Ein starkes Team: Die Natter

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Folge der Reihe Ein starkes Team
OriginaltitelDie Natter
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Produktions-
unternehmen
Westdeutsche Universum-Film
Länge89 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
EinordnungFolge 12 (Liste)
Erstausstrahlung15. Mai 1999 auf ZDF
Stab
RegiePeter F. Bringmann
DrehbuchRainer Butt
ProduktionNorbert Sauer
MusikJohannes Schmölling
KameraCarl-Friedrich Koschnick
SchnittMartina Matuschewski
Besetzung
Chronologie

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Der letzte Kampf

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Braunauge

Die Natter ist ein deutscher Fernsehfilm von Peter F. Bringmann aus dem Jahr 1999. Es handelt sich um die 12. Folge der Krimiserie Ein starkes Team mit Maja Maranow und Florian Martens in den Hauptrollen.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Team von Lothar Reddemann soll gegen kriminelle russische Investoren ermitteln. Nach einem Hinweis von Europol soll ein bekannter Investor über den Immobilienmanager Groth Geldwäsche in Deutschland betreiben. Nach einer Observierung der Verdächtigen wird die Prostituierte Tamara ermordet aufgefunden. Im Zuge der Ermittlungen über Groth wird offenkundig, dass dieser nicht nur Immobiliengeschäfte betreibt, sondern auch für das Rotlichtmilieu arbeitet und junge Frauen aus Osteuropa nach Deutschland holt, die dann in seinen Etablissements arbeiten müssen. Seine Vergehen belaufen sich somit von Menschenhandel über Steuerhinterziehung, Geldwäsche, Anstiftung zur Körperverletzung bis hin zur Förderung der Prostitution. Das zu beweisen wäre über die Aussagen der Prostituierten gut möglich, doch die Frauen schweigen aus gutem Grund: sie haben Angst.

Kriminalhauptkommissarin Verena Berthold hält die Aufklärung des Mordes an Tamara für den Schlüssel, um gegen Groth etwas in der Hand zu haben. Daher arbeitet ihr Kollege Otto mit der zuständigen Kriminalabteilung zusammen. Dort trifft er auf seinen ehemaligen Kollegen Dieter Wild. Dieser bittet ihn, aus alter Freundschaft, seine privaten Kontakte zu dem Mordopfer nicht zu erwähnen. Wild verdächtigt den Zuhälter Bernie Kollex, das Mädchen umgebracht zu haben. Dieser wird daraufhin polizeilich gesucht und von Verena, Otto und Dieter Wild gestellt. Als Kollex eine Pistole zieht, schießt die Kommissarin in Notwehr. Doch es gibt keine direkten Zeugen und die Pistole des Opfers ist verschwunden. Verena bekommt große Schwierigkeiten und eine interne Untersuchung wird eingeleitet. Verenas Kollegen versuchen, ihr so gut es geht zu helfen. Da sie auch am nächsten Tag Kollex` Waffe nicht finden können, vermutet Verena, dass jemand die Pistole an sich genommen hat. Otto kommen Zweifel an der Loyalität von Dieter Wild und nachdem Verena dessen Alibi für die Mordnacht an Tamara überprüfen will, kommt Wilds Kollege plötzlich ums Leben. Nachdem Otto herausfindet, dass Wild bei dem Unfall nachgeholfen hat, nimmt er ihn fest. Dabei stellt sich heraus, dass er Kollex` Waffe bei sich hat und Tamara umgebracht hatte, weil sie ihn erpressen wollte, damit er sie heiratet. Da Wild korrupt war und mit Groth Geschäfte gemacht hat, hofft Reddemann, so auch Groth überführen zu können.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Natter wurde in Berlin gedreht und am 15. Mai 1999 um 20:15 Uhr im ZDF erstausgestrahlt.

Sputnik versucht sich in dieser Folge als „Spritdesigner“ und bietet den selbstgemixten Schnaps in seiner Gaststätte an, in der sich Otto und Verena regelmäßig einfinden. Ein wenig mutiert das noble Restaurant zu einer profanen Kneipe.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kritiker der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm meinen: „Wo es der Story, der Dramaturgie und der Kameraführung an Kraft und Energie fehlt, reißen Maja Maranow (‚Rivalen der Rennbahn‘) und Florian Martens souverän das Ruder herum. Ihr Spiel ist lebendig, und sie ergänzen sich perfekt.“ Fazit dieser Folge: „Hinkende Story, aber stimmige Chemie.“[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Ein starkes Team: Die Natter. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Juli 2010 (PDF; Prüf­nummer: 123 778 V).
  2. Filmkritik ´bei TV Spielfilm, abgerufen am 27. November 2016.