Deutsches Röntgen-Museum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Remscheid Lennep - Deutsches Röntgenmuseum 01 ies.jpg
Remscheid Lennep - Deutsches Röntgenmuseum 04 ies.jpg

Das Deutsche Röntgen-Museum befindet sich nur wenige hundert Meter entfernt vom Geburtshaus des Physikers Wilhelm Conrad Röntgen am Gänsemarkt 1 in Remscheid-Lennep in einem altbergischen Patrizierhaus an der Schwelmer Straße 41. Jährlich besuchen rund 15.000 Gäste das Museum.[1]

Auf 2100 m² Fläche wird dem Besucher ein umfassender historischer und fachlicher Überblick über das Schaffen Röntgens vermittelt. Den ersten in der Geschichte vergebenen Nobelpreis erhielt der Entdecker der Röntgenstrahlen, die er „X-Strahlen“ nannte, am 10. Dezember 1901.

Zur Sammlung des Museums gehören Geräte und Apparate aus einer Zeitspanne von 100 Jahren zur Anwendung dieser Strahlen sowie persönliche Dinge des Nobelpreisträgers. Zu sehen ist auch der Versuchsaufbau, mit dem Röntgen seinerzeit die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlung gelang. Ausgestellt ist auch eine Gläserne Frau.

Jedes Jahr finden zwischen 200 und 300 wissenschaftliche Führungen durch das Röntgen-Museum statt.[1]

Zum Museumsbereich gehören auch ein Museums-Shop und ein für die Öffentlichkeit zugängliches Museumscafé. Das Deutsche Röntgen-Museum liegt inmitten der historischen Lenneper Altstadt.[2]

Umbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Regionale 2006 wurde das Röntgen-Museum umgebaut. Die Eröffnung des ersten Bauabschnitts erfolgte Ende März 2007; Umbau und Erweiterung des Museums sollen im Jahr 2015 abgeschlossen sein.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Deutsches Röntgenmuseum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b http://www.remscheid.de/arbeiten-und-wirtschaft/medienpool/dokumente030/0.12_Jahrbuch2012.pdf
  2. Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt: Ein großes Denkmal des Durchblicks. (Das Deutsche Röntgen-Museum in Remscheid-Lennep) In: Besuchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Tour durch Deutschlands Museen für Medizin und Pharmazie. Band 1, Norddeutschland. S. Hirzel Verlag, Stuttgart 2015, S. 149–151, ISBN 978-3-7776-2510-2.

Koordinaten: 51° 11′ 37,4″ N, 7° 15′ 34,2″ O