Die Abenteuer des Kardinal Braun

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Filmdaten
Deutscher TitelDie Abenteuer des Kardinal Braun
OriginaltitelDie Abenteuer des Kardinal Braun /
Operazione San Pietro /
Au Diable, les Anges
ProduktionslandDeutschland, Frankreich, Italien
Erscheinungsjahr1968
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieLucio Fulci
DrehbuchLucio Fulci,
Paul Hengge,
Adriano Bolzoni,
Ennio de Concini,
Roberto Gianviti
ProduktionTuri Vasile,
Ludwig Waldleitner
MusikWard Swingle,
Armando Trovajoli
KameraErico Menczer,
Alfio Contini
SchnittElisabeth Kleinert-Neumann,
Ornella Micheli,
Gabrielle Reinecke
Besetzung

Die Abenteuer des Kardinal Braun ist ein 1968 erschienener Kriminalfilm nach den Father-Brown-Stories von G. K. Chesterton. Er ist der dritte Film mit Heinz Rühmann als Brown, auch wenn der Film nichts mit den vorangegangenen Pater-Brown-Verfilmungen Das schwarze Schaf und Er kann’s nicht lassen zu tun hat. Er wurde im Sommer 1967 gedreht. Seine Uraufführung erlebte er am 13. Februar 1968 in der Wiener Filmbühne in Berlin.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Petersdom wird die Pietà gestohlen. Im Vatikan hat sich derweil Kardinal Braun der Sache angenommen. Unter seinem Kommando beginnt eine wilde Verfolgungsjagd durch Rom und Umgebung. Joe Ventura glaubt, dass der Vatikan die Pietà kaufen wird, um die Sache geheim zu halten. Doch die Sache kommt ans Licht. Kardinal Braun gelingt es, das abfahrende Boot der Mafia zu stoppen.

Produktion und Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde in Rom und im Vatikan gedreht. Heinz Rühmann versuchte mit diesem Film noch einmal die große Kinoleinwand zu erobern, was aber fehlschlug. Danach widmete er sich dem Fernsehen, erstmals in Der Tod des Handlungsreisenden.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keine gute Meinung von dem Werk hatte der Evangelische Filmbeobachter. Dieser fand, dass der Film weit von Chestertons literarischer Vorlage entfernt sei und fast nur Klamauk biete, dessen Genießbarkeit durch geschmackliche Entgleisungen mehrfach erheblich beeinträchtigt werde.[1] Nicht viel besser urteilte das Lexikon des Internationalen Films. Es bemerkte lapidar, bei dem Film handle es sich um eine „[f]lache Heinz-Rühmann-Kriminalkomödie, mit eingeblendeter Papagallo-Parodie und einigen Peinlichkeiten“.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Evangelischer Presseverband München, Kritik Nr. 126/1968.
  2. Die Abenteuer des Kardinal Braun. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 18. November 2016.