Die Gejagten der Sierra Nevada

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
Deutscher TitelDie Gejagten der Sierra Nevada
OriginaltitelEl ranch de los implacables
ProduktionslandSpanien, Italien, Deutschland
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1964
Länge95 (dt. V. 79) Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieAlfonso Balcázar
DrehbuchAlfonso Balcázar
Sandro Continenza
José Antonio de la Loma
dt. V. Helmut Harun
ProduktionAlfonso Balcázar
Edmondo Amati
MusikAngelo Francesco Lavagnino
KameraRoberto Reale
SchnittTeresa Alcocer
Besetzung
Synchronisation

Die Gejagten der Sierra Nevada (Originaltitel: El ranch de los implacables) ist ein Italowestern internationaler Produktion, der unter der Leitung von Alfonso Balcázar 1964 in Spanien unter Beteiligung auch deutscher und italienischer Schauspieler entstand. Am 11. Juni 1965 lief er auch im deutschen Sprachraum an.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dank seiner Künste am Spieltisch gewinnt Jeff Clyton einen Landbesitz mit Ranch, auf der die Geschwister Helen und David leben. Jeff wird als Feind angesehen; sie versuchen, die Ranch mit Hilfe des Anwaltes Dundee zu retten, der sie jedoch in Wirklichkeit selbst haben will, weshalb er mit Hilfe einer Gruppe von Gesetzlosen unter Leitung von Black Jimmy allerhand Übles ausführen lässt und auch einen Mord am Bankier der Stadt dem unschuldigen David in die Schuhe schieben möchte.

Jeff übernimmt es auf Bitten von Helen, die Unschuld Davids nachzuweisen. Er kann sich unter die Bande mischen und sie so allmählich ausschalten; zu Ende gelingt es ihm auch, Dundee vor den Augen der inzwischen in Jeff verliebten Helen zu überführen und ihn in den Tod zu treiben. In der vom Bösen befreiten Stadt kann Jeff nun Helen heiraten und auf der Ranch bleiben.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulrich P. Bruckner bezeichnet Die Gejagten der Sierra Nevada als guten, spannenden und zynischen Italo-Western.[1] Das Lexikon des internationalen Films bemängelte ebendiesen Zynismus, lobte aber die Fotografie.[2] J. Picas lobte: „Das ist einer der reizvolleren Cowboyfilme, lebendig und glaubwürdig, […] mit Geschmack und Fantasie gemacht“.[3] Der Evangelische Film-Beobachter bemängelt zwar, dass der Film moralisch etwas zu unbekümmert sei, gelangt aber zu dem Schluss, dass er passabel konstruiert sei und schöne Farbbilder aufweise.[4]

Bemerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die oft auch unter italienischer Leitung entstandene Produktion trägt den italienischen Titel 5.000 dollari sull'asso. Die deutsche Fassung enthält ein von Ralf Paulsen gesungenes Titellied und den Song Kein Gold am Blue River, den Ronny interpretiert. In der internationalen Version hört man Don Powell mit A gambling man. Insgesamt ist die deutsche Version erheblich kürzer und teilweise anders geschnitten (Buch: Helmut Harun) als die internationale Fassung.

Der Soundtrack wurde bei CAM veröffentlicht.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robert Woods wird von Michael Chevalier gesprochen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Für ein paar Leichen mehr. München 2006, S. 572.
  2. Die Gejagten der Sierra Nevada. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet 
  3. in Fotogramas 869, Madrid, 12. Juni 1965
  4. Evangelischer Presseverband München, Kritik Nr. 309/1965