Deutscher Kinderliederpreis

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Der Deutsche Kinderliederpreis wird jährlich im Rahmen des Geraldino Kindermusik-Festivals in der Nürnberger Tafelhalle verliehen.[1] Gestiftet wird der Preis von den Nürnberger Nachrichten und ist mit insgesamt 2500,- € dotiert (1. Platz: 1200,- € plus Wanderpokal; 2. Platz 800,- €; 3. Platz 500,- €).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Nürnberger Kinderliedermacher Geraldino hat den Deutschen Kinderliederpreis initiiert, um den "Stellenwert des Kinderliedes zu stärken und die Bandbreite guter Kindermusik zu präsentieren".[2] Geraldino macht seit dem Jahr 1983 Musik für Kinder und organisiert das Kindermusik-Festival in Nürnberg seit dem Jahr 1999 in Kooperation mit der Tafelhalle, die erste Preisverleihung fand beim 3. Geraldino Kindermusik-Festival im Jahr 2001 statt.[3] Die Stadt Nürnberg und die Kulturstiftung der Sparkasse Nürnberg unterstützen das Geraldino Kindermusik-Festival.

Im Januar jeden Jahres wird auf der Website des Deutschen Kinderliederpreises eine Ausschreibung zum nächsten Wettbewerb veröffentlicht, der jedes Mal unter einem bestimmten Motto steht. Bis zum Stichtag im April können im Online-Portal selbst komponierte und selbst getextete Kinderlieder hochgeladen und Bewerbungen eingereicht werden. Die Jury-Abstimmung findet bis Ende Mai ebenfalls online statt, es wird eine Hitparade der Wettbewerbstitel erstellt (die Abstimmung wird von kimuk.de präsentiert).

Die fünfzehn bestbewerteten Titel werden auf einer Festival-CD veröffentlicht, der Verkaufserlös fließt einem Kinderhilfswerk zu.

Die drei Interpreten der Lieder mit den meisten Jurypunkten werden von Geraldino zum Finale in die Tafelhalle nach Nürnberg eingeladen, das Wettbewerbskonzert findet jeweils im Oktober statt. Nach der Live-Präsentation der Interpreten wird durch eine Publikums-Wertung der Gewinner des Wettbewerbs bestimmt.

Liste der Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001: 1. Platz: Die Blindfische (Oldenburg); 2. Platz: Beate Lambert (Marburg); 3. Platz: Spunk / Gerd Müller (Nürnberg)
  • 2002: 1. Platz: Donikkl und die Weißwürschtl (Regensburg); 2. Platz: Grünschnabel (Kinderliedermacher) (Satrup/Flensburg); 3. Platz: Matthias Meyer-Göllner (Kiel)
  • 2003: 1. Platz: Manfred Kindel/Unmada (Hannover); 2. Platz: Philis & Mike (Köln); 3. Platz: Füenf (Stuttgart)
  • 2004: 1. Platz: Philis & Mike (Köln); 2. Platz: Klaus Foitzik (Billerbeck); 3. Platz: Radau (Band) (Hamburg)
  • 2005: 1. Platz: Die Blindfische (Oldenburg); 2. Platz: Pelemele (Köln); 3. Platz: Stefan Rauch (Boxberg)
  • 2006: 1. Platz: Grünschnabel (Kinderliedermacher) (Satrup/Flensburg); 2. Platz: Toni Geiling (Halle); 3. Platz: Klaus Foitzik (Billerbeck)
  • 2007: 1. Platz: RatzFatz (A-Telfs/Tirol); 2. Platz: Philis & Mike (Köln); 3. Platz: Suli Puschban (Berlin)
  • 2008: 1. Platz: Donikkl und die Weißwürschtl (Regensburg); 2. Platz: Grünschnabel (Kinderliedermacher) (Satrup/Flensburg); 3. Platz: Andi und die Affenbande (Augsburg)
  • 2009: 1. Platz: Mai Cocopelli (A-Regau); 2. Platz: Randale (Band) (Bielefeld); 3. Platz: Matthias Meyer-Göllner (Kiel)
  • 2010: 1. Platz: Larissa Schories (Buchholz in der Nordheide); 2. Platz: Pelemele (Köln); 3. Platz: Ratz Fatz (A-Telfs/Tirol)
  • 2011: 1. Platz: Die Blindfische (Oldenburg); 2. Platz: Klaus Foitzik (Billerbeck); 3. Platz: Cattu (Berlin)
  • 2012: 1. Platz: Maxim Wartenberg/Trommelfloh (Berlin); 2. Platz: Rita und der kleine Schosch (Köln); 3. Platz: Die PiaNino Band (Köln)
  • 2013: 1. Platz: Pelemele (Köln); 2. Platz: Patricia Prawit (Bad Wörishofen); 3. Platz: Ferri (Frankfurt)
  • 2014: 1. Platz: Radau (Band) (Hamburg); 2. Platz: Maxim Wartenberg/Trommelfloh (Berlin); 3. Platz: Markus Rohde & Band (Oldenburg)
  • 2015: 1. Platz: Rodscha aus Kambodscha und Tom Palme (Eichstätt); 2. Platz: Kristian Rufert / Mit Krone und Hund (Ahrensburg); 3. Platz: Ratz Fatz (A-Telfs/Tirol)
  • 2016: 1. Platz: Donikkl (Ihrlerstein); 2. Platz: Klaus Foitzik (Billerbeck); 3. Platz: Pelemele (Köln)
  • 2017: 1. Platz: Mami und die PapperlaPapis (Karlsruhe); 2. Platz: Die Blindfische (Oldenburg); 3. Platz: Robert Metcalf (Liedermacher) (Berlin)
  • 2018: 1. Platz: Mai Cocopelli (A-Regau); 2. Platz: Herr Jan (Bad Iburg); 3. Platz: Radau (Band) (Hamburg)
  • 2019: 1. Platz: Natalie Rohrer (Augsburg); 2. Platz: Simon sagt (Hamburg); 3. Platz: Herr Jan (Bad Iburg)
  • 2020: 1. Platz: Lieselotte Quetschkommode (Bielefeld); 2. Platz: Die Ohrrüben (Berlin); 3. Platz: Randale (Band) (Bielefeld)

Wettbewerbs-Motto[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001: Abenteuer Kind sein
  • 2002: Monsterangst und Gruselspaß
  • 2003: Bau dir eine Welt
  • 2004: Ritter – Drachen – Burgfräulein
  • 2005: Es lebe der Sport
  • 2006: Im Märchenland
  • 2007: Echt witzig
  • 2008: Mission: Zukunft
  • 2009: Musik – Musik – Musik
  • 2010: Heute geht es tierisch ab
  • 2011: Küchenmusik – Guten Appetit
  • 2012: Endlich Ferien!
  • 2013: Bei uns zu Hause
  • 2014: Lieder über Omas und Opas
  • 2015: Tanz mal wieder
  • 2016: Hallo & Tschüss – Lieder über Kindergarten, Schule und Hort
  • 2017: Lieder rund ums Wasser
  • 2018: Lasst und Feste feiern!
  • 2019: Lieder für uns alle
  • 2020: Komm wir spielen!

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geraldinos Kindermusikfestival Kunstkulturquartier / Tafelhalle / Festivals, abgerufen am 10. Januar 2018
  2. Kindermusik - Festivals / Vergangene Festivals kindermusik.de, abgerufen am 10. Januar 2018
  3. Deutscher Kinderliederpreis MIZ - Deutsches Musikinformationszentrum, 27. April 2017, abgerufen am 10. Januar 2018