Die Eulenburg. Universitäts- und Stadtmuseum Rinteln

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Die Eulenburg. Universitäts- und Stadtmuseum Rinteln
Museum Eulenburg.jpg
Daten
Ort Rinteln
Art Stadtgeschichte, Geschichte der Rintelner Universität 1621–1810, Schaumburgische Geschichte, Landes- und Volkskunde
Eröffnung 1908
Besucheranzahl (jährlich) 7.800 (2016)
Leitung Stefan Meyer
Website http://www.eulenburg-museum.de/
ISIL DE-MUS-117415

Die Eulenburg. Universitäts- und Stadtmuseum Rinteln ist ein Stadtmuseum in Rinteln, das 1908 als Heimatmuseum der Grafschaft Schaumburg eröffnet wurde. Es hat seinen Sitz im historischen Gebäude der Eulenburg und gehört zu den ältesten Museen des Weserberglandes.

Geschichte und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die im Jahre 2000 neu gestaltete Dauerausstellung präsentiert sich auf 400 m² und hat folgende Schwerpunkte:

Das Museum ging aus Altertümersammlungen des Rintelner Lehrerseminars und des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde hervor. Seit den 1920er Jahren befindet es sich in der Trägerschaft des Vereins Heimatbund der Grafschaft Schaumburg. Ursprünglich zeigte das Museum als traditionelles Heimatmuseum volks- und naturkundliche Objekte aus dem Bereich der früheren Grafschaft Schaumburg. 1998 wurde eine Gebäudesanierung und eine zeitgemäße Neugestaltung der Ausstellung durchgeführt. [1]

Heute führt das Museum regelmäßig Sonderausstellungen durch und wurde im Jahre 2007, nach der Teilnahme am Pilotprojekt Museumsregistrierung, als eines der ersten niedersächsischen Museen mit einem Qualitätszertifikat des Museumsverbandes ausgezeichnet. 2007 erhielt es den Museumspreis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. 2014 wurde die Eulenburg mit dem Museumsgütesiegel des Museumsverbandes ausgezeichnet. Mit der Erweiterung der universitätsgeschichtlichen Abteilung im Mai 2017 wurde der Name des Museums zu "Die Eulenburg. Universitäts- und Stadtmuseum Rinteln" ergänzt.

Das Museum ist seit 1938, unterbrochen durch die Jahre 1942–1967, im stadtgeschichtlich bedeutsamen Gebäude der Eulenburg untergebracht, das nahe der Stadtmauer der früheren Rintelner Stadtbefestigung liegt. Dabei handelt es sich um einen mittelalterlichen Burgmannsitz der Familie von Rottorp. Später diente der Bau als Stadthof des Klosters Möllenbeck und von 1651 bis 1821 war er Sitz der hessisch-schaumburgischen Regierung in Rinteln.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rintelner Museum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte des Museums

Koordinaten: 52° 11′ 5″ N, 9° 4′ 38″ O