Deutsche Segel-Bundesliga

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Regattaboot J/70 am Großen Brombachsee

Die Deutsche Segel-Bundesliga ist ein im April 2013 eingeführter bundesweiter Clubwettbewerb im deutschen Hochleistungssegelsport. Die erste Wettkampfveranstaltung fand vom 7. bis 9. Juni 2013 beim Deutschen Touring Yacht-Club in Tutzing am Starnberger See statt.

Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie in anderen Sportarten sollen für die Segel-Bundesliga die besten Segelclubs Deutschland über eine Saison hinweg mehreren Wettkämpfe in Form von Regatten gegeneinander austragen, die dann in einer Tabelle gewertet werden. Die Bundesliga umfasst 18 Vereine, die einen Kader von höchsten 20 Sportlern bilden, aus dem für den jeweiligen Wettkampf die teilnehmende Mannschaft ausgewählt wird.

Dabei sollen verschiedene Wettkampfformate wie Fleet Race und Match Race mit One-Design-Kielbooten gesegelt werden. 2013 wurde nur auf J/70 gesegelt.

Saison 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Erfolg in der Auftaktsaison haben für 2014 zusätzlich 58 deutsche Segelvereine ihre Meldung für die Teilnahme an der Segelbundesliga abgegeben. Um weiteren Vereinen die Teilnahme zu ermöglichen, wurde unterhalb der 1. Bundesliga eine 2. Bundesliga eingeführt. Die letzten fünf Vereine der 1. Liga müssen für die weitere Teilnahme zusammen mit den 58 neu gemeldeten Vereinen um die Teilnahme kämpfen.[1][2] Danach werden die fünf besten Mannschaften die 1. Bundesliga verstärken, die nächstplatzierten 18 Vereine bilden die 2. Bundesliga und der Rest findet keine Berücksichtigung. Nicht qualifizierte Vereine können sich im Folgejahr wieder bewerben.

Die Auslosung für die Relegationsveranstaltung vom 4. bis 6. April 2014 auf der Flensburger Förde vor Glücksburg erfolgte am 28. Februar 2014.[3] Dabei wurden auch die weiteren Termine in Deutschland festgelegt.[4] Dabei wird die 1. Bundesliga sechsmal antreten (16. bis 18. Mai 2014, Starnberg/Starnberger See, 19. bis 21. Juli 2014, Travemünde/Lübecker Bucht, 22. bis 24. August 2014, Berlin/Wannsee, 5. bis 7. September 2014, Kiel/Innenförde, 26. bis 28. September 2014, Friedrichshafen/Bodensee), die 2. Liga wird nur drei Veranstaltungen umfassen, wobei die Relegation vor Glücksburg in die Wertung eingeht (4. bis 6. April 2014, Glücksburg/Flensburger Förde, 23. bis 25. Mai 2014, Tutzing/Starnberger See, 26. bis 28. September 2014, Friedrichshafen/Bodensee). 2014 wurde auf J/70 und B/One gesegelt.

Die AUDI AG hat sich zum Jahreswechsel 2013/14 entschlossen, in Anlehnung an die Partnerschaft mit dem Audi Sailing Team Germany und der Kieler Woche, diese Veranstaltungsserie zu unterstützen.[5]

Saison 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saison 2015 begann mit Änderungen. So wurde für beide Ligen das Punktesystem auf das im Segeln genutzte Low-Point-System umgestellt.

Saison 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2016 werden seitens der Deutschen Segel-Bundesliga GmbH einige Änderungen der Sponsoren vorgestellt. So wechselte z.B. der Partner für die Segelausstattung von North Sails Deutschland zur Firma OneSails Germany.[6]

Auch in dem Regelwerk und der Regattadurchführung fanden einige Änderungen statt. So wurde im Jahr 2016 auch in Liga 2 auf den Einheitsbooten des Typs J/70 gesegelt. Die Flotte von somit insgesamt 13 Booten (6 je Liga + 1 Reserve) wurden von der Firma Mittelmanns Werft gestellt und betreut.

Mit der Einführung eines Finalsystems, angelehnt an das Medal-Race aus dem olympischen Segelsport, wurden jeweils gesonderte Finalevents als Ergänzung zu dem bisherigen Wertungsmodus eingeführt. Kleine Änderungen zur Crew-Nominierung sowie eine Ergänzung der Strafregelungen (Gelbe Flaggen) wurden ebenso umgesetzt.[7]

Den Saisonauftakt machte die, auf Grund von zu wenig Wind im Vorjahr abgesagte, Relegation 2015. Anschließend wurden für die 1. Segel-Bundesliga insgesamt sieben Events und für die 2. Segel-Bundesliga fünf Events gesegelt. Die in diesem Jahr erstmals durchgeführten Finalrennen fanden in Kiel (2. Liga) und Hamburg (1. Liga) statt. Ebenso gab es Finalrennen während der Qualifikation zur 2. Segel-Bundesliga, welche in Glücksburg stattfand.

Darüber hinaus fand 2016 erstmals die Deutsche Junioren-Segelliga statt.

Saison 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Saison 2017 wurde das Konzept der DSBL um die vier Regionalligen Nord, Ost, Süd und West erweitert sowie ein „Deutsche-Segel-Liga-Pokal“ (DSL-Pokal) geschaffen, in dem Vereine aller Ligen, also der Ersten und Zweiten, den Regional- sowie der Juniorenliga, gegeneinander antreten.

Mit der Einführung von Regionalligen und DSL-Pokal wurde dabei das Konzept des Auf- und Abstiegs von der und in die Zweite Liga angepasst. So qualifizieren sich nun der im jeweiligen Vorjahr erstplatzierte Verein jeder Regionalliga sowie die zwei bestplatzierten, noch nicht in Erster beziehungsweise Zweiter Liga segelnden Vereine des DSL-Pokals für die Zweite Liga; umgekehrt steigen die am Ende der Saison auf den Plätzen 13–18 liegenden Vereine in die entsprechenden Regionalligen ab. Die Veranstaltungen der regionalen Ligen sollen entweder als Einzelevents oder – um den Aufwand gering zu halten – im Rahmen von J/70-Klassenregatten ausgerichtet werden.[8]

Gründungsmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende 17 deutsche Segelvereine gründeten im April 2013 die Deutsche Segel-Bundesliga:

Es war vorgesehen, dass diese Vereine sowie der Yachtclub Berlin-Grünau die erste Bundesligasaison segeln sollten. Da der Warnemünder Segel-Club kurzfristig seine Teilnahme zurückzog, wurde als Nachrücker der Yacht-Club Noris aus Nürnberg in Bayern ausgewählt.

Sieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Platz 1 Platz 2 Platz 3
2013 Norddeutscher Regatta Verein (NRV), HamburgHamburg Hamburg Württembergischer Yacht-Club (WYC), Baden-WürttembergBaden-Württemberg Friedrichshafen Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW), BerlinBerlin Berlin
2014 Norddeutscher RV HamburgHamburg Deutscher Touring Yacht-Club (DTYC), BayernBayern Tutzing VS am Wannsee BerlinBerlin
2015 Deutscher Touring YC BayernBayern Berliner Yacht-Club (BYC), BerlinBerlin Berlin Norddeutscher RV HamburgHamburg
2016 Deutscher Touring YC BayernBayern VS am Wannsee BerlinBerlin Bayerischer Yacht-Club (BYC), BayernBayern Starnberg[9]
2017 Deutscher Touring YC BayernBayern Norddeutscher RV HamburgHamburg Segel- und Motorboot-Club Überlingen (SMCÜ), Baden-WürttembergBaden-Württemberg Überlingen[10]

Auf- und Abstiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ähnlich wie in anderen Sportligen sind in der Deutschen Segel-Bundesliga direkte und indirekte Auf- und Abstiegsmöglichkeiten gegeben. In der Ersten Liga steigen dabei seit 2017 die letzten vier Vereine direkt ab; im Gegenzug steigen die Vereine auf den Plätzen eins bis vier der Zweiten Liga direkt auf.

Zwischen 2015 und 2016 galt die Regelung, dass die letzten drei Vereine der ersten Liga direkt abstiegen, während die ersten drei Vereine der zweiten Liga direkt aufstiegen. Die Vereine auf den Plätzen 13, 14 und 15 der ersten Liga sowie auf den Plätzen 4, 5 und 6 der zweiten Liga qualifizierten sich zu einer eintägigen Relegationsregatta, die im in den anderen Segel-Bundesliga-Regatten üblichen Format, also in Wettfahrten mit sechs Schiffen der Klasse J/70, stattfand, bei der sich die Vereine auf den ersten drei Plätzen für die erste Liga der nächsten Saison qualifizierten und die auf den letzten drei Plätzen in der zweiten Liga der nächsten Saison segelten.

Alle Vereine bis auf die ersten vier (Aufstieg) und letzten sechs (Abstiegsmöglichkeit) der Zweiten Liga, so die Regelung seit 2017, verbleiben in der nächsten Saison sicher in ihrer Liga. In die Zweite Liga steigen alle vier jeweils Erstplatzierten der regionalen Ligen auf; darüber hinaus können sich im DSL-Pokal zwei weitere Vereine – die besten zwei, die nicht bereits in der kommenden Saison sicher in Erster oder Zweiter Liga segeln würden – für den Start in der Zweiten Liga qualifizieren, gegebenenfalls sogar solche, die unter den letzten sechs Plätzen der Zweiten Liga in dem Jahr waren.[8][11]

Bis zum Jahr 2017 durften Vereine, die unter den letzten sechs Plätzen der Zweiten Liga waren, mit anderen Vereinen in mittlerer zweistelliger Anzahl, die zu dem Zeitpunkt nicht Teil der ersten oder zweiten Liga sind, um die ersten sechs Plätze einer mehrtägigen Qualifikationsregatta kämpfen, die zum (gegebenenfalls erneuten) Start in der Zweiten Liga berechtigen. Die Qualifikationsregatten fanden von 2014 bis 2016 vor Glücksburg (Ostsee) auf der Flensburger Förde statt und wurden durch den Deutschen Hochseesportverband HANSA (DHH) und den Flensburger Segel-Club (FSC) ausgerichtet.[12]

Darüber hinaus berechtigen die ersten vier Plätze (bis einschließlich 2016: die ersten drei Plätze) der Ersten Liga zur Teilnahme an der Sailing Champions League.

Liste der Auf- und Abstiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr1 Aufstieg in die 1. Liga Abstieg in die 2. Liga Aufstieg in die 2. Liga Abstieg aus der 2. Liga
2013 Siehe: Abschnitt Gründungsmitglieder
20142
  • Hamburger Segel-Club (HSC), HamburgHamburg Hamburg
  • Münchner Yacht-Club (MYC), BayernBayern Starnberg
  • Entdecker- und Seefahrerfördervereinigung (EnSfr), HamburgHamburg Hamburg
  • Potsdamer Yacht Club (PYC), BerlinBerlin Berlin
  • Wassersport-Verein Hemelingen (WVH), BremenBremen Bremen
  • Akademischer Segelverein Warnemünde (ASVW), Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern Rostock
  • Westfälischer Yachtclub Delecke (WYD), Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Möhnesee (Gemeinde)
  • Yachtclub Wieck (YCW), Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern Greifswald
  • Klub am Rupenhorn (KaR), BerlinBerlin Berlin
  • Segel-Club Münster (SCM), Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Münster
  • Segel- und Motorboot-Club Überlingen (SMCÜ), Baden-WürttembergBaden-Württemberg Überlingen
  • Duisburger Segel-Club (DSC), Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Duisburg
  • Seglervereinigung 1903 Berlin (SV03), BerlinBerlin Berlin
  • Yacht-Club Langenargen (YCL), Baden-WürttembergBaden-Württemberg Langenargen
  • Segel-Club Ville (SCV), Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Erftstadt
2015
  • WV Hemelingen BremenBremen
  • SK Bayer-Uerdingen Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
  • Münchner YC BayernBayern[14]
  • SMC Überlingen Baden-WürttembergBaden-Württemberg[15]
  • YC Wieck Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern
  • YC Noris BayernBayern
  • Westfälischer Y Delecke Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
  • SC Hattingen Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen[18]
2016
  • Lindauer SC BayernBayern
  • Bayerischer YC BayernBayern
  • Lübecker YC Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein[16]
  • Klub am Rupenhorn BerlinBerlin[19]
  • SK „Wappen von Bremen“ BremenBremen[19]
  • Bodensee-YC Überlingen Baden-WürttembergBaden-Württemberg
  • Konstanzer Yacht Club (KYC), Baden-WürttembergBaden-Württemberg Konstanz
  • SK Bayer-Uerdingen Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen[15]
  • Schaumburg-Lippischer Seglerverein (SLSV), NiedersachsenNiedersachsen Wunstorf
  • Duisburger Yacht-Club (DUYC), Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Duisburg
  • Schlei-Segel-Club (SSC), Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein Schleswig
  • Seglergemeinschaft Lohheider See (SLS), Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Duisburg[20]
  • YC Langenargen Baden-WürttembergBaden-Württemberg
  • SC Münster Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
  • YC Strelasund Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern
  • Duisburger SC Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen[20]
2017
  • SK „Wappen von Bremen“ BremenBremen
  • Hamburger SC HamburgHamburg
  • Schweriner YC Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern[21]
  • Potsdamer YC BerlinBerlin[22]
  • Kieler YC Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein5
  • Schaumburg-Lippischer SV NiedersachsenNiedersachsen
  • SK Bayer-Uerdingen Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen[21][24]
2018
  • SV Itzehoe Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein
  • Flensburger SC Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein
  • ASV Warnemünde Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern
  • Blankeneser SC HamburgHamburg[26]

Legende: Innerhalb der Tabellenzellen sind die Vereine nach zu dem entsprechenden Zeitpunkt aktueller Leistung geordnet, das heißt: In der hier als Beispiel verwendeten Zelle „Aufstieg in die 1. Liga“ / „2016“ sind die ersten drei Vereine die drei in der Gesamttabelle 2015 der zweiten Liga führenden. Alle weiteren Vereine sind nach Platz in der Relegationsregatta geordnet und sind 2015 ebenfalls in der zweiten Liga gesegelt.

Anmerkungen:

  1. Mit „Jahr“ ist hier das Jahr gemeint, zu dem der Verein die Liga-Klassifizierung gewechselt hat, das heißt: Ist ein Verein in der Zeile „2016“ und in der Spalte „Abstieg in die 2. Liga“ verzeichnet, so ist er 2015 in der ersten und 2016 in der zweiten Liga gesegelt.
  2. „Abstieg aus der 2. Liga“ meint bezüglich 2014 einen Abstieg aus der ersten Liga 2013 ohne Qualifikation für die zweite Liga.
  3. Der Lindauer SC ist nicht zur Qualifikationsregatta angetreten.
  4. Der Vereinssitz der SVGM ist unklar. Auf der Internetseite des Vereins wird auf den Sportboothafen Gelting-Mole verwiesen, dementsprechend wurde hier als Vereinssitz/Ort der Heimathafen angegeben. Auf der Seite ist/sind die Adresse(n) des/der presserechtlich Verantwortlichen angegeben, nicht aber die des Vereins.[28]
  5. Nach der Saisonplatzierung 16 am Ende der Saison 2016 und dem damit verbundenen direkten Abstieg in die Zweite Liga erklärte der Kieler YC seinen Rückzug als Teilnehmer der Segel-Bundesliga. Er begründete dies in einer Pressemitteilung mit hohen Kosten des Ligasegelns, die zulasten anderer Vereinssparten getragen werden müssten. Nach dem Rückzug könne sich der Verein daher wieder insbesondere auf die Jugendarbeit fokussieren. Der KYC werde allerdings weiterhin „Spieltage“ der DSBL ausrichten.[23][29][30] Zum Ausgleich in der Zweiten Liga, in die der Kieler YC abgestiegen wäre, qualifizierte sich zu dieser zusätzlich der SV Stade mit dem siebten Platz in der Qualifikationsregatta.[25]
  6. Die Bezeichnung [N], [O], [S] beziehungsweise [W] kennzeichnet bei den Aufsteigern in die Zweite Liga ab dem Jahr 2018 die Qualifikation durch den ersten Platz der Regionalliga Nord, Ost, Süd beziehungsweise West.

Deutsche-Segel-Liga-Pokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Deutsche-Segel-Liga-Pokal, kurz DSL-Pokal, wurde 2017 als parallele Veranstaltung zu den Ligen sowie als Qualifikation zur Zweiten Liga ins Leben gerufen. Zu dem DSL-Pokal qualifizieren sich 54 Vereine aller Ligen der DSBL: Die jeweils zwei besten Vereine der Ersten und Zweiten Liga, außerdem aus letzterer die Plätze 13–18 sowie die jeweils erstplatzierten Vereine der Junioren-Regionalligen und die jeweils ersten zehn Plätze der Regionalligen.[8]

Deutsche Junioren-Segelliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Junioren-Segelliga wurde zwecks der Nachwuchsförderung des Segelsports und der Deutschen Segel-Bundesliga, aber auch der Vermarktung des Segelsports im Jugendbereich durch den Deutschen Segel-Liga e. V., dem nationalen Segelliga-Verband in Deutschland, zur Saison 2016 initiiert. Dabei soll Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 21 Jahren die Möglichkeit gegeben werden, an der Segel-Bundesliga in ihren Vereinsmannschaften mitwirken zu können.

Das Konzept entspricht mit Wettfahrten mit jeweils eher sechs bis maximal acht Booten üblicherweise der Klasse J/70 mit einer Dauer von etwa 15 Minuten dem der Segel-Bundesliga. In der ersten Saison fanden vier regionale Qualifikationsregatten sowie eine Kick-off-Veranstaltung vor Warnemünde statt. Jeder Verein durfte an höchstens einer der dementsprechend fünf Qualifikationsregatten teilnehmen – an der Kick-off-Veranstaltung oder an der seiner Region entsprechenden Qualifikationsregatta. Es qualifizierten sich der jeweils beste Verein der regionalen Qualifikationsregatten sowie die ersten beiden Vereine der Kick-off-Veranstaltung, also insgesamt sechs Vereine, für das Finale in Hamburg.[31]

Zur Saison 2017 wurde das überregionale Kick-off-Event abgeschafft; nun qualifizieren sich nur die jeweils drei besten Vereine der Regionen Nord, Ost, Süd und West für ein Finale.[8]

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Platz 1 Platz 2 Platz 3
2016 Bayerischer Yacht-Club (BYC), BayernBayern Starnberg Potsdamer Yacht Club (PYC), BerlinBerlin Berlin Württembergischer Yacht-Club (WYC), Baden-WürttembergBaden-Württemberg Friedrichshafen[32]

Segelreviere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Segelreviere für die Saison 2013 wurden der Starnberger See, die Lübecker Bucht, die Alster, der Bodensee und der Wannsee ausgewählt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. RELEGATION IM APRIL IN GLÜCKSBURG MIT 63 VEREINEN. 58 NEUE VEREINE MELDEN FÜR SEGEL-BUNDESLIGA 2014. segelbundesliga.de, 4. Februar 2014, abgerufen am 5. März 2014.
  2. Teilnehmer. 28. Februar 2014, archiviert vom Original am 6. März 2014, abgerufen am 11. Februar 2016.
  3. Pairingliste. 28. Februar 2014, abgerufen am 5. März 2014.
  4. WANN WIRD 2014 IN DER 1. UND 2. BUNDESLIGA GESEGELT? segelbundesliga.de, archiviert vom Original am 2. März 2014, abgerufen am 5. März 2014.
  5. AUDI STEIGT ALS SPONSOR IN DIE SEGEL-BUNDESLIGA EIN. Archiviert vom Original am 2. März 2014, abgerufen am 5. März 2014.
  6. http://www.sailing-team-germany.de/dsbl2015/wp-content/uploads/sites/14/2016/06/PM_Deutsche-Segel-Bundesliga-2016-unter-neuen-Segeln-.pdf
  7. http://segelbundesliga.de/das_ist_die_segel-bundesliga/der-modus/
  8. a b c d Julia Egge: Neue Struktur. Deutsche Segel-Bundesliga weiter auf Erfolgskurs: Starke Beteiligung lässt deutsche Bundesliga 2017 um Pokalwettbewerb, Regionalligen und Junioren-Liga wachsen. In: SegelReporter. 21. März 2017, abgerufen am 21. März 2017.
  9. 1. Segel-Bundesliga 2016 - Overall leaderboard. In: SAP Sailing. 29. Oktober 2016, abgerufen am 29. Oktober 2016 (englisch).
  10. 1. Segel-Bundesliga 2017 - Gesamtrangliste. In: SAP Sailing. 20. August 2017, abgerufen am 4. September 2017.>
  11. Ausschreibung Deutsche Segel-Bundesliga Saison 2017. Deutsche Segel-Bundesliga, 8. März 2017, abgerufen am 21. März 2017 (PDF, Siehe zu Auf- und Abstieg insbesondere § 5 (S. 4)).
  12. Segelbundesliga. Westfälischer Yachtclub Delecke e.V., abgerufen am 3. November 2016.
  13. Ranking -‐ DSBL Relegationsregatta. Deutsche Segel-Bundesliga, 7. April 2014, abgerufen am 30. Oktober 2016 (pdf, Endergebnisse).
  14. 2. Bundesliga 2014 - Overall leaderboard. In: SAP Sailing. 28. September 2014, abgerufen am 3. November 2016 (englisch).
  15. a b 1. Bundesliga 2015 - Overall leaderboard. In: SAP Sailing. 31. Oktober 2015, abgerufen am 3. November 2016 (englisch).
  16. a b 2. Bundesliga 2015 - Overall leaderboard. In: SAP Sailing. 27. September 2015, abgerufen am 3. November 2016 (englisch).
  17. Bundesliga 2014 - Overall leaderboard. In: SAP Sailing. 2. November 2014, abgerufen am 3. November 2016 (englisch).
  18. a b Ranking – DSBL Qualifikationsregatta. In: segelbundesliga.de. Deutsche Segel-Bundesliga, 12. Oktober 2014, abgerufen am 3. November 2016.
  19. a b 1. Segel-Bundesliga 2016 - Relegation. In: SAP Sailing. 27. April 2016, abgerufen am 10. November 2016 (englisch).
  20. a b Qualifikation zur 2. Segel-Bundesliga 2016. In: SAP Sailing. 11. Oktober 2015, abgerufen am 10. November 2016 (englisch).
  21. a b 2. Segel-Bundesliga 2016 - Overall leaderboard. In: SAP Sailing. 22. September 2016, abgerufen am 30. Oktober 2016 (englisch).
  22. a b Relegation zur Segel-Bundesliga 2017 - Hamburg - Leaderboard. In: SAP Sailing. 30. Oktober 2016, abgerufen am 30. Oktober 2016 (englisch).
  23. a b 1. Segel-Bundesliga 2016 - Overall leaderboard. In: SAP Sailing. 29. Oktober 2016, abgerufen am 30. Oktober 2016 (englisch).
  24. a b Qualifikation zur 2. Segel-Bundesliga 2017 - Leaderboard. In: SAP Sailing. 9. Oktober 2016, abgerufen am 2. November 2016 (englisch).
  25. a b Die Vereine 2017. In: Deutsche Segel-Bundesliga. Abgerufen am 20. März 2017.
  26. 2. Segel-Bundesliga 2017 - Gesamtrangliste. In: SAP Sailing. 20. August 2017, abgerufen am 18. September 2017.
  27. Ergebnisse der Regionalligen 2017: Nord, Ost [noch nicht veröffentlicht], Süd, West. Deutsche Segel-Bundesliga. Abgerufen am 18. September 2017.
  28. News - svgms Webseite! Abgerufen am 2. November 2016.
  29. Michael Benninghoff: PRESSEINFORMATION. Kieler Yacht-Club in der Segelbundesliga nur noch als Veranstalter aktiv. Fokus liegt auf Jugendarbeit und den bestehenden Sparten des Clubs. Kieler Yacht-Club, 6. Januar 2017, abgerufen am 20. Januar 2017 (PDF).
  30. Carsten Kemmling: KYC steigt aus. In: SegelReporter. 6. Januar 2017, abgerufen am 20. Januar 2017.
  31. Oliver Kosanke: Q&A an die Segel-Vereine in Deutschland zum aktuellen Status der Junioren-Liga des DSL e.V. Deutsche Segel-Bundesliga, 1. März 2016, abgerufen am 10. November 2016 (pdf).
  32. Ergebnisse Deutsche Junioren Segel-Liga 2016. Deutsche Segel-Bundesliga, abgerufen am 10. November 2016 (png).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]