Dicker Stein (Wennigsen)

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Dicker Stein in Wennigsen

Der Dicke Stein ist ein 1828 errichteter Richtungsweiser und ein Bergbaudenkmal[1] in der Gemeinde Wennigsen. Der Stein ist eingetragen in die Liste der Baudenkmale in der Region Hannover. Er steht in der Hülsebrinkstraße vor dem heutigen Amtsgericht Wennigsen.

Der Sandsteinquader trägt die Inschrift Weg zu den Steinkohlebergwerken im Deister/2 1/3 Meilen von Hannover/1827. Eine gelbe Hand zeigt in Richtung Wennigser Mark. Wahrscheinlich wurde er aufgestellt, als die Bergwerke am Hülsebrink außer Betrieb gingen. Die Herkunft des Steines ist umstritten. Laut Wüllners Ortschronik könnte er von einem Steinberg zwischen Bönnigsen und Knölkenbrücke oder aus dem Deister stammen.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stein stand einst vor dem Gebäude Hauptstraße 35, angeblich um die Kohlefuhrleute zum Georgsplatz (nach Norden) statt zum Hülsebrink (nach Westen) zu lenken. Seit seiner Umsetzung bei der Umgestaltung des Kreuzungsbereichs ca. 1970 weist er jedoch zum Hülsebrink.

Den Namen Zum Dicken Stein trug ebenfalls eine angrenzende Gaststätte. Nach der Nutzung als Lokal richtete sich dort ein autonomes Wohn- und Freizeitprojekt ein. Bevor das Gebäude im Oktober 1994 abgerissen wurde, kam es zu einem massiven Polizeiaufgebot. Die Bewohner verließen es jedoch friedlich.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Wüllner: Aus Wennigsens Vergangenheit/Beiträge zur Ortsgeschichte. Eigenverlag Wennigsen, 1973, S. 62.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Dicker Stein – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. haz.de: Grüner Faden (Memento des Originals vom 13. Februar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.haz.de, abgerufen am 07. Juni 2017
  2. Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.deister-leine-zeitung.de Im Falkenkeller lebt der Dicke Stein wieder auf; abgerufen am 11. September 2011

Koordinaten: 52° 16′ 15,6″ N, 9° 34′ 2,5″ O