Deutscher Golf Verband

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Deutscher Golf Verband
Logo des Deutschen Golfverbandes
Gründungsdatum/-jahr 26. Mai 1907
Gründungsort Hamburg
Präsident Claus M. Kobold
Vereine (ca.) 847[1]
Mitglieder (ca.) 640.181[2]
Verbandssitz München
Homepage www.golf.de

Der Deutsche Golf Verband e. V. (DGV) ist der Dachverband für alle Golfclubs und Golfanlagenbetreiber in Deutschland. Er ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund und hat seinen Sitz in München. Mit rund 640.000 Golfspielern und 840 Golfplätzen (Stand: September 2016) gehört der DGV zu den 10 größten Verbänden des deutschen Sports. Nach dem englischen Verband ist der DGV der zweitgrößte europäische Golfverband. Präsident ist seit April 2015 Claus M. Kobold. Er hat Hans Joachim Nothelfer im Amt abgelöst.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Verbandsmeisterschaft 1907 in Wentorf, vlnr. Mr. Hinckley (Sieger), Mrs. Twiss (Siegerin), Alice Knoop (Vizemeisterin), Mr. McMaster (Vizemeister)

Der älteste deutsche Golfclub ist der Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee, der bereits 1895 (damals noch als Berlin Golf Club) gegründet wurde.[4]

Der DGV wurde am 26. Mai 1907 auf einem Golftag in Hamburg von folgenden Golfclubs gegründet:

  • Golf Club Baden-Baden
  • Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee
  • Homburger Golf Club (Bad Homburg)
  • Club zur Vahr (Bremen)
  • Hamburger Golf-Club (später Falkenstein)
  • Golf-Club Kitzeberg (Kiel)
  • Golf-Club Gaschwitz (Leipzig)
  • Wentorf-Reinbeker Golf-Club

1945 wurde der DGV von den Alliierten aufgelöst und am 18. Oktober 1949 in Bad Ems für den Westteil Deutschlands neu gegründet. 1990 wurde er um die östlichen Landesgolfverbände erweitert.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der DGV gliedert sich in 12 Landesgolfverbände:

  • Bayerischer Golf Verband e. V.
  • Golfverband Berlin-Brandenburg e. V.
  • Baden-Württembergischer Golfverband e. V.
  • Hamburger Golf-Verband e. V.
  • Hessischer Golf-Verband e. V.
  • Golfverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.
  • Golf-Verband Niedersachsen/Bremen e. V.
  • Golfverband Nordrhein-Westfalen e. V.
  • Golfverband Rheinland-Pfalz/Saarland e. V.
  • Landes Golf Verband Sachsen-Anhalt e. V.
  • Golfverband Sachsen und Thüringen e. V.
  • Golfverband Schleswig-Holstein e. V.

Soziales Engagement der Golfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Golf in Deutschland ist auch eine Plattform für soziales Engagement geworden. So haben Golferinnen und Golfer in der Bundesrepublik seit Beginn von „Europas größter Benefiz-Golfturnierserie“ im Jahr 1982 rund 6,4 Millionen Euro für die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche KinderKrebshilfe gespendet.[5]

Förderung des Leistungssports[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2013 werden Leistungs- und Nachwuchsspieler im Golf Team Germany gefördert, bestehend aus drei Säulen, dem Elite Team Germany (Martin Kaymer, Marcel Siem, Sandra Gal, Caroline Masson) sowie dem National Team Germany und dem Junior Team Germany.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Verband im Kurzportrait. Deutscher Golf Verband, abgerufen am 7. September 2016.
  2. Der Verband im Kurzportrait. Deutscher Golf Verband, abgerufen am 7. September 2016.
  3. DGV Präsidium vom 17. April 2015, abgerufen am 17. April 2015
  4. http://golf.de/dgv/geschichte.cfm?objectid=60073285
  5. Leistungsbilanz Golf-Wettspiele 2013 vom 7. Oktober 2013
  6. http://www.golf/ Team Germany