Dickelsbach

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Dickelsbach
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Brücke über den Dickelsbach in den Wanheimerorter Rehwiesen, um oder vor 1955

Brücke über den Dickelsbach in den Wanheimerorter Rehwiesen, um oder vor 1955

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2758
Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Rhein → Nordsee
Quelle In Ratingen-Hösel
51° 19′ 57″ N, 6° 54′ 53″ O51.33256.9147222222222140
Quellhöhe 140 m ü. NN[1]
Mündung Bei Duisburg-Hochfeld in den Rhein51.40756.750833333333328Koordinaten: 51° 24′ 27″ N, 6° 45′ 3″ O
51° 24′ 27″ N, 6° 45′ 3″ O51.40756.750833333333328
Mündungshöhe 28 m ü. NN[1]
Höhenunterschied 112 m
Länge 21,9 km[2]
Einzugsgebiet 77,107 km²[2]

Der Dickelsbach ist ein Gewässer am rechten Niederrhein. Er entspringt im Ratingen-Höseler Grünpark Fernholz in den silikatischen Ausläufern des Bergischen Landes.

Das 21,88 km lange Flüsschen nimmt seinen Lauf über Lintorf, Duisburg-Süd und mündet bei Duisburg-Hochfeld in den Rhein.

Auf seinem Weg von der Quelle bis zur Mündung ändert sich seine Struktur ausgesprochen häufig. So verläuft er sowohl durch bodenständige Waldgebiete in einem fast natürlichen Flussbett als auch als eingetiefter stark begradigter und nicht sehr fließdynamisches Gewässer in Siedlungsrandlage.

In einem Teilabschnitt bei Duisburg wurde eine naturnahe Umgestaltung vorgenommen. Allerdings ist es zunehmend zu einer starken Verschlammung gekommen.

Seinen Namen verdankt der Dickelsbach dem seinen Unterlauf begleitenden kleinen Sommerdeich (Dickel: kleiner Deich). Dieser Deich schützte das Vorgelände der Duisburger Altstadt vor Überschwemmungen. Bis zum großen Rheindurchbruch bei Essenberg und dem sich anschließenden langsamen Verlanden des Rheinbettes vor der Duisburger Altstadt, mündete das Flüsschen westlich der Stadt in den Rhein. Danach benutzte der Dickelsbach den alten Rheinarm als Abflussbett und mündete in die Ruhr. Heute fließt er wieder in den Rhein, allerdings verrohrt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Deutsch Grundkarte 1:5000
  2. a b Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW