Deutsches St. Leger

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Galopprennbahn Dortmund

Das Deutsche St. Leger ist ein seit 1881 ausgetragenes traditionelles Galopprennen und wird heute auf der Galopprennbahn in Dortmund ausgetragen. Das Rennen geht über eine Distanz von 2.800 Metern. Veranstalter ist der Dortmunder Rennverein. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde das Rennen auf anderen deutschen Rennbahnen gelaufen.

Das Rennen ist nach Anthony St. Leger benannt, der das englische Pendant dieses Rennens 1776 gegründet hat.

Das Deutsche St. Leger gehört mit dem Mehl-Mülhens-Rennen über 1600 m in Köln und dem über 2.400 Meter ausgetragenen Deutschen Derby in Hamburg-Horn zu den wichtigsten, jährlich ausgetragenen Galoppsportereignissen in Deutschland. Zusammen bilden diese drei Rennen die sogenannte Triple Crown.

Bis einschließlich 2006 waren in diesem Rennen ausschließlich dreijährige Pferde startberechtigt. Seit 2007 dürfen - wie in einigen internationalen Pendants - auch vierjährige und ältere Pferde antreten. Diese Maßnahme wurde aufgrund des zunehmenden Startermangels in diesem Rennen getroffen. Der mittlerweile verunglückte El Tango konnte sich dadurch 2007 sowohl als erster nicht-dreijähriger Sieger, als auch als erstes Pferd, das dieses Rennen zweimal gewann, in die Siegerliste eintragen.

Bis 2005 war das Rennen noch ein Gruppe 2 Rennen, 2006 wurde es auf Gruppe 3 zurückgestuft.

Sieger seit 1988[Bearbeiten]

Jahr Sieger Alter Jockey Trainer Zeit
1988 Britannia 3 Lutz Mäder Bruno Schütz 3:02.40
1989 Klassiker 3 Manfred Hofer Bruno Schütz 3:07.80
1990 Elsurimo 3 Andrzej Tylicki Bruno Schütz 3:10.50
1991 All Top 3 Mark Rimmer Bruno Schütz 3:01.70
1992 Non Partisan 3 Paul Eddery André Fabre 2:55.60
1993 Pinot 3 Andre Best Bruno Schütz 3:12.90
1994 Caballo 3 Andrzej Tylicki Heinz Jentzsch 3:02.40
1995 First Hello 3 Torsten Mundry Peter Rau 3:05.50
1996 Wurftaube 3 Kevin Woodburn Harro Remmert 3:02.30
1997 Ungaro 3 Terence Hellier Hans Blume 2:53.00
1998 Laveron 3 Torsten Mundry Peter Rau 3:07.11
1999 Win for Us 3 Piotr Piatkowski Peter Schiergen 3:14.11
2000 Moonlady 3 Kevin Woodburn Harro Remmert 3:19.29
2001 Fair Question 3 Davy Bonilla John Dunlop 3:07.40
2002 Liquido 3 Andreas Helfenbein Horst Steinmetz 3:03.54
2003 Royal Fantasy 3 Lennart Hammer-Hansen Horst Steinmetz 3:08.61
2004 Darsalam 3 Filip Minarik Arslangirey Shavuyev 3:04.01
2005 El Tango 3 William Mongil Peter Schiergen 3:02.72
2006 Schiaparelli 3 Andrasch Starke Peter Schiergen 3:03.43
2007 El Tango 5 Andrasch Starke Peter Schiergen 3:10.14
2008 Valdino 3 Terence Hellier Uwe Ostmann 3:09.0
2009 Sassoaloro 5 Terence Hellier Hans-Albert Blume 3:02.7
2010 Val Mondo 3 Andreas Helfenbein Uwe Ostmann 3:04.0
2011 Fox Hunt 4 Silvestre de Sousa Mark Johnston 3:10.3
2012 Altano 6 Eduardo Pedroza Dr. Ingrid Hornig n.n.

Weblinks[Bearbeiten]