Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis

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Der Deutsche Landschaftsarchitektur-Preis ist eine Auszeichnung, die seit 1993 im zweijährlichen Rhythmus vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) ausgelobt wird.

Logo des Deutschen Landschaftsarchitektur-Preises

Grundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis werden beispielhafte Projekte der zeitgemäßen, sozial und ökologisch orientierten Freiraum- und Landschaftsplanung und deren Verfasser ausgezeichnet. Mit einer Würdigung werden herausragende Planungsleistungen bedacht, die ästhetisch anspruchsvolle und innovative Lösungen aufweisen.

Das Preisgericht besteht aus mindestens fünf unabhängigen Sachverständigen, darunter einem Präsidiumsmitglied des bdla. Die Jury kann bis zu zwei erste Preise und bis zu acht Würdigungen vergeben.

2009 lobte der bdla parallel zum Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis erstmals einen Sonderpreis aus. In besagtem Jahr stand der Privatgarten als Ort der Innovation, als Spiel- und Handlungsfreiraum und als moderne Verknüpfung zwischen Architektur und Landschaft im Mittelpunkt des Wettbewerbes um den Sonderpreis 2009. Der Sonderpreis 2011 war der Freiflächengestaltung als Qualitätssicherung städtischen Wohnens gewidmet. Mit ihm wurden herausragende Außenanlagen im engeren und weiteren Wohnumfeld ausgezeichnet.

Auch 2013 erfolgte wieder die Auslobung von Sonderpreisen; aus den eingereichten Wettbewerbsarbeiten vergab die Jury Sonderpreise in den Kategorien „Wohnumfeld“[1] und „Infrastruktur und Landschaft“[2] an herausragende Planungsleistungen.

Seit 2001 wird der Wettbewerb im Rahmen einer vom bdla herausgegebenen Publikation in Buchform dokumentiert (siehe Literatur).

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutscher LandschaftsArchitektur-Preis 1993[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gesamtwerk Prof. Hans Luz „Vom Vorgartenmäuerle zum Grünen U“ – 40 Jahre Garten- und Landschaftsarchitekt in Stuttgart: Prof. Hans Luz, freier Landschaftsarchitekt BDLA, Stuttgart

Deutscher LandschaftsArchitektur-Preis 1995[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadt Heilbronn: Stadtteilpark auf ehemaligem Ziegeleigelände: Karl Bauer, freier Landschaftsarchitekt BDLA, Karlsruhe
  • Grünleitplan SchlemaAueSchneeberg: Siegfried Knoll, freier Landschaftsarchitekt BDLA, Sindelfingen

Deutscher LandschaftsArchitektur-Preis 1997[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Szenarien für die Landschaftsentwicklung der Hersbrucker Alb: Gerd Aufmkolk, freier Landschaftsarchitekt BDLA, und Sigrid Ziesel, freie Landschaftsarchitektin, Werkgemeinschaft Freiraum, Nürnberg
  • Stadtgarten Böblingen: Arbeitsgemeinschaft mit Prof. Alban Janson und Sophie Wolfrum, freie Architekten und Stadtplaner, Angela Bezzenberger, freie Landschaftsarchitektin, Prof. Brigitte Schmelzer, freie Landschaftsarchitektin, Stuttgart

Deutscher LandschaftsArchitektur-Preis 1999[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Siedlungsnahe Grünflächen »Neue Wiesen«. Parkanlage in Berlin-Weißensee: Büro für Freiraumplanung, Andrea Schirmer, freie Landschaftsarchitektin BDLA, und Martina Kernbach, Landschaftsarchitektin, Berlin

Deutscher LandschaftsArchitektur-Preis 2001[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutscher LandschaftsArchitektur-Preis 2003[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadteingang Aalen: Landschaftskunst: Stötzer & Neher Landschaftsarchitekten, Sindelfingen/Berlin
  • Städtebauliches, landschaftsplanerisches Strukturkonzept für Hamburg-Neugraben/Fischbek 2002: cet-0, stadt landschaft architektur, Berlin, und kunst + herbert, Architekten, Hamburg

Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonderpreis 2009 Hausgarten

  • Villengarten in St. Gilgen/Österreich: Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, München, Silvestrin Design, München, Andreas Moosgassner, Architekt, St. Gilgen

Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonderpreis 2011 Wohnumfeld

Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonderpreis 2013 Wohnumfeld

Sonderpreis 2013 Infrastruktur und Landschaft

Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonderpreis Wohnumfeld 2015

Sonderpreis Infrastruktur und Landschaft 2015

Sonderpreis Nachhaltige Außenanlagen 2015

Sonderpreis Licht im Freiraum 2015

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sonderpreis 2013 „Wohnumfeld“. Website des Deutschen Landschaftsarchitektur-Preises. Abgerufen am 9. April 2014.
  2. Sonderpreis 2013 „Infrastruktur und Landschaft“. Website des Deutschen Landschaftsarchitektur-Preises. Abgerufen am 9. April 2014.