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Deutscher Filmpreis 2026

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Deutscher Filmpreis 2026 (Lola26)
Mascha Schilinski, Regisseurin des preisgekrönten Films In die Sonne schauen
Mascha Schilinski, Regisseurin des preisgekrönten Films In die Sonne schauen
Datum29. Mai 2026
ModerationChristian Friedel
VerleihungsortPalais am Funkturm (Berlin)
Verliehen vonDeutsche Filmakademie
Meiste AuszeichnungenIn die Sonne schauen (10)
Meiste NominierungenIn die Sonne schauen (11)
Webseitedeutscher-filmpreis.de
 2025

Die 76. Verleihung des Deutschen Filmpreises (Lola26) fand am 29. Mai 2026 im Palais am Funkturm in Berlin statt. Die über 2300 Mitglieder der Deutschen Filmakademie stimmten über die Preisträger in 17 Kategorien ab.

Das Bild zeigt das Logo des Deutschen Filmpreises. Es ist auf einem schwarzen Hintergrund dargestellt, was die anderen Elemente des Logos betont. Im Zentrum des Logos befindet sich der Schriftzug „DEUTSCHER FILMPREIS“ in Großbuchstaben und in einer modernen, serifenlosen Schriftart. Die Buchstaben sind weiß und stehen klar im Kontrast zum dunklen Hintergrund. Der Text wird von einem goldenen Rahmen eingefasst, der an der oberen und rechten Seite des Logos sichtbar ist. Dieser Rahmen verleiht dem Logo eine elegante und hochwertige Wirkung, die die Bedeutung des Deutschen Filmpreises als renommierte Auszeichnung in der deutschen Filmindustrie unterstreicht.
Logo des Deutschen Filmpreises seit 2019

Die Nominierungen waren am 31. März 2026 bekanntgegeben worden.[1] Das Historiendrama In die Sonne schauen von Mascha Schilinski führte mit insgesamt elf Nominierungen das Feld der Anwärter für den Deutschen Filmpreis an. Der diesjährige deutsche Oscar-Kandidat, der bereits Preise beim Festival von Cannes 2025 und Europäischen Filmpreis 2026 erhalten hatte, wurde in allen zehn nominierten Kategorien ausgezeichnet, darunter Bester Spielfilm, Beste Regie und Bestes Drehbuch. In der Kategorie Beste weibliche Nebenrolle setzte sich Lena Urzendowsky unter anderem gegen ihre Ensemble-Kollegin Claudia Geisler-Bading durch.

Mit neun Nominierungen knapp dahinter folgte İlker Çataks türkischsprachiges Politdrama Gelbe Briefe, das zuvor den Hauptpreis der Berlinale gewonnen hatte. Die Produktion erhielt Nominierungen in neun Kategorien, darunter Spielfilm, Regie, Drehbuch und für die beiden Hauptdarsteller Özgü Namal und Tansu Biçer.[2] Gelbe Briefe gewann den Filmpreis in Silber als zweitbester Spielfilm sowie die Auszeichnung für die beste Filmmusik.

Je siebenmal für den Deutschen Filmpreis nominiert waren die Literaturverfilmungen Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke von Simon Verhoeven und Das Verschwinden des Josef Mengele von Kirill Serebrennikow. Verhoevens Film gewann Preise für Hauptdarstellerin Senta Berger, Nebendarsteller Michael Wittenborn und den Filmpreis in Bronze als drittbester Spielfilm.

Als besucherstärkster Film wurde vorab die Komödie Das Kanu des Manitu von Michael „Bully“ Herbig bekanntgegeben.[2]

Im Vorfeld wurde Wim Wenders der Ehrenpreis zuerkannt. Bei vergangenen Verleihungen des Deutschen Filmpreises war er für seine Spielfilme Falsche Bewegung (1975), Der amerikanische Freund (1978) und Am Ende der Gewalt (1998) mit dem Regiepreis sowie 2011 für Pina mit dem Dokumentarfilm-Preis ausgezeichnet worden.[3] Auch hatte Wenders die Wettbewerbsjury der Berlinale 2026 geleitet.

Als Moderator wurde wie im Vorjahr Christian Friedel verpflichtet. Der deutsche Schauspieler, Musiker und Regisseur trat während der Veranstaltung auch mit seiner Band Woods of Birnam auf. Die Preisverleihung wurde als Livestream in der ARD Mediathek sowie zeitversetzt im Ersten übertragen.[1] Aufgrund eines technischen Problems mit einer Leinwand wurde die Verleihung zeitweise unterbrochen.[4]

Preisträger und Nominierungen

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Bester Spielfilm

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Auszeichnung Filmtitel Produktion
Filmpreis in Gold In die Sonne schauen Maren Schmitt, Lucas Schmidt und Lasse Scharpen
Filmpreis in Silber Gelbe Briefe Ingo Fliess
Filmpreis in Bronze Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke Janine Jackowski, Jonas Dornbach und Maren Ade

Bester Dokumentarfilm

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Siri Hustvedt – Dance Around the Self – Produktion: Irene Höfer, Regie: Sabine Lidl

Bester Kinderfilm

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Zirkuskind – Produktion: Katharina Bergfeld und Martin Heisler

Mascha SchilinskiIn die Sonne schauen

Bestes Drehbuch

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Mascha Schilinski und Louise PeterIn die Sonne schauen

Beste weibliche Hauptrolle

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Senta BergerAch, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Beste männliche Hauptrolle

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August DiehlDas Verschwinden des Josef Mengele

Beste weibliche Nebenrolle

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Lena UrzendowskyIn die Sonne schauen

Beste männliche Nebenrolle

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Michael WittenbornAch, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Beste Kamera/Bildgestaltung

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Fabian Gamper – In die Sonne schauen

Evelyn RackIn die Sonne schauen

Beste Tongestaltung

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Claudio Demel, Billie Mind, Kai Tebbel, Sebastian Heyser und Jürgen Schulz – In die Sonne schauen

Beste Filmmusik

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Marvin MillerGelbe Briefe

Bestes Szenenbild

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Cosima Vellenzer (Szenenbild) und Maike Kiefer (Set Dec) – In die Sonne schauen

Bestes Kostümbild

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Sabrina Krämer – In die Sonne schauen

Bestes Maskenbild

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Anne-Marie Walther und Irina Schwarz – In die Sonne schauen

Beste visuelle Effekte

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Michael Wortmann und Frank Schlegel – Momo

Besucherstärkster Film

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Das Kanu des ManituMichael „Bully“ Herbig

Bernd Eichinger Preis

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Thomas Wöbke und Philipp Trauer, Filmproduzenten

Wim Wenders, deutscher Filmemacher und Fotograf

Chronologische Reihenfolge der Programmpunkte und auftretenden Laudatoren beziehungsweise Künstler:

ProgrammpunktLaudatoren/Künstler
EröffnungsdarbietungChristian Friedel, musikalische Darbietung: Christian Friedel, Lary und die Band Woods of Birnam
Weibliche NebenrolleSenta Berger und Michael Wittenborn
KostümbildMala Emde
MaskenbildChristian Friedel
Visuelle EffekteMichael Klammer
Besucherstärkster FilmChristian Friedel und Kinozuschauer
FilmmusikLouis Philippson
Männliche NebenrolleEdin Hasanović
EhrenpreisFlorian Gallenberger, künstlerische Darbietung: Christian Friedel, Lary und Cristiana Morganti
SzenenbildDoris Dörrie
Kamera/BildgestaltungChristiane Paul
Im MemoriamSophie Auster mit dem Song Blue Team, musikalisch begleitet von Cristian Friedel
SchnittAndrea Sawatzki und Christian Berkel
KinderfilmDetlev Buck
Weibliche HauptrolleIngo Fliess, Mia Maariel Meyer und Simon Verhoeven
TongestaltungGisa Flake
Bernd Eichinger PreisKatja und Nina Eichinger
Männliche HauptrolleLeander Haußmann
DrehbuchMaria Schrader
DokumentarfilmCollien Monica Fernandes
RegieTricia Tuttle
SpielfilmFlorian Gallenberger, Vicky Krieps und Wolfram Weimer

Wie bei vorherigen Verleihungen gedachte die Deutsche Filmakademie auch wieder ihrer im Verlauf des vorigen Jahres verstorbenen Mitglieder. Erinnert wurde an:

Die erfolgreichsten Filme im Überblick, mit mindestens zwei Nominierungen (exkl. Jury- oder Publikumspreise):

Film N A
In die Sonne schauen 11 10
Gelbe Briefe[Anm 1] 9 2
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke[Anm 2] 7 3
Das Verschwinden des Josef Mengele 7 1
Amrum 6 0
22 Bahnen 5 0
Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße 3 0
Siri Hustvedt – Dance Around the Self 2 1

Anm:

  1. inkl. Filmpreis in Silber
  2. inkl. Filmpreis in Bronze

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Christian Friedel moderiert den Deutschen Filmpreis 2026. In: deutscher-filmpreis.de (abgerufen am 31. März 2026).
  2. 1 2 Die Nominierungen. In: deutscher-filmpreis.de (abgerufen am 31. März 2026).
  3. Wim Wenders erhält den Ehrenpreis. In: deutscher-filmpreis.de (abgerufen am 31. März 2026).
  4. Deutscher Filmpreis vorübergehend unterbrochen. In: focus.de, 29. Mai 2026 (abgerufen am 29. Mai 2026).