerst gespielt wurde. Die Universität Heidelberg beansprucht für sich, Rugby erstmals gegen 1850 Studenten angeboten zu haben. Dagegen gilt William Cail in Stuttgart als derjenige, der 1865 in Bad Cannstatt Rugby eingeführt habe.[8] In Dresden wurde Rugby erstmals 1873 gespielt, während in Lüneburg und Hannover dies 1875 bzw. 1876 der Fall war. Unabhängig davon, wann und wo Rugby in Deutschland erstmals gespielt wurde, erschien der erste deutschsprachige Text zu diesem Sport 1875. Auf frühe Versuche, die The Laws of Football Played at Rugby School zu erklären folgten Journale und Sachbücher, in denen der Sport erwähnt wurde.[9]

Rugbyanhänger engagierten sich in bereits bestehenden Sportvereinen, die mehrere Sportarten anboten und etablierten eine Abteilung ihres Sports. Eines der frühesten Beispiele hierfür wurde am 14. September 1878 vom damals 14-Jährigen Schüler Ferdinand Wilhelm Fricke und 24 gleichaltrige beim Deutschen Sportverein Hannover 1878 gegründet, es war dies der erste Sportverein in Deutschland, der ausschließlich Rasensportarten gewidmet war. Der Name Fricke wird in Hannover bis heute hochgehalten und der Deutsche Rugby-Verband hat seinen Sitz in einer nach ihm benannten Straße.[10][11] Ebenso gründeten Neuenheimer Studenten unter Anleitung ihres Lehrers Edward Hill Ullrich 1891 eine Rugbyabteilung innerhalb des Heidelberger Ruderklubs.[10][12] Seit der Einführung des Rugby in Heidelberg und Hannover gelten beide Städte als die Rugbyhochburgen Deutschlands.[10]

Der früheste Versuch, einen nationalen Rugbyverband zu gründen erfolgte durch mehrere norddeutsche Vereine 1886 mit dem Deutschen Rugby-Fußball-Bund. Nachdem dies jedoch gescheitert war, trat der DSV 78 Hannover dem Deutschen Fußball- und Cricket Bund (1891–1902) bei, während Vereine in Cannstatt, Frankfurt am Main, Heidelberg und München sich der Süddeutschen Fußball-Union (1893–95) anschlossen. Während eines „Rugbytages“ in Heidelberg am 13. Februar 1898, an dem auch Vereine aus Stuttgart und Frankfurt am Main teilnahmen, warb Ullrich für engere Beziehungen zu den norddeutschen Vereinen und der Gründung eines nationalen Verbandes, wofür er jedoch wenig Unterstützung erfuhr. Zwischen August 1898 und September 1899 wurde dies weiter diskutiert. Am „Rugbytag“ des 11. März 1900 kamen in Hannover 19 Vereine überein, in Zukunft gemeinsam aufzutreten, die Regeln aus dem Englischen ins Deutsche zu übersetzten, im November das erste Nord-Süd-Spiel zu organisieren und dem Deutschen Fußball-Bund beizutreten.[10]

Erste internationale Auftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das deutsche Team bei den Olympischen Spielen 1900
v.l.n.r. oben: Beiler (Ersatz), Poppe, R. Ludwig, Hofmeister, Latscha, Müller, Wenderoth, Stockhausen, Kreuzer
mitte: E. Ludwig, Reitz, Amrhein, Landvoigt, Herrmann
unten: Betting, unbekannt, Schmierer
Frankreich (weiß) gegen Deutschland (dunkel gestreift) bei den Olympischen Sommerspielen 1900

Bereits an den II. Olympischen Spielen, die im Jahr 1900 zusammen mit der Weltausstellung in Paris stattfanden, nahm Deutschland teil und errang durch ein 17:27 gegen den Gastgeber Frankreich gemeinsam mit Großbritannien Platz zwei. Anstelle einer Nationalmannschaft, die es mangels eines Verbandes noch nicht gab, spielte der SC Frankfurt 1880 für das Deutsche Kaiserreich.[13] Am 4. November 1900 erfolgte die Gründung des Deutschen Rugby-Fußball-Bundes als eigenständige Abteilung innerhalb des Deutschen Fußball-Bundes und Fricke vom DSV 1878 Hannover diente als erster Vorsitzender. Genau ein Jahr später beendete die Rugbyabteilung ihre Beziehungen zum Fußballverband und gründete sich als eigenständiger Deutscher Rugby-Verband (DRV) neu.[10] Im selben Jahr fand die erste nationale Meisterschaft statt, als am 4. November 1900 ein Spiel Nord gegen Süd ausgetragen wurde, das mit 11:3 vom Vertreter Norddeutschlands gewonnen wurde. Dieses Spiel wurde bis 1967 jährlich ausgetragen, bis es durch eine nationale Meisterschaft ersetzt wurde. 1999 begann der Verband zwar wieder mit der Organisation des Nord-Süd-Spieles, es konnte jedoch nicht mehr an die frühere Bedeutung anknüpfen. Am 14. November 1909 wurde erstmals die Deutsche Rugby-Meisterschaft ausgetragen und vom Nordvertreter FV 1897 Hannover mit 6:3 gegen den Südvertreter FV Stuttgart gewonnen.[14]

In den ersten drei Dekaden des 20. Jahrhunderts wurden fünf Regionalverbände gegründet, darunter Norddeutschland 1900 (Hannover); Süddeutschland 1909 (Baden, Württemberg, Großraum Frankfurt am Main); Westdeutschland 1922 (Düsseldorf, Köln, Bonn); und Brandenburg-Zentral 1924 (Berlin, Leipzig), der 1930 in die Verbände Brandenburg und Mitteldeutschland aufgeteilt wurde.[10]

Zum ersten offiziellen Länderspiel trat Deutschland am 17. April 1927 wieder in Frankreich an und verlor mit 5:30 im Stade de Colombes in Paris. Am 15. Mai gewann man jedoch das Rückspiel in Frankfurt am Main mit 17:16. Im dritten Test Match zwischen den beiden Nationalmannschaften am 18. März 1928 wohne eine Rekordzuschauermenge von 14.000 dem Spiel bei, bis heute die größte Zuschauermenge für ein Rugbyspiel in Deutschland.[10][15] In der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg erreichte das deutsche Rugby seinen Höhepunkt, als man 1938 zum zweiten Mal Frankreich bezwang, diesmal mit 3:0. Seitdem spielte es noch sechsmal gegen Frankreich, ab 1929 zweimal gegen Spanien, 1931 gegen die Tschechoslowakei und 1933 gegen die Niederlande. Dann gehörte es am 2. Januar 1934 in Paris und am 25. März 1934 in Hannover zu den Gründungsmitgliedern der Fédération Internationale de Rugby Amateur (FIRA, ab 1999 FIRA-AER, seit 2014 Rugby Europe) – zusammen mit Belgien, Frankreich, Italien, Katalonien, den Niederlanden, Portugal, Rumänien und Spanien. Folgerichtig beteiligte es sich bis zum Zweiten Weltkrieg an einem intensiven Länderspielverkehr mit den FIRA-Mitgliedern: Die DRV-Fünfzehn spielte ab 1936 dreimal gegen Rumänien und sechsmal gegen Italien, 1937 gegen Belgien, sowie weitere sechsmal gegen Frankreich, zweimal gegen die Niederlande und einmal gegen die Tschechoslowakei. Das letzte Spiel im Krieg fand am 5. Mai 1940 in Stuttgart gegen Italien statt. Gegen alle Länder außer Frankreich sah die deutsche Bilanz positiv aus.

Rugby war lange Zeit dem deutschen Mittelstand vorbehalten, doch auch die politische Führung übte zunehmend Einfluss auf den Sport aus, so war der umstrittene Albert Speer einer der bekanntesten Rugbyfans.[12] Wie alle anderen deutschen Sportverbände wurde der Deutsche Rugby-Bund in der Dachorganisation für allen Sport im NS-Staat, dem Nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen als Teil der „Abteilung 2“ zwangseingegliedert, die auch für Fußball und Cricket zuständig war. Hermann Meister, Vorsitzender des Deutschen Rugby-Bundes, ein überzeugter Verfechter eines vereinten Europas und ein Freund Frankreichs, versuchte, seinen Idealen gerecht zu werden, aber Rugby leistete den Nazis im Großen und Ganzen nicht mehr Widerstand als jede andere Sportart. Der Sport litt ebenso unter den Folgen des Zweiten Weltkrieges und die meisten Spieler kamen in den Kriegswirren um. Deutschland, das sich vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges auf dem Leistungshöhepunkt befand und in Kontinentaleuropa hinter Frankreich rangierte, verlor im Krieg fast seine gesamte Nationalmannschaft, ein Verlust, von dem es sich nicht mehr erholte.[15] Die anschließenden gesellschaftlichen Umwälzungen der Nachkriegszeit machten die Vorkriegserfolge im deutschen Rugby weitgehend wieder ungeschehen. Es wurde in der Zeit vor allem als ein sehr englischer Sport empfunden und verlor demzufolge seine finanzielle Unterstützung und büßte den Großteil seiner Beliebtheit ein, den es zuvor in den westlichen und nördlichen Städten Heidelberg, Hannover und Frankfurt am Main erfahren hatte.[12]

Nachkriegsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Test Match zwischen den Niederlanden und Westdeutschland 1958
Test Match zwischen Italien und Westdeutschland in Venedig, 1968
Erwin Thiesies (links) wird von DRV-Präsident Willi Eckert (rechts) im Jahr 1990 geehrt

Nach dem Krieg wurden die ersten Freundschaftsspiele gegen britische Militärmannschaften organisiert. Von den Rugbyhochburgen Deutschlands blieb nur Heidelberg, das spätere Hauptquartier der US-Streitkräfte in Westdeutschland, weitgehend von den Bombardierungen verschont und der Sport erfuhr in den ersten Nachkriegsjahren wenig Beachtung. In den frühen 1960er Jahren gründeten sich der Deutsche Rugby-Bund (DRV) und die sechs Regionalverbände, die bereits vor dem Krieg existierten, neu.[10]

1948 wurde die deutsche Meisterschaft wiederbelebt und es begann die „goldene Zeit“ des TSV Victoria Linden, der zwischen 1951 und 1956 sechs aufeinanderfolgende Titel gewann, ein Erfolg, der später nur noch dem Heidelberger RK gelang.[16] 1950 besuchten die Oxford Greyhounds als erste britische Mannschaft nach dem Krieg Deutschland. Im selben Jahr wurde der DRV in Westdeutschland wiederbegründet. Nach der Teilung Deutschlands in Ost und West infolge der Nachkriegsbesetzung wurde die DDR die erste deutsche Mannschaft, die den Rugbybetrieb wiederaufnahm und 1951 Rumänien besuchte. Die westdeutsche Mannschaft folgte ein Jahr später und spielte am 2. März 1952 sein erstes Länderspiel gegen Belgien, das man in Hannover mit 16:9 gewann. 1956 spielte man erstmals auf britischen Boden und trat am 8. September im Twickenham Stadium gegen die Harlequins an, unterlag jedoch mit 8:26.[17]

Die deutsche Mannschaft musste bald feststellen, dass sie aufgrund der Kriegsauswirkungen und der konsequenten Aufbauarbeit der Konkurrenten ihre Stellung auf dem Kontinent eingebüßt hatte.[18] Bis 1965 gab es kein europäisches Turnier, an dem Deutschland teilnehmen konnte und ab dem Jahr nahm man an der zweiten Ebene der Europameisterschaft teil, was hinter den damaligen Five Nations effektiv die dritte Ebene im europäischen Rugby war. Frankreich trat bis 1969 fast nur noch mit einer B-Mannschaft gegen die Deutschen an und siegte dennoch sicher. Italien und Rumänien waren ebenfalls besser, Spanien war mindestens ebenbürtig. Die Teilnahme Deutschlands an der Europameisterschaft der FIRA seit der Saison 1973/74 weitete die Zahl der Länderspielgegner aus: Nun kamen auch Dänemark, Marokko, Schweden, die Schweiz, die Sowjetunion und Tunesien dazu. 1975 bestritt man sein erstes Test Match gegen eine nichteuropäische Mannschaft und bezwang in Hannover Marokko.

1971 wurde die Rugby-Bundesliga ins Leben gerufen und ersetzte die regionalen Turniere. Die Hoffnungen auf ein größeres Interesse erfüllten sich jedoch nicht und Rugby blieb eine „Randsportart“ in Deutschland, der fast ausschließlich von Amateurspielern ausgeübt wird.[16]

Den größten Erfolg in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts errang das Team 1981 mit dem Aufstieg in die 1. Division der Europameisterschaft. Zwischen 1981 und 1983 bestritt Deutschland zehn Spiele in dieser Ebene, von denen man jedoch nur eines gewann und demzufolge wieder in die 2. Division abstieg. Von dort stieg man 1985 kurzzeitig in die 3. Division ab, wo jedoch der direkte Wiederaufstieg in die 2. Division gelang.

Auch das Rugby war von der politischen Aufteilung der Welt während des Kalten Krieges betroffen, als der ostdeutsche Spieler Burt Weiss 1983 mittels eines Schnorchels nach West-Berlin floh.[19] Der DRV bot dem ostdeutschen Deutschen Turn- und Sportbund (DTSB) mehrmals an, Freundschaftsspiele zwischen beiden Nationalmannschaften zu spielen, was vom ostdeutschen Verband jedoch stets abgelehnt wurde. Nachdem eine gemeinsame Mannschaft der Lok und Post 1985 bei einem Turnier in Olomouc gegen die westdeutsche Mannschaft Berliner SC spielte, verbot der DTSB seinen angeschlossenen Mannschaften die Teilnahme an internationalen Turnieren mit westdeutschen Mannschaften.[20]

Im November 1988 wurde der DRV als 38. Nationalverband in den International Rugby Board (IRB, seit 2014 World Rugby) aufgenommen, so dass Deutschland erstmals 1989 an der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1991 teilnehmen konnte. Allerdings unterlag die XV des DRV gleich am Anfang den Niederlanden mit 6:12 in Heidelberg und schied so bereits in der ersten Runde aus. Nach der Deutschen Wiedervereinigung 1990 traten die ostdeutschen Vereine der zuvor westdeutschen Liga bei. Der Deutschen Turn- und Sportbund wurde im November 1990 aufgelöst und die Regionalverbände Sachsens und Brandenburgs traten mit ihren 17 Vereinen dem DRV bei. Dies führte zu einer Neustrukturierung der Rugby-Bundesliga und der Einführung einer zweiten Ebene, der 2. Rugby-Bundesliga. In den Wendejahren 1989 und 1990 fanden erstmals Länderspiele gegen Teams aus Übersee statt: Gegen Westsamoa und Namibia musste die DRV-Fünfzehn hohe Niederlagen einstecken (mit 9:55 bzw. 7:54). Im Zuge der Wiedervereinigung wurde auch die Nationalmannschaft der DDR in die westdeutsche Nationalmannschaft integriert. 1994 beendete Horst Kemmling, Deutschlands langjähriger Kapitän, seine internationale Laufbahn, nachdem er ab 1976 in insgesamt 50 Test Matches für die Nationalmannschaft gespielt hatte.[21]

Für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1999 trug die DRV-Mannschaft vier Spiele in ihrer Europa-Gruppe aus, von denen sie zwei gewinnen konnte und zwei verlor. Zunächst gewann man im bisher einzigen Länderspiel gegen Andorra mit 56:11 in Andorra la Vella und gegen Tschechien mit 31:17. Daraufhin verlor man in Portugal 6:30 und gegen Spanien 9:24. Dies bedeutete Tabellenplatz drei von fünf und damit das Aus.

Das Jahrtausend schloss die Deutsche Rugby-Nationalmannschaft mit negativer Bilanz ab.

Seit 2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland gegen die Barbarians im August 2000 in Hannover
Deutschland bei einem Qualifikationsspiel gegen Belgien für die WM 2007
Spanien gegen Deutschland am 15. November 2008 in Madrid
Die deutsche Mannschaft während ihrer Georgientour 2016
Deutschland gegen Kanada während der WM-Qualifikation in Marseille, 2018

Gegen Nationalmannschaften von den Britischen Inseln (England, Schottland, Wales, Irland) ist die deutsche Auswahl noch nie angetreten, wohl aber hin und wieder gegen Club-Teams oder Grafschafts-Auswahlen. 2000 spielte eine DRV-Auswahl im renovierten Eilenriedestadion in Hannover zur Feier des 100-jährigen Bestehens des DRV gegen die Auswahl der Barbarians, der weltweit berühmteste Rugby-Einladungsmannschaft, unterlag jedoch mit 19:47. Die Mannschaft der Barbarians bestand aus bekannten walisischen, englischen, schottischen, irischen und australischen Spielern wie Scott Hastings, Peter Stringer, Shaun Longstaff, Jeff Probyn, Frankie Sheahan, Russell Earnshaw, Shaun Connor, John Langford und Derwyn Jones. Mit der Neustrukturierung des European Nations Cup (ENC) im selben Jahr wurde Deutschland Teil der 2. Division.

Die WM-Qualifikation für 2003 lief wie die vorhergehende ab: wieder zwei Siege und zwei Niederlagen. In Schweden setzte es eine 10:32-Niederlage. Gegen die Konkurrenz aus Dänemark (mit 34:24) und Lettland (mit 44:0) konnten die Siege eingefahren werden. Die 12:20-Niederlage in Polen bedeutete Platz zwei von fünf in Europa-Gruppe B. Das reichte nicht für die nächste Runde.

Bei der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2007 beendete die DRV-Mannschaft ihre Vorrunde gegen kleinere Gegner ungeschlagen. 2004 besiegte man Moldau mit 27:18 und Luxemburg mit 96:0. Die weitern Siege waren 2005 gegen Dänemark mit 56:0 und Österreich mit 69:9. Anschließend gewann sie auch in der Europa-Gruppe B alle vier Spiele souverän, dabei erstmals in ihrer Geschichte dreistellig gegen Serbien-Montenegro mit 108:0. Malta (mit 43:0), Kroatien (mit 25:15) und Belgien (mit 33:15) waren die weiteren Gruppengegner. Nach den Entscheidungsspielen gegen Spanien, den Sieger der Gruppe A, schied Deutschland dann aus. Während das Hinspiel in Heidelberg mit 18:6 noch zugunsten der deutschen Nationalmannschaft entschieden wurde, unterlag sie mit 36:10 in Madrid.

Deutschland verblieb in der 2. Division des europäischen Turniers bis zum Jahr 2008, als der Aufstieg in die 1. Division gelang, in der man 2010 und 2011 auf die siebt- bis elfbesten Mannschaften Europas traf. Erklärtes Ziel war der Verbleib in dieser Division, da nicht davon ausgegangen wurde, dass der Mannschaft die Qualifikation für die WM 2011 gelingt.[22] Im April 2007 wohnten dem Heimspiel in Hannover gegen die Niederlande im Rudolf-Kalweit-Stadion 8.123 Zuschauer bei, seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges die größte Zuschauermenge für ein Rugbyspiel in Deutschland.[23] Zwischen dem 12. November 2000, als man gegen die Ukraine verlor, und dem 8. November 2008, als man gegen eine walisische Auswahl unterlag, war Deutschland daheim ungeschlagen.[24]

Im März 2009 trat der Nationaltrainer Mark Kuhlmann nach dreieinhalb Jahren von seinem Posten Amt zurück, während die anderen beiden Trainer Rudolf Finsterer and Bruno Stolorz in ihren Ämtern blieben. Stolorz wurde vom französischen Verband Fédération française de rugby (FFR) zur Verfügung gestellt um Deutschlands Leistungen im Rugby voranzubringen.[25]

Nach fünf Niederlagen im European Nations Cup 2009 gelang Deutschland ein Sieg im Freundschaftsspiel gegen Hongkong im selben Jahr. Außerdem erzielte man ein 15:12-Sieg gegen die Schweiz, da die Mannschaft mit dem Kapitän Kehoma Brenner jedoch nur einen regulären Spieler in ihren Reihen hatte, galt die Mannschaft als zweite Auswahl Deutschlands.[26] Am 8. Dezember 2009 wurde Mustafa Güngör nach dem Rückzug von Jens Schmidt neuer Kapitän Deutschlands und nahm diese Funktion im Spiel gegen Hongkong vier Tage später erstmals wahr.[27] In diesem Spiel debütierten acht Spieler für die Nationalmannschaft, das man mit 24:14 gewann.[28]

Entgegen den enttäuschenden Spielergebnissen und dem drohenden Abstieg gab es für den Sport 2009–10 auch einige Fortschritte. Mit der Aufnahme des Siebener-Rugby in das Olympische Programm erhielt Rugby von nun an Fördermittel des Bundes. Außerdem willigte die Bundeswehr ein, zwischen acht und zehn Spieler in ihr Sportprogramm aufzunehmen, womit diese faktisch zu Profispielern wurden.[29] Im Oktober 2009 gab der DRV das Ziel vor, im November zwei Heimspiele zu organisieren und im Januar zwei Auswärtsspiele. Außerdem plante man eine Zehntagestour durch Europa für jedes Jahr ab 2013.[30]

Nach enttäuschenden Ergebnissen gegen Georgien, Portugal und Rumänien im Frühling 2010 verbesserte sich die Leistung der Mannschaft gegen Russland. Im letzten Spiel beim European Nations Cup gegen Spanien, in dem man einen Sieg mit elf Punkten benötigte, absolvierte Deutschland sein bestes Spiel im gesamten Turnier, man verlor jedoch knapp mit 17:21 und stieg ab. Anschließend trat der Nationaltrainer Rudolf Finsterer nach zehn Jahren im Amt zurück.[31] Auf ihn folgte im Juli 2010 Torsten Schippe[32] mit dem Südafrikaner Jakobus Potgieter als Assistenztrainer.[33]

Im ersten Spiel der Division 1B des European Nations Cup 2010–2012 erlitt Deutschland eine 17:22-Niederlage gegen Polen, nachdem man zur Halbzeit noch mit 17:9 geführt hatte. Der Vorsitzende des DRV, Claus-Peter Bach, bezeichnete diese Niederlage als unnötig, beschrieb jedoch auch Polens Sieg als verdient. Deutschland ging das Spiel mit einem neuen Nationaltrainer und Assistenten, dem neuen Kapitän Alexander Widiker und fünf Debütanten an.[34] Anschließend gelang jedoch der erste Sieg seit 2008 in dem Turnier, als man die Niederlande am 27. November 2010 in Amsterdam bezwang. Der letzte Sieg in diesem Turnier gelang 31 Monate zuvor am gleichen Ort gegen den gleichen Gegner.[35] Nach einer enttäuschenden ersten Hälfte in diesem Turnier, bei dem Deutschland nur eines seiner fünf Spiele gewann, verbesserte sich die Mannschaft in der zweiten Hälfte und gewann drei seiner Spiele, woraufhin man das Turnier auf den vierten Platz unter sechs Teilnehmern abschloss. Im letzten Spiel gegen Moldau bestritt der Kapitän Alexander Widiker sein 50. Spiel und zog mit dem Rekordhalter Horst Kemmling gleich.[36]

Daraufhin nahm Deutschland erneut an der Division 1B des European Nations Cup 2012–2014 teil und traf wieder auf Polen, Moldau und Tschechien. Diesmal traf man auch auf die Ukraine, dem Absteiger aus der 1. Division und dem Aufsteiger Schweden aus der 2. Division. Deutschlands erstes Spiel war am 27. Oktober gegen die Ukraine daheim.[37] Davor bestritt man am 13. Oktober ein inoffizielles Aufwärmspiel gegen die New Zealand Ambassador’s XV mit dem ehemaligen All Black Keith Lowen in ihren Reihen,[38] das Deutschland mit 22:20 gewann.[39] Darauf gewann Deutschland sein Eröffnungsspiel gegen die Ukraine mit 46:28, in dem Spiel wurde der Kapitän Alexander Widiker mit 51 Einsätzen neuer Rekordnationalspieler.[40] Nach einer Niederlage gegen Polen beendete Deutschland das Jahr 2012 mit einem Sieg gegen Moldau. Im Februar 2013 verlor man ein Aufwärmspiel gegen eine walisische Studentenauswahl, bevor man sein erstes Test Match des Jahres gegen Tschechien mit 27:8 gewann. Danach schloss man die erste Phase des Turnieres mit einem 73:17-Sieg gegen Schweden ab.[41]

Trotz der guten Resultate seiner Mannschaft trat der Nationaltrainer Torsten Schippe im April 2013 von seinem Posten zurück und gab berufliche Verpflichtungen als Grund an.[42] Auf Schippe folgte sein Assistenztrainer Kobus Potgieter.[43] Deutschland begann den Herbst 2013 mit zwei Siegen in Freundschaftsspielen gegen die zweite Tschechische Auswahl und der New Zealand Ambassador’s XV mit dem ehemaligen Kapitän der All Blacks, Taine Randell, in seinen Reihen.[44] Danach gewann man sein Auswärtsspiel gegen die Ukraine und anschließend das Heimspiel gegen Polen, wonach man die Führung in der Division übernahm.[45][46] Deutschland verlor jedoch das letzte Spiel im Jahr 2013 mit 15:30 gegen Moldau, worauf ein deutlicher 76:12-Sieg gegen Tschechien im April 2014 gelang. Dies war das 58 und letzte Spiel für den Kapitän und Rekordnationalspieler Alexander Widiker, der danach seinen Rückzug vom internationalen Rugby verkündete.[47] Deutschlands letztes Spiel beim European Nations Cup 2012–14 erfolgte am 26. April gegen Schweden, in dem man sich mit einem Bonussieg den Titel sichern würde, aber auch den Aufstieg und die Teilnahme an der Weltmeisterschaftsqualifikation.[48] Deutschland gewann das Spiel mit 45:20 und traf im Playoff der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2015 auf die Niederlande[49] und gewann mit 17:7. Anschließend hatte man im Spiel gegen Russland die Chance auf die Repechage und führte bis zur 77. Spielminute mit 20:17, unterlag jedoch mit 20:31 und schied damit aus der Qualifikation aus.[50]

2014 bestritt man zwei Aufwärmspiele. Das erste gegen die New Zealand Ambassadors XV gewann man mit 21:19.[51] Danach unterlag man jedoch gegen Namibia mit 20:58.[52][53]

Nachdem man 2014 wieder in die Division 1A des European Nations Cup aufgestiegen war, traf man beim European Nations Cup 2014–2016 auf Georgien, Portugal, Rumänien, Russland und Spanien. Nachdem man 2015 noch alle seine fünf Spiele verlor, gelang 2016 nach einem 50:27-Heimsieg gegen Portugal und einem 17:17-Unentschieden gegen Spanien erstmals der Klassenerhalt.[54][55] Die Herbstländerspiele gegen Uruguay und zweimal Brasilien konnten alle zugunsten der DRV Fünfzehn entschieden werden.[56] Die Europameisterschaft wurde im folgenden Jahr in Rugby Europe International Championships umbenannt und wechselte in einen Einjahresrhythmus. Zu Beginn der Saison 2018 konnte man sich mit 41:38 gegen Rumänien im Stadion am Bieberer Berg durchsetzen. Dies war der erste Sieg gegen die Stejarii seit 1972. Auf eine 6:50-Niederlage gegen den Europameister Georgien folgte ein 34:29-Sieg gegen Belgien. Da die Spiele der EM (außer gegen die bereits qualifizierten Georgier) gleichzeitig als WM-Qualifikationsspiele zählten, war man in diese perfekt gestartet. Die deutsche Nationalmannschaft unterlag jedoch in den Spielen gegen Spanien und Russland, sodass man sich mit dem fünften EM-Platz begnügen musste.

Für den Sommer konnte ein erstes Länderspiel gegen Kenia organisiert werden, das man in Nairobi mit 30:29 gewann. Auch das Freundschaftsspiel gegen Brasilien konnte man gewinnen, bevor die DRV Fünfzehn bei ihrem ersten Länderspiel gegen die Vereinigten Staaten verlor. Vor dem Spiel gegen Chile kam es zum Bruch der von der WILD Rugby Academy angestellten Spieler mit dem Verband. Sie entschlossen sich drei Tage vor dem Spiel zu einem Streik.[57] Da sie einen Großteil der Mannschaft ausmachten, musste ein komplett neuer Kader aufgestellt werden. Die so kurzfristig einberufenen Spieler wurden trotz der 10:32-Niederlage als „Helden von Offenbach“ betitelt.[58]

Auch im neuen Jahr kam es zu keiner Einigung, sodass es bei der Europameisterschaft 2018 zu einigen hohen Niederlagen kam, obwohl der DRV sich mit Pablo Lemoine die Dienste eines international erfahrenen Trainers sichern konnte. Das Auftaktspiel gegen Rumänien in Cluj-Napoca war mit 6:85 die bisher höchste Niederlage gegen diese Mannschaft. Das Heimspiel gegen Georgien wurde mit 0:64 verloren. Auch gegen Belgien (15:69) und Spanien (10:84) setzte es neue Rekordniederlagen. Das letzte Spiel wurde gegen Russland 3:57 verloren, sodass die deutsche Mannschaft die Saison ohne Punkte abschloss. Trotzdem kam man hinter Georgien und Russland auf den dritten Tabellenplatz in der Meisterschaft, nachdem den Mannschaften Rumäniens, Spaniens und Belgiens aufgrund des Einsatzes nicht spielberechtigter Spieler Punkte abgezogen worden waren.[59]

Zudem qualifizierte sich Deutschland für die sechste Runde der WM-Qualifikation zu einem Play-off Spiel gegen den Rugby-Europe-Trophy-Sieger Portugal. Nach Bekanntgabe der Auflösung der WRA waren wieder alle Spieler verfügbar. Deutschland konnte in Heidelberg vor 2400 Zuschauern mit 16:13 gewinnen und sicherte sich die Teilnahme an den interkontinentalen Play-offs gegen Samoa. Im Vorfeld des Spiels in Apia wurde die deutsche Mannschaft vom Premierminister des mehrfachen WM-Teilnehmers verhöhnt.[60] Das Spiel wurde mit 15:66 verloren. Auch beim Rückspiel in Heidelberg konnte die deutsche Nationalmannschaft das Blatt nicht wenden und verlor mit 28:42. Damit war die Qualifikation nur noch über das Repechage-Turnier gegen Hongkong, Kanada und Kenia möglich. Für dieses wurde Mike Ford als Trainer engagiert, der sowohl als Trainer von Bath Rugby und dem RC Toulon als auch als Defensiv-Trainer der Englischen Nationalmannschaft Erfahrung sammeln konnte. Gegen die als Nummer eins des Turniers gesetzte Mannschaft aus Hongkong konnten sich die schwarzen Adler mit 26:9 durchsetzen, verpassten dabei aber den offensiven Bonuspunkt. Die 10:29-Niederlage gegen die kanadische Nationalmannschaft bedeutete somit bereits das Ende der deutschen WM-Träume. Durch den abschließenden 43:6-Sieg gegen Kenia konnte die deutsche Mannschaft immerhin den zweiten Platz des Turniers behaupten.

Organisatorisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielkleidung und Trikotfarben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Mannschaft trat seit ihrem ersten Länderspiel 1927 bis mindestens Ende der 1980er Jahre in weißem Trikot, weißer Hose und blauen Strümpfen/Stutzen an. In den 1990er Jahren wurden Farben wie in anderen Sportarten (z. B. Fußball, Eishockey) eingeführt: weißes Trikot (mit schwarz-rot-goldener Brustbinde), schwarze Hose, rote Strümpfe. Diese Bekleidung verwendete auch das Frauen-Nationalteam. Ende der 1990er Jahre gab es ein gelbes Jersey (mit schwarz-roter Brustbinde), dazu schwarze Hose und rote oder schwarze Strümpfe (diese mit gelbem Oberrand).

WILD Rugby Academy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 1. September 2014 fungierte die WILD Rugby Academy (WRA), eine im Jahr 2007 von Hans-Peter Wild gegründete Stiftung, als Partner des Deutschen Rugby-Verbands.[61] Die WRA, unter der Leitung von Ex-Nationalspieler Robert Mohr, unterstützte in diesem Rahmen die 15er und 7er Herren-Nationalmannschaften sowohl organisatorisch als auch finanziell. Neben den beiden Nationaltrainern Kobus Potgieter und Pieter Jordaan stellte die WRA den Nationalmannschaften seit der Fertigstellung des hochmodernen Kunstrasenplatzes beim Heidelberger RK auch ganzjährig Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung. Darüber hinaus unterstützte die WRA mehrere Vorbereitungsmaßnahmen für den European Nations Cup, darunter auch die Brasilien-Tour im November 2015, bei der die 15er-Nationalmannschaft nach zwei deutlichen Siegen über Brasilien auf Weltranglistenplatz 26 kletterte. Nach weiteren Siegen über Uruguay, Rumänien, Belgien und Kenia stieg Deutschland im Sommer 2017 auf Weltranglistenplatz 23. Die vertraglich vereinbarte Kooperation zwischen der WILD Rugby Academy und dem DRV endete im August 2017 und wurde nicht verlängert.

Fanclub[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. Mai 2013 wurde im Deutschen Rugby-Sportmuseum Heidelberg der gemeinnützige Verein „Freunde der deutschen Rugby-Nationalmannschaft e.V.“ gegründet und ein dreiköpfiger Vorstand gewählt. Der Verein unterstützt die sportlichen Aktivitäten der Nationalmannschaften (Männer, U-23 und U-19) des Deutschen Rugby-Verbandes im nichtolympischen Fünfzehnerrugby auf vielfältige Weise. Er sammelt Mittel durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und die Unterstützung von Sponsoren und trägt somit zur Finanzierung dieser Teams bei, die in den Wettbewerben des Europäischen Rugby-Verbandes Rugby Europe und des Weltverbandes World Rugby engagiert sind.[62]

Test Matches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland hat 152 seiner bisher 341 Test Matches gewonnen, was einer Gewinnquote von 44,57 % entspricht. Die Statistik der Test Matches von Deutschland gegen alle Nationen, alphabetisch geordnet, ist wie folgt (Stand Mitte April 2022):[63]

Land Spiele Gewonnen Verloren Unentschieden
Andorra Andorra 1 1 0 0
Belgien Belgien 30 20 9 1
Brasilien Brasilien 5 5 0 0
Bulgarien Bulgarien 1 1 0 0
Chile Chile 1 1 0 0
Danemark Dänemark 9 8 1 0
Frankreich Frankreich 42 2 39 1
Georgien Georgien 8 0 8 0
Hongkong Hongkong 3 3 0 0
Italien Italien 20 4 15 1
Kanada Kanada 1 0 1 0
Kenia Kenia 2 2 0 0
Kroatien Kroatien 3 1 1 1
Lettland Lettland 2 2 0 0
Litauen Litauen 1 1 0 0
Luxemburg Luxemburg 2 2 0 0
Malta Malta 1 1 0 0
Marokko Marokko 10 3 7 0
Moldau Republik Moldau 7 4 3 0
Namibia Namibia 3 0 3 0
Niederlande Niederlande 40 28 11 1
Osterreich Österreich 1 1 0 0
Polen Polen 17 8 9 0
Portugal Portugal 11 5 6 0
Rumänien Rumänien 20 5 15 0
Russland Russland[A 1] 16 1 15 0
Samoa Samoa 3 0 3 0
Schweden Schweden 10 7 3 0
Schweiz Schweiz 7 7 0 0
Serbien Serbien[A 2] 7 6 0 1
Spanien Spanien 24 8 14 2
Tschechien Tschechien[A 3] 23 12 10 1
Tunesien Tunesien 4 2 2 0
Ukraine Ukraine 8 5 2 1
Uruguay Uruguay 1 1 0 0
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1 0 1 0
Gesamt 341 152 179 10

Anmerkungen

  1. inkl. Sowjetunion
  2. inkl. Jugoslawien und Serbien und Montenegro
  3. inkl. Tschechoslowakei

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

15er-Rugby war nur viermal olympisch. Beim ersten Turnier erreichte die deutsche Auswahl den zweiten Platz.

Jahr Austragungsort Teilnahme bis … Platz
1900 Paris Platzierungsspiel 2. Platz
1908 London keine Teilnahme
1920 Antwerpen keine Teilnahme
1924 Paris keine Teilnahme

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland konnte sich noch nie für die Rugby-Union-Weltmeisterschaft qualifizieren.

Jahr Gastgeberland Qualifikation bis … Platz
1987 Australien und Neuseeland keine Teilnahme
1991 England 1. Qualifikationsrunde
1995 Südafrika 2. Qualifikationsrunde
1999 Wales 2. Qualifikationsrunde
2003 Australien 2. Qualifikationsrunde
2007 Frankreich 3. Qualifikationsrunde
2011 Neuseeland 5. Qualifikationsrunde
2015 England 6. Qualifikationsrunde
2019 Japan Repechage

Europameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Rugby-Union-Europameisterschaft nimmt die deutsche Mannschaft seit Gründung des Wettbewerbs teil, meist in der zweiten Division. Ende der Saison 2006–2008 stieg Deutschland wieder in die höchste Spielklasse auf und daraufhin direkt wieder ab. Sie spielte in der Saison 2012–2014 in der Division 1B des European Nations Cup und schaffte als Gruppenerster den Wiederaufstieg in die höchstmögliche Spielklasse.

Jahr Name Division Teilnahme bis … Platz
1952 Europacup Vorrunde 3. Platz
1954 Europacup Halbfinale 4. Platz
1965/66 Nations cup 1. Division 4. Platz
1966/67 Nations cup keine Teilnahme
1967/68 Nations cup 1. Division 4. Platz
1968/69 Nations cup 1. Division 4. Platz
1969/70 Nations cup keine Teilnahme
1970/71 Nations cup keine Teilnahme
1971/72 Nations cup keine Teilnahme
1972/73 Nations cup keine Teilnahme
1973/74 FIRA-Europameisterschaft 2. Division (2) 3. Platz
1974/75 FIRA-Europameisterschaft 2. Division (2) 3. Platz
1975/76 FIRA-Europameisterschaft 2. Division keine Platzierung
1976/77 FIRA-Europameisterschaft 2. Division (2) 4. Platz
1977/78 FIRA-Europameisterschaft 2. Division keine Platzierung
1978/79 FIRA-Europameisterschaft 2. Division keine Platzierung
1979/80 FIRA-Europameisterschaft 2. Division (2) 4. Platz
1980/81 FIRA-Europameisterschaft 1. Division 5. Platz
1981/82 FIRA-Europameisterschaft 1. Division 6. Platz
1982/83 FIRA-Europameisterschaft 2. Division keine Platzierung
1983/84 FIRA-Europameisterschaft 2. Division (2) 3. Platz
1984/85 FIRA-Europameisterschaft 3. Division (3) 3. Platz
1985–87 FIRA-Europameisterschaft 2. Division keine Platzierung
1987–89 FIRA-Europameisterschaft 2. Division keine Platzierung
1989/90 FIRA-Europameisterschaft 2. Division keine Platzierung
1990–92 FIRA-Europameisterschaft 2. Division keine Platzierung
1992–94 FIRA-Europameisterschaft 1. Division 6. Platz
1995–97 FIRA-Europameisterschaft 2. Division (2) 3. Platz
2000 European Nations Cup 2. Division (2) 5. Platz
2001 European Nations Cup 2. Division (2) 3. Platz
2002–04 European Nations Cup 2. Division (2) 2. Platz
2006–08 European Nations Cup Division 2A (2A) 1. Platz
2008–10 European Nations Cup 1. Division 6. Platz
2010–12 European Nations Cup Division 1B (1B) 4. Platz
2012–14 European Nations Cup Division 1B (1B) 1. Platz
2014–2016 European Nations Cup Division 1A 5. Platz
2016/17 Rugby Europe International Championships Rugby Europe Championship 5. Platz
2017/18 Rugby Europe International Championships Rugby Europe Championship 3. Platz
2018/19 Rugby Europe International Championships Rugby Europe Championship 6. Platz
1. Division

1965/66, 1967–1969, 1981–1983, 1992–1995, 2008–2010, 2014–2019

1B Division

2010–2014

2. Division

1966/67, 1969–1981, 1983/84, 1985–1992, 1995–2008

3. Division

1984/85

Spiele gegen Britische Streitkräfte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Spiele gab es nur gegen die in Deutschland stationierten Britischen Streitkräfte:

Rugby: Inoffizielle Spiele gegen britische Armee-Auswahlen in Deutschland
Auswahl Jahre Gesamt Gewonnen Unentsch. Verloren
Flag of the British Army.svg BAOR 1952–1983 33 12 4 17
Ensign of the Royal Air Force.svg RAFG 1955–1982 26 14 4 8
Government Ensign of the United Kingdom.svg BFG 1995–1999 5 3 0 2
Bilanz 1952–1999 64 29 8 27

Weitere Test Matches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund seiner späten Etablierung im Jahr unternahm Deutschland während der Amateurära kaum Touren nach alter Tradition, da sie um das Jahr 2000 zum Erliegen kamen. Heute stehen für Test Matches gegen Teams der südlichen und nördlichen Hemisphäre jedes Jahr zwei Zeitfenster zur Verfügung, die Mid-year Internationals im Juni und die End-of-year Internationals im November. Im Gegensatz zu den meisten anderen Rugbynationen spielt Deutschland dabei jedoch um keine Trophäen gegen seine Gegner.

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Spieler bilden den Kader für die Europameisterschaft 2020:[64]

Hintermannschaft

Spieler Position Verein
Leonard Becker Gedrängehalb Deutschland SC Neuenheim
Pierre Mathurin Gedrängehalb Deutschland Heidelberger RK
Tim Menzel Gedrängehalb Frankreich Rennes Étudiants Club Rugby
Daniel Windolf Gedrängehalb Deutschland Hannover 78
Lukas Deichmann Verbinder Deutschland SC Frankfurt 1880
Leon Hees Verbinder Deutschland RK Heusenstamm
Nikolai Klewinghaus Verbinder Deutschland TSV Handschuhsheim
Daniel Koch Verbinder Deutschland SC Germania List
Pascal Fischer Innendreiviertel Deutschland Hannover 78
Jarrod Saul Innendreiviertel Deutschland Hannover 78
Emil Schäfer Innendreiviertel Deutschland TSV Handschuhsheim
Luke Wakefield Innendreiviertel Deutschland SC Neuenheim
Nico Windemuth Innendreiviertel Deutschland SC Germania List
Anton Gleitze Außendreiviertel Deutschland Berliner RC
Philipp Gleitze Außendreiviertel Deutschland Berliner RC
Zinzan Hees Außendreiviertel Deutschland RK Heusenstamm
Felix Lammers Außendreiviertel Deutschland Heidelberger RK
Onisimo Seramaia Außendreiviertel Deutschland TSV 1846 Nürnberg
Joshua Tasche Außendreiviertel Deutschland SC Neuenheim
Niklas Hohl Schlussmann Deutschland Heidelberger RK
Benedikt Müssig Schlussmann Deutschland TSV Handschuhsheim
Oliver Paine Schlussmann Deutschland SC Neuenheim

Stürmer

Spieler Position Verein
Marcel Becker Hakler Deutschland SC Frankfurt 1880
Mark Fairhurst Hakler Deutschland TSV Handschuhsheim
Elmar Heimpel Hakler Deutschland RG Heidelberg
Paul Schüle Hakler Deutschland TSV Handschuhsheim
Marcus Bender Pfeiler Deutschland TSV Handschuhsheim
Antony Dickinson Pfeiler Deutschland RG Heidelberg
Samy Füchsel Pfeiler Deutschland SC Frankfurt 1880
Felix Martel Pfeiler Deutschland TSV Handschuhsheim
Jörn Schröder (C)ein weißes C in blauem Kreis Pfeiler Deutschland Heidelberger RK
Paul Weiss Pfeiler Deutschland SC Neuenheim
Marcel Henn Zweite-Reihe-Stürmer Deutschland SC Frankfurt 1880
Michel Himmer Zweite-Reihe-Stürmer Frankreich Stade Rochelais
Maximilian Kopp Zweite-Reihe-Stürmer Deutschland Hannover 78
Robert Lehmann Zweite-Reihe-Stürmer Deutschland SC Neuenheim
Eric Marks Zweite-Reihe-Stürmer Frankreich RC Vannes
Hassan Rayan Zweite-Reihe-Stürmer Deutschland SC Frankfurt 1880
Tim Schiffers Zweite-Reihe-Stürmer Deutschland RG Heidelberg
Mick Burisch Dritte-Reihe-Stürmer Deutschland SC Neuenheim
Carsten Lang Dritte-Reihe-Stürmer Deutschland RG Heidelberg
Justin Renc Dritte-Reihe-Stürmer Deutschland Hannover 78
Nicolas Rinklin Dritte-Reihe-Stürmer Deutschland SC Neuenheim
Emil Rupf Dritte-Reihe-Stürmer Deutschland SC Frankfurt 1880
Felix Schippe Dritte-Reihe-Stürmer Deutschland Hannover 78
Johannes Schreieck Dritte-Reihe-Stürmer Deutschland RG Heidelberg
Chris Umeh Dritte-Reihe-Stürmer Deutschland Berliner RC

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielerstatistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgend sind die wichtigsten Statistiken aufgelistet, die Spieler Deutschlands betreffen. Die mit * markierten Spieler sind noch aktiv und können sich weiter verbessern.

(Stand: August 2021)

Meiste Spiele im Nationalteam[65]
Rang Name Zeitraum Spiele
01 Alexander Widiker 2002–2016 57
02 Samy Fuchsel * 2012–2020 48
02 Kehoma Brenner 2006–2017 48
02 Clemens von Grumbkow 2003–2018 48
05 Manuel Wilhelm 2003–2014 46
06 Mustafa Güngör 2003–2012 41
07 Benjamin Krause 2003–2013 41
08 Sean Armstrong 2011–2018 40
09 Tim Menzel 2010–2019 38
10 Raynor Parkinson 2011–2019 37
Meiste erzielte Punkte[66]
Rang Name Zeitraum Punkte
01 Raynor Parkinson 2011–2019 335
02 Jaco Otto 2015–2019 125
03 Matthieu Franke 2006–2012 120
04 Chris Hilsenback 2012–2019 104
05 Fabian Heimpel 2010–2017 078
06 Tim Kasten 2005–2012 075
07 Mustafa Güngör 2003–2012 072
08 Kieran Manawatu 2012–2015 050
09 Clemens von Grumbkow 2003–2018 045
10 Sean Armstrong 2011–2018 040
Meiste erzielte Versuche[67]
Rang Name Zeitraum Versuche
01 Jaco Otto 2015–2019 25
02 Mustafa Güngör 2003–2012 10
03 Tim Kasten 2005–2012 10
04 Clemens von Grumbkow 2003–2018 09
05 Sean Armstrong 2011–2018 08
06 Marten Strauch 2007–2015 08
07 Kehoma Brenner 2006–2017 07
08 Steffan Liebig 2010–2018 07
09 Kieran Manawatu 2012–2015 07
10 Pieter Jordaan 2011–2014 06

Bundestrainer und Teamchefs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bisherigen Bundestrainer des Deutschen Rugby-Verbands waren:

Zeitraum Name
1952–1959 ?
1959–1969 Helmut Flügge
1969–1981 Klaus Wesch
1981–1988 Fritz Raupers
1988–1990 Robert Antonin
1990–1992 Jean-Claude Rutault
1992–2000 Peter Ianusevici
2000–2001 Thorsten Schippe
2001–2010 Rudolf Finsterer
2010–2013 Thorsten Schippe
2013–2018[68] Frederik Jacobus Potgieter
2018 Pablo Lemoine
2018–2019 Mike Ford
2019–2020 Mark Kuhlmann & Alexander Widiker
2020 Melvine Smith & Byron Schmidt[69]
seit 2020 Mark Kuhlmann

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Richard Bath: The Complete Book of Rugby. Seven Oaks, 1997, ISBN 1-86200-013-1.
  • Huw Richards: A Game for Hooligans: The History of Rugby Union. Mainstream Publishing, Edinburgh 2007, ISBN 978-1-84596-255-5.
  • Claus-Peter Bach (Hrsg.): 100 Jahre Deutscher Rugby-Verband. Ohne Verlagsangabe; vermutlich: Gehrden-Leveste (Schroeder-Verlag), 2000. (Statistiken und Trainer bis 1999).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Deutsche Rugby-Union-Nationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. World Rugby Rankings. world.rugby, 21. März 2022, abgerufen am 21. März 2022.
  2. Most matches. ESPN, abgerufen am 19. April 2022 (englisch).
  3. Most points. ESPN, abgerufen am 19. April 2022 (englisch).
  4. Most tries. ESPN, abgerufen am 19. April 2022 (englisch).
  5. Member Unions. World Rugby, abgerufen am 19. April 2022 (englisch).
  6. About us. Rugby Europe, 2020, abgerufen am 19. April 2022 (englisch).
  7. World Rugby U20 Championship. World Rugby, abgerufen am 19. April 2022 (englisch).
  8. Philipp Heineken: Erinnerungen an den Cannstatter Fußball-Club. Verlag Hermann Meister, Heidelberg 1930. S. 10.
  9. Das Rugby-Sportmuseum präsentiert sich auf dem DRT. Deutscher Rugby-Verband, 10. Juli 2014, abgerufen am 11. Mai 2018.
  10. a b c d e f g h Geschichte. Deutscher Rugby-Verband, abgerufen am 4. Mai 2018.
  11. Die große Tat eines 15 jährigen Pennälers. Hannover 78, abgerufen am 4. Mai 2018.
  12. a b c Bath: Complete Book of Rugby. S. 67.
  13. Rugby at the Olympics. Rugby Football History, abgerufen am 19. April 2022 (englisch).
  14. Die Zeit vor den Länderspielen. Deutscher Rugby-Verband, archiviert vom Original am 25. Oktober 2007; abgerufen am 26. Dezember 2008.
  15. a b Rugby zwischen den beiden Weltkriegen. Deutscher Rugby-Verband, archiviert vom Original am 6. August 2007; abgerufen am 26. Dezember 2008.
  16. a b Wiederaufbau der Vereine und Landesverbände. Deutscher Rugby-Verband, archiviert vom Original am 25. Oktober 2007; abgerufen am 26. Dezember 2008.
  17. Take a trip down memory lane courtesy of our historian John Griffiths. ESPN, archiviert vom Original am 27. November 2020; abgerufen am 27. November 2020 (englisch).
  18. Der DRV in Europa und der Welt. Deutscher Rugby-Verband, archiviert vom Original am 25. Oktober 2007; abgerufen am 26. Dezember 2008.
  19. 1983 German Rugby Player Escapes from East Berlin by Using Snorkel. Business in Berkshire, abgerufen am 26. Dezember 2008 (englisch).
  20. Chronik 30 Jahre – Geschichte des Post SV Berlin Rugby. Post SV Berlin Rugby, archiviert vom Original am 20. Februar 2012; abgerufen am 11. April 2010.
  21. Claus-Peter Bach: 100 Jahre Endspiel der deutschen Rugby-Meisterschaft: Stuttgart – Hannover. TotalRugby.de, 9. August 2009, abgerufen am 19. April 2022.
  22. Finsterer: "Werden andere deutsche Mannschaft sehen". Rugby Journal, abgerufen am 9. Januar 2009.
  23. Spielbericht – 4. Spieltag. TotalRugby.de, 28. April 2007, abgerufen am 19. April 2022.
  24. Deutschland vor Rückkehr in Division 1. Rugby Journal, archiviert vom Original am 26. Juni 2008; abgerufen am 7. Januar 2009.
  25. Mark Kuhlmann nicht mehr DRV-Nationaltrainer. Rugby Journal, 9. März 2009, abgerufen am 25. Februar 2010.
  26. Nationalteams holten den Alpencup zurück. Rugby Journal, 27. September 2009, abgerufen am 21. Februar 2010.
  27. Güngör neuer Kapitän der National-XV. Rugby Journal, 8. Dezember 2009, abgerufen am 21. Februar 2010.
  28. Deutschland besiegt Hongkong mit 24:14 (16:0). Rugby Journal, 12. Dezember 2009, abgerufen am 21. Februar 2010.
  29. Christian Düncher: DRV XV: Bundeswehr löst die großen Rugby-Probleme. TotalRugby.de, 26. Februar 2010, abgerufen am 19. April 2022.
  30. German champagne on ice. World Rugby, 10. Januar 2009, archiviert vom Original am 30. Mai 2008; abgerufen am 30. Mai 2008 (englisch).
  31. Deutschland steigt ab / Finsterer tritt zurück. Rugby Journal, 20. März 2010, abgerufen am 20. März 2010.
  32. Torsten Schippe wird Trainer des 15er-Nationalteams. Rugby Journal, 11. Juli 2010, abgerufen am 26. Juli 2010.
  33. Kobus Potgieter neuer Co-Trainer der Nationalmannschaft. Rugby Journal, 16. Juli 2010, abgerufen am 26. Juli 2010.
  34. DRV XV: Unnötige Auftaktniederlage gegen Polen. Rugby Journal, 21. November 2010, abgerufen am 21. November 2010.
  35. DRV XV: Verdienter Sieg in Amsterdam. Rugby Journal, 28. November 2010, abgerufen am 28. November 2010.
  36. Rekord für Snakko. Deutscher Rugby-Verband, abgerufen am 7. April 2012.
  37. Ausschreibung ENC. Deutscher Rugby-Verband, abgerufen am 22. Juli 2012.
  38. New Zealand Ambassador's mit ehemaligem All Black gegen Deutschland. TotalRugby.de, 26. September 2012, abgerufen am 19. April 2022.
  39. Deutsche Rugby-Herren besiegen Neuseeland-Auswahl. TotalRugby.de, 13. Oktober 2012, abgerufen am 19. April 2022.
  40. Deutsche 15er-Herren gewinnen EM-Auftakt gegen Ukraine. TotalRugby.de, 27. Oktober 2012, abgerufen am 19. April 2022.
  41. Deutsche 15er-Herren mit Kantersieg gegen Schweden. TotalRugby.de, 6. April 2013, abgerufen am 19. April 2022.
  42. 15er-Nationaltrainer Torsten Schippe tritt zurück. TotalRugby.de, 18. April 2013, abgerufen am 19. April 2022.
  43. DRV-Nationaltrainer Kobus Potgieter: Polen ist der Favorit. TotalRugby.de, 6. November 2013, abgerufen am 19. April 2022.
  44. Deutschland verteidigt Ambassadors Cup / Video-Beitrag. TotalRugby.de, 6. Oktober 2013, abgerufen am 19. April 2022.
  45. Rugby-EM: DRV XV erobert in der Ukraine die Tabellenführung zurück. TotalRugby.de, 26. Oktober 2013, abgerufen am 19. April 2022.
  46. Rugby-EM: DRV XV macht einen großen Schritt in Richtung Aufstieg. TotalRugby.de, 9. November 2013, abgerufen am 19. April 2022.
  47. Der Kapitän geht von Bord. TotalRugby.de, 4. April 2014, abgerufen am 19. April 2022.
  48. DRV XV: Aufstiegs-Showdown am letzten Spieltag. TotalRugby.de, 22. April 2014, abgerufen am 19. April 2022.
  49. DRV XV macht den Aufstieg perfekt. TotalRugby.de, 26. April 2014, abgerufen am 19. April 2022.
  50. WM-Qualifikation: DRV XV verliert nach großem Kampf gegen Russland. TotalRugby.de, 24. Mai 2014, abgerufen am 19. April 2022.
  51. DRV XV landet knappen Sieg über neuseeländische Rugby-Botschafter. TotalRugby.de, 12. Oktober 2014, abgerufen am 19. April 2022.
  52. Deutsche Rugby-Nationalmannschaft testet gegen WM-Teilnehmer Namibia. TotalRugby.de, 15. Oktober 2014, abgerufen am 19. April 2022.
  53. Namibia power past Germany. Planet Rugby, 30. Oktober 2014, archiviert vom Original am 4. November 2014; abgerufen am 4. November 2014 (englisch).
  54. ENC 2016: DRV XV macht großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. TotalRugby.de, 27. Februar 2016, abgerufen am 19. April 2022.
  55. ENC 2016: DRV XV schafft nach Unentschieden gegen Spanien den EM-Klassenerhalt. TotalRugby.de, 20. März 2016, abgerufen am 19. April 2022.
  56. DRV XV: Ohne Vollenkemper auf Länderspiel-Reise nach Brasilien. TotalRugby.de, 5. November 2015, abgerufen am 19. April 2022.
  57. Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft befindet sich im Streik. Die Welt, 22. November 2017, abgerufen am 19. April 2022.
  58. Christian Düncher: Zur Not mit dem Zug nach Russland. Offenbach-Post, 27. November 2017, abgerufen am 19. April 2022.
  59. Gerard Meagher: Russia handed World Cup place as Romania penalised for ineligible player. The Guardian, 15. Mai 2018, abgerufen am 19. April 2022.
  60. "Keine Ahnung von diesem Sport". Spiegel Online, 26. Juni 2018, abgerufen am 19. April 2022.
  61. Premium-Sponsor: WILD Rugby Academy fördert Herren-Nationalmannschaften des DRV. TotalRugby.de, 16. September 2004, abgerufen am 19. April 2022.
  62. Freunde der deutschen Rugby-Nationalmannschaft gegründet (Memento vom 30. April 2014 im Internet Archive). In: scrum.de, 22. Juni 2013. Abgerufen am 29. April 2014.
  63. International Rugby Union Statistics – Germany. ESPN, abgerufen am 14. April 2022 (englisch).
  64. 15er-Männer: Neustart mit jungem Kader. Deutscher Rugby-Verband, 1. Oktober 2019, abgerufen am 25. November 2019.
  65. Total matches played (descending). ESPN, abgerufen am 19. April 2022 (englisch).
  66. Total points scored (descending). ESPN, abgerufen am 19. April 2022 (englisch).
  67. Total tries scored (descending). ESPN, abgerufen am 19. April 2022 (englisch).
  68. DRV: Trainerteam wieder vollständig. TotalRugby.de, 1. Mai 2013, abgerufen am 19. April 2022.
  69. Jens Beeskow: Neues Trainerteam für die Schwarzen Adler. Deutscher Rugby-Verband, abgerufen am 15. Mai 2020.