Deutscher Psoriasis Bund

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Der Deutsche Psoriasis Bund e. V. (DPB) ist eine Patientenselbsthilfeorganisation für Menschen mit Schuppenflechte (Psoriasis/Psoriasis-Arthritis).

Gründung und Zielsetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde 1973 gegründet und hat seinen Sitz in Hamburg.[1] Ziel ist es, die medizinische Versorgung aller Menschen mit Schuppenflechte (Psoriasis) zu verbessern, die Solidarität in einer Krankenkasse zu erhalten, die Öffentlichkeit über die Krankheit aufzuklären, die Forschung über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Psoriasis zu fördern, alle Informationen hierzu zu sammeln und zu vermitteln, sowie die nationale und internationale Zusammenarbeit mit anderen Selbsthilfeorganisationen zu fördern.[2] Zudem setzt sich der DBP politisch und gesellschaftlich dafür ein, Eigenleistungen der von Psoriasis betroffenen Menschen hinsichtlich der Materialien und Produkte alltäglicher Selbstpflege, wie Cremes, Salben und Shampoos, sowie Zuzahlungen für verordnete Produkte zu mindern.[3] Der Verein hat derzeit 6.000 Mitglieder.[1]

Neben der Vereinszeitschrift PSO Magazin publiziert der DPB zur Psoriasis und deren aktuellen Therapiemöglichkeiten. In Infoblättern und Broschüren, sowie im Rahmen von Workshops, Seminaren und weiteren Veranstaltungen wendet sich der DPB hierbei mit qualitätsgesicherten Informationen an Betroffene.[4]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehrenamtliche Vorstand besteht aus Joachim Koza (Vorsitzender), Joachim Klaus (stellv. Vorsitzender), Helene Ball, Manfred Greis und Hans-Detlev Kunz[5]. Geschäftsführer ist Marius Grosser.[4] Der DPB wird neben dem Vorstand und regionalen Arbeitsgemeinschaften bundesweit durch die Regionalgruppen vertreten, an die sich die Mitglieder vor Ort wenden können[6]. Hinzu kommen Kontaktkreise und Kontaktpersonen.

Die Regionalgruppen sind Teams ehrenamtlicher aktiver Mitglieder. Sie vertreten die Interessen der Mitglieder vor Ort und dienen als Ansprechpartner. Sie organisieren Treffen und Stammtische, Vorträge und Informationsreisen. Diese regionalen Kontaktgruppen dienen dem Austausch der Mitglieder untereinander. Die Regionalgruppenleiter werden regelmäßig wissenschaftlich fortgebildet und geben ihren Wissensstand an die Mitglieder weiter. Die Regionalgruppen stehen in regem Kontakt mit regionalen Arbeitskreisen und der Geschäftsstelle in Hamburg, die die Aktivitäten des Verbandes auf bundesweiter und internationaler Ebene koordinieren.

Kooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verband kooperiert mit den wichtigsten Berufsverbänden der Dermatologen, dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) und der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG). Unterstützung erhält der Deutsche Psoriasis Bund e. V. durch einen wissenschaftlichen Beirat[7] bestehend aus Dermatologen, Rheumatologen und Psychologen, die auch die Fragen einzelner Mitglieder beantworten können.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Information zum DPB auf der Website des Gesundheitszentrum Sankt Pauli abgerufen am 11. Augst 2019
  2. "45 Jahre Deutscher Psoriasis Bund", Artikel im 'Patientenbrief' aufgerufen am 11. August 2019
  3. "Schieflage in der Therapie", Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung (online) v. 29. Oktober 2018 aufgerufen am 11. August 2019
  4. a b "Die vielen Gesichter der Schuppenflechte", Interview Markus Grosser auf ptadigital.de vom 16. Oktober 2018, aufgerufen am 11. August 2019
  5. Deutscher Psoriasis Bund e.V.: Vorstand. Abgerufen am 3. Juni 2019.
  6. Deutscher Psoriasis Bund e.V.: Selbsthilfe vor Ort. Abgerufen am 3. Juni 2019.
  7. Deutscher Psoriasis Bund e.V.: Wissenschaftlicher Beirat. Abgerufen am 3. Juni 2019.