Dhün

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Karte der Großen Dhünntalsperre mit Lage von Plätzmühle

Dhün war ein Ortsteil von Odenthal, der in der Großen Dhünntalsperre versunken ist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dhün lag etwa 300 m westlich von Plätzmühle am Einlauf eines von Neschen herabkommenden Bachs in die Dhünn und gehörte zur Gemeinde Odenthal. Es war viele hundert Jahre lang Sitz des Altenberger Hofgerichtes. Dadurch hatte der Weiler eine bedeutende Position in seiner Umgebung.[1] Hier standen fünf Häuser, eins auf der südlichen und vier auf der nördlichen Straßenseite.[2] Es hieß, dass der Ort die „kleinsten und schnuckeligsten“ Fachwerkhäuser im Tal gehabt habe.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Dhünntal, Die Hofschaften abgerufen am 16. April 2017
  2. Manfred Link: Das obere Dhünntal – Große Dhünntalsperre, Hrsg. Landschaft und Geschichte e. V., Odenthal 2010, S. 75
  3. Ursula Schmidt-Goertz: Die Dhünntalsperre spült die Jahrtausende frei, in: Rheinisch-Bergischer Kalender 1996, S. 63.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marita Jendrischewski: Das Dhünntal – Menschen und Geschichte(n) einer versunkenen Landschaft, Verlag Jendrischewski, ISBN 978-3-00-047635-8

Webseiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 51° 3′ 51,9″ N, 7° 11′ 29,4″ O