Diakonie Michaelshoven

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Diakonie Michaelshoven
Rechtsform e.V.
Gründung 1950
Sitz Köln
Leitung Birgit Heide (theologischer Vorstand),

Uwe Ufer (kaufmännischer Vorstand)

Mitarbeiterzahl 2.000 [1]
Branche ambulante und stationäre Altenpflege, Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Berufliche Rehabilitation, Sozialberatung / Wohnungslosenhilfe, Frauenhaus, Notschlafstelle, Berufskolleg
Website diakonie-michaelshoven.de

Die Diakonie Michaelshoven e. V. wurde 1950 von Pfarrer Erwin te Reh gegründet, zunächst als Heim für Kriegswaisen. Heute ist sie der größte diakonische Träger im Kölner Raum. Circa 2.000 hauptamtliche Mitarbeiter betreuen 3.500 Menschen[1] in unterschiedlichen Einrichtungen der klassischen Arbeitsfelder der Diakonie. Ein großer Teil der Einrichtungen befindet sich in Michaelshoven im Kölner Stadtteil Rodenkirchen. Außenstellen gibt es weit über Köln hinaus, im Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-Bergischen Kreis und im Oberbergischen Kreis. Die Arbeit ist aufgeteilt in verschiedene Geschäftsbereiche: Wohnen und Leben im Alter Michaelshoven, die Kinder- und Familienhilfen Michaelshoven, Wohnen und Leben mit Behinderung Michaelshoven, das Berufsförderungswerk Köln, die Sozialen Hilfen, die Auxilio Dienstleistungen Michaelshoven, die Management Services Michaelshoven und die Stiftung einfach helfen.

In Köln-Raderthal befindet sich, in der Albert-Schweitzer-Straße 2, das Elisabeth-Fry-Haus, ein Wohn- und Aufnahmeheim für Frauen in Notlagen.

Die Diakonie Michaelshoven wird geleitet von Birgit Heide (Theologischer Vorstand) und Uwe Ufer (Kaufmännischer Vorstand).[2]

Forum Michaelshoven[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzengel-Michael-Kirche

Unter dem Motto „Forum Michaelshoven“ finden im Diakoniedorf unterschiedliche öffentliche Veranstaltungen statt. Dazu gehören u. a. Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen Fragestellungen aus Diakonie, Kirche und Politik, aber auch Kunstausstellungen sowie Tanz- und Theateraufführungen. Besondere Bedeutung kommt der „Kultur in Michaelshoven“ zu. Sie soll dazu beitragen, dass Menschen, die in Michaelshoven leben und arbeiten, mit Menschen aus der Region zusammenkommen. Deshalb lädt die Diakonie Michaelshoven regelmäßig zu Konzerten in die Erzengel-Michael-Kirche ein. Im Sommer 2003 wurde die neue Wegscheider-Orgel eingeweiht. Mit diesem im Rheinland einzigartigen Instrument erhielt die Orgelmusik einen besonderen Schwerpunkt im musikalischen Angebot. Wegen zu geringer Nutzung steht das Instrument steht zwischenzeitlich zum Verkauf, und soll für das Projekt KunstKlangKirche in der Neuen Kirche Zürich-Wollishofen erworben werden.[3]

Aktuelles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. Juni 2015 feiert die Diakonie Michaelshoven 65-jähriges Bestehen mit einem Open-Air-Konzert.[2]

Im Jahr 2018 investiert die Diakonie Michaelshoven rund 5 Millionen Euro in den viergeschossigen barrierefreien Neubau für Jugend- und Familienhilfe.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Die Diakonie Michaelshoven. Diakonie Michaelshoven e. V., abgerufen am 20. Juni 2012: „Die Diakonie Michaelshoven e. V. ist der größte diakonische Träger im Kölner Raum. Rund 2.000 Mitarbeiter betreuen 3.500 Menschen in unterschiedlichsten Einrichtungen der klassischen Arbeitsfelder der Diakonie.“
  2. a b Diakonie Michaelshoven: Sommerfest zum 65-jährigen Jubiläum. (rodenkirchen.de [abgerufen am 13. Juli 2018]).
  3. Wegscheider-Silbermann-Orgel 2003. In: KunstKlangKirche Zürich – Teilprojekt Orgelzentrum. S. 6f. (PDF-Datei)
  4. Ulrike Süsser: Richtfest: Ein Zuhause für Hilfsbedürftige. In: Kölner Stadt-Anzeiger. (ksta.de [abgerufen am 13. Juli 2018]).