Die Kindervorstellung

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Film
Deutscher Titel Die Kindervorstellung
Originaltitel Orphan’s Benefit
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1934
Länge 8 Minuten
Stab
Regie Burt Gillett
Produktion Walt Disney, John Sutherland
Synchronisation

Die Kindervorstellung (Originaltitel: Orphan’s Benefit) ist ein US-amerikanischer Zeichentrickfilm der Disney Studios aus dem Jahr 1934. In diesem Micky-Maus-Cartoon traten erstmals Micky, Donald Duck und Goofy gemeinsam auf.[1]

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Micky veranstaltet für die Waisenkinder eine Theatervorstellung. Donald will dort das Gedicht von Marys kleinem Lamm vortragen und wird dabei von den Waisenkindern gestört.

Produktionsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Überraschungserfolg des Silly-Symphonies-Cartoons Die kluge kleine Henne, in dem Dank Clarence Nashs unnachahmlicher Stimme der Nebencharakter Donald Duck Walt Disneys Aufmerksamkeit erregt hatte[2], wurde Donald nur sechs Monate später erstmals in einem Micky-Maus-Cartoon eingesetzt. Neben Donald waren mit Goofy, Rudi Ross und Klarabella Kuh drei weitere bekannte Nebenfiguren der Disney-Zeichentrickfilme vertreten. Als Operndiva hatte Henriette Huhn ihren ersten Auftritt in Die Kindervorstellung, sie war danach noch in acht weiteren Cartoons zu sehen.

Animator Richard Lundy gab Donald Duck in Die Kindervorstellung erstmals die später typische Kampfpose mit einem lang ausgestreckten Arm und trug somit entscheidend zur Gestaltung des Charakters mit bei.[2]

1941 wurde eine Neuverfilmung in Farbe von den Disney Studios veröffentlicht. Regie führte in diesem Remake Riley Thomson.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolle Sprecher
Micky Maus Walt Disney
Donald Duck Clarence Nash
Goofy Pinto Colvig
Henriette Huhn Florence Gill

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dave Smith: Disney A to Z. Hyperion, New York 1998, ISBN 0-7868-6391-9, S. 422.
  2. a b Michae Barrier: Hollywood Cartoons: American Animation in its Golden Age. Oxford University Press, New York 2003. ISBN 978-0-19-516729-0, S. 120

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]