Diann Roffe-Steinrotter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Diann Roffe-Steinrotter Ski Alpin
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 24. März 1967 (53 Jahre)
Geburtsort Warsaw, Vereinigte Staaten
Karriere
Disziplin Super-G, Riesenslalom, Slalom
Status zurückgetreten
Karriereende 1994
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Silber Albertville 1992 Riesenslalom
Gold Lillehammer 1994 Super-G
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
Gold Bormio 1985 Riesenslalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupsiege 2
 Gesamtweltcup 10. (1989/90, 1991/92)
 Super-G-Weltcup 6. (1991/92)
 Riesenslalomweltcup 3. (1991/92)
 Slalomweltcup 20. (1989/90)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Super-G 1 0 0
 Riesenslalom 1 3 3
 

Diann Roffe-Steinrotter (* 24. März 1967 in Warsaw, New York[1][2]) ist eine ehemalige US-amerikanische Skirennläuferin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roffe-Steinrotter wurde in Warsaw geboren und wuchs in Williamson in der Nähe von Rochester auf. Mit dem Skisport begann sie im Alter von zwei Jahren.[1] in Im Skiweltcup konnte sie zwei Rennen, einen Riesenslalom und einen Super-G, gewinnen. Ihren ersten Höhepunkt in ihrer Karriere als Skirennläuferin hatte sie 1985, als sie überraschend (als Läuferin der damals geltenden 2. Startgruppe, sie hatte Start-Nr. 19) in Santa Caterina – nach Rang 5 im ersten Durchgang – Weltmeisterin im Riesenslalom wurde. Damit war sie mit 17 Jahren, 10 Monaten und 13 Tagen die zweitjüngste Riesenslalom-Weltmeisterin hinter der 1970er-Goldmedaillengewinnerin Betsy Clifford, der mit 16 Jahren und 4 Monaten überhaupt klar jüngsten Alpin-Weltmeisterin der Geschichte (Stand Januar 2018).[3] Im September 1990 gewann sie bei den Panamerikanischen Spielen in Las Leñas die Goldmedaille im Riesenslalom.

Bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville gewann sie (ex aequo mit Anita Wachter) die Silbermedaille im Riesenslalom; auf der "Piste du Corbe" in Méribel arbeitete sie sich an jenem 19. Februar 1992 noch um 7 Plätze nach vorne. - 1994 krönte sie ihre Laufbahn mit dem Olympiasieg im Super-G in Lillehammer. Ihren Rücktritt gab sie 1994 bekannt.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupwertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Super-G Riesenslalom Slalom
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
1983/84 68. 8 30. 8
1984/85 25. 57 9. 57 47. 1
1987/88 91. 2 29. 2
1988/89 66. 6 29. 3 34. 3
1989/90 10. 130 11. 29 4. 82 20. 19
1990/91 44. 29 21. 11 24. 8 21. 10
1991/92 10. 607 6. 221 3. 372 48. 14
1992/93 42. 160 19. 60 19. 75 43. 25
1993/94 39. 191 13. 141 30. 50

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
13. März 1985 Lake Placid USA Riesenslalom
17. März 1994 Vail USA Super-G

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b David L. Porter: Biographical Dictionary of American Sports. Greenwood Publishing, Westport 1995, S. 621.
  2. Bucky Gleason: Former WNY Olympian shows there's more to life than winning gold. Buffalo News, 6. Februar 2018, abgerufen am 12. August 2019.
  3. Hans Etlinger: Beschwerungen. Glosse. In: Arbeiter-Zeitung. Nr. 32. Vorwärts-Verlag, 7. Februar 1985, S. 11 (arbeiter-zeitung.at).