Diarmuid Martin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Erzbischof Diarmuid Martin

Diarmuid Martin (* 8. April 1945 in Dublin, Irland) ist Erzbischof von Dublin und Primas von Irland.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium der Philosophie und der Theologie in Dublin, wurde Martin am 25. Mai 1969 zum Priester für das Erzbistum Dublin geweiht. Nun setzte er seine Studien im Fach Moraltheologie am Angelicum in Rom fort, worauf er 1976 als Beamter beim Päpstlichen Rat für die Familie in den Dienst des Heiligen Stuhls trat.

1986 wurde Martin zum Vizepräsidenten und 1994 zum Generalsekretär des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden ernannt, worauf am 5. Dezember 1998 die Ernennung zum Titularbischof von Glenndálocha folgte. Papst Johannes Paul II. spendete ihm am 6. Januar 1999 im Petersdom persönlich die Bischofsweihe. Im März 2003 zum Titularerzbischof befördert, wurde er zugleich ständiger Vertreter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf, wie auch bei der Welthandelsorganisation.

Am 3. Mai 2003 zum Koadjutor des Erzbischofs von Dublin ernannt, wurde er am 30. August 2003 in das Amt eingeführt und schließlich am 26. April 2004 Erzbischof von Dublin und somit Primas von Irland. Seit dem 13. Juli 2016 ist er Mitglied des Kommunikationssekretariats der römischen Kurie.[1]

Standpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2014 wandte er sich gegen die gleichgeschlechtliche Ehe, über die in Irland 2015 in einem Referendum abgestimmt werden sollte. Er hob in diesem Zusammenhang jedoch hervor, Menschen, die Homosexuellen nicht mit Liebe begegneten, beleidigten Gott und seien daher letztlich „gottesfeindlich“ zu nennen. [2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nomina di Membri della Segreteria per la Comunicazione. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 13. Juli 2016, abgerufen am 13. Juli 2016 (italienisch).
  2. Advocate.com:Stop Homophobia in the church