Deutscher Judo-Bund

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Deutscher Judo-Bund
Logo des DJB
Gründungsdatum/-jahr 8. August 1953
Gründungsort Frankfurt am Main
Präsident Peter Frese
Vereine (ca.) 2707[1]
Mitglieder (ca.) 153.803[2]
Verbandssitz Frankfurt am Main
Homepage judobund.de

Der Deutsche Judo-Bund e. V. (DJB) ist ein Verband der deutschen Judoka.

Der Deutsche Judo-Bund wurde am 8. August 1953 von Dan-Trägern des Deutschen Dan-Kollegiums (DDK) wie Alfred Rhode vom 1. Deutschen Judo-Club (1. DJC in Frankfurt am Main) gegründet, nachdem der 1. DJC auf seiner Frankfurter Sommerschule 1932 unter Leitung von Alfred Rhode den Judo-Sport in Deutschland eingeführt hatte. Die getrennten Aufgabengebiete der beiden Verbände ergänzten sich zum Gründungszeitpunkt. Das DDK war zuständig für die Danträger, Ausbildung der Lehrer, Verbreitung und Lehre des Judogedankens und Prüfungen.

Der DJB war zuständig für das Kampfgeschehen – für nationale und internationale Turniere und Meisterschaften wurde er 1956 vom Deutschen Sportbund anerkannt und arbeitete bis 1990 gemeinsam mit dem DDK zusammen. Am 2. Februar 1991 vereinigten sich in Passau der Deutsche Judo-Bund der BRD (DJB) und der Deutsche Judo-Verband der DDR (DJV) unter dem Namen Deutscher Judo-Bund. Der Judobund veranstaltet Judo-Meisterschaften in Deutschland genauso wie andere Fachverbände in Deutschland auch.

Vom 3.–6. Oktober 2013 feierte der Judobund mit einem Judo-Festival in Köln sein 60-jähriges Bestehen. Hier wurden u. a. Einzel- sowie Mannschaftswettbewerbe durchgeführt und auch Kurse und Vorführungen angeboten. [3] [4]

Verbandsorgan des DJB ist das Judo Magazin.

Der Deutsche Judo-Bund ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund DOSB. Unter seinem Dach können sich Sportverbände verwandter Sportarten, wie zum Beispiel Sumo, dem DOSB anschließen, deren Mitgliederzahlen die Aufnahmekriterien für eine direkte Mitgliedschaft im DOSB nicht erfüllen.

Rolle beim Karate in der DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der DDR fand das zuvor lange nicht offiziell erlaubte Karate ab Frühjahr 1989 unter der Ägide des Deutschen Judo-Verbandes eine offizielle Heimat.[5] Der aus Finnland stammende, deutschsprachige Danträger und Karateka Risto Kiiskilä[6] begann anschließend, Shōtōkankarate in der DDR unter der Ägide des DJV aufzubauen.

Präsidium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landesverbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ligen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • judobund.de - Offizielle Webseite Deutscher Judo-Bund

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bestandserhebung 2015. Deutscher Olympischer Sportbund, abgerufen am 24. Juni 2016 (PDF; 568 kB).
  2. Bestandserhebung 2015. Deutscher Olympischer Sportbund, abgerufen am 24. Juni 2016 (PDF; 568 kB).
  3. http://festival.judobund.de
  4. https://www.youtube.com/watch?v=qqvV0_J_tiA
  5. Karate in der DDR - Training im Verborgenen. In: www.kdnw.de. Abgerufen am 1. Juli 2015.
  6. Risto Kiiskilä  |  DJKB, Deutscher JKA-Karate Bund e.V. In: www.djkb.com. Abgerufen am 1. Juli 2015.