Dick Fosbury

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Dick Fosbury (1968)

Dick Fosbury, eigentlich Richard Douglas Fosbury; (* 6. März 1947 in Portland, Oregon) ist ein ehemaliger amerikanischer Leichtathlet. Er revolutionierte den Hochsprung durch die von ihm kreierte Sprungtechnik, den Fosbury-Flop, bei dem der Springer die Latte rückwärts überquert.

Mit seiner neuen Technik gewann er zunächst die amerikanische Olympiaausscheidung und am 20. Oktober 1968 die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt mit einer übersprungenen Höhe von 2,24 Meter. Obwohl seine Technik anfangs skeptisch beurteilt wurde, setzte sie sich in relativ kurzer Zeit durch und ist heute in abgewandelter Form die Standardtechnik des Hochsprungs.

Als Student der Oregon State University wurde er 1968 sowie 1969 NCAA-Meister im Freien und 1968 in der Halle. Nach der Saison 1969 beendete er seine leistungssportliche Karriere.

Nach dem Ende seiner sportlichen Karriere studierte Fosbury Bauingenieurwesen, trat in eine Firma für Landvermessung in Ketchum im US-Bundesstaat Idaho ein und wurde später Miteigentümer dieser Firma.[1]

2008 wurde bekannt, dass Fosbury an einer Krebserkrankung leidet, die nach einer Operation und Chemotherapie 2009 überstanden war.[2] Seit 2019 ist Fosbury in der Lokalpolitik im Blaine County aktiv.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Galena Engineering - Personnel. Archiviert vom Original am 9. Februar 2015; abgerufen am 23. November 2020 (englisch).
  2. Sport1.de: Dick Fosbury und der Flop: Der überforderte Revolutionär. Abgerufen am 23. November 2020.