Die Heulboje

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
Deutscher TitelDie Heulboje
OriginaltitelThe Patsy
ProduktionslandUSA
Originalspracheenglisch
Erscheinungsjahr1964
Länge101 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieJerry Lewis
DrehbuchJerry Lewis
Bill Richmond
ProduktionErnest D. Glucksman
MusikDavid Raksin
KameraW. Wallace Kelley
SchnittJohn Woodcock
Besetzung

Die Heulboje ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1964. Alternativtitel ist Der Wunderknabe.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Dreharbeiten zu einem Film verunglückt der Star des Films tödlich. Ohne diesen Starkomiker steht das Filmteam vor der Pleite. Der tollpatschige Hotelboy Stanley scheint den Produzenten der ideale Ersatz. Sie machen sich daran, den Jungen zu einem neuen Comedystar aufzubauen. Stanley ist jedoch nur im Alltag komisch, sobald er jedoch nach einem vorgefertigten Drehbuch witzig sein soll, ist das Gegenteil der Fall. Nach einem katastrophalen Probeauftritt lassen die Produzenten ihn wieder fallen. Nur Ellen, die einen Narren an den Jungen gefressen hat, hält weiter zu ihm. Als er schließlich vom berühmten Ed Sullivan in dessen Fernsehshow eingeladen wird, wird er dennoch über Nacht zum neuen amerikanischen Komikerstar. Nun bitten ihn die Produzenten auf Knien wieder zu ihnen zurückzukehren.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Film treten neben den bereits erwähnten Ed Sullivan einige amerikanische Stars als Gäste auf. Sie spielen zum Teil sich selbst: George Raft, Hedda Hopper, Ed Wynn, Mel Tormé, Rhonda Fleming, Del Moore, Neil Hamilton, Buddy Lester, Jack Albertson. Die Heulboje war außerdem der letzte Filmauftritt von Peter Lorre. Lorre starb weniger als einen Monat nach Abschluss der Dreharbeiten an einem Schlaganfall.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Ein alberner Filmspaß, der aus seiner interessanten Konstellation wenig Funken schlägt und durch eine Anhäufung von dürftigen Scherzen bald Langeweile verbreitet.“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Heulboje. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.