Die Nerven

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Die Nerven
Die Nerven live im Trierer Exil
Die Nerven live im Trierer Exil
Allgemeine Informationen
Herkunft Stuttgart, Deutschland
Genre(s) Indie-Rock, Post-Punk, Noise-Rock
Gründung 2010
Website dienerven.tumblr.com
Aktuelle Besetzung
Julian Knoth
Gesang, Gitarre
Max Rieger
Kevin Kuhn (seit 2012)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Philipp Knoth (2010–2012)

Die Nerven sind eine deutsche Punkband aus Stuttgart, die den Genres Post-Punk, Noise-Rock und Indie-Rock zuzuordnen ist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nerven wurde zunächst als Lo-Fi-Band von Julian Knoth (Gesang, Bass) und Max Rieger (Gitarre, Gesang) gegründet. Die beiden veröffentlichten zusammen mit dem Schlagzeuger Philipp Knoth zwischen 2010 und 2012 diverse MP3-Alben. Mit dem Demoalbum Asoziale Medien (2012) konnte die Band schließlich einen Plattenvertrag beim Independent-Label This Charming Man erreichen. Dort erschien 2012 das Album Fluidum. 2012 stieg schließlich auch Schlagzeuger Kevin Kuhn ein und Die Nerven machten als Trio weiter. Das Album Fun, produziert von Ralf Milberg bringt schließlich 2014 den Durchbruch. Jan Wigger von Spiegel Online bezeichnete das Album „als eine(r) der wichtigsten und besten deutschsprachigen Platten dieses Jahrzehnts“.[1] Hochgelobt wurde das Album außerdem in der Zeitschrift Spex. Für das Video zum Lied Angst hat man die Band Tocotronic gewinnen können, die dort als Imitationen von Die Nerven auftreten. Die Redaktion von laut.de wählte das Album auf Platz 11 der Alben des Jahres 2014.[2] Bei den Alben des Jahres der Berliner Tageszeitung landete das Werk auf Platz 2. Im Begleittext nannte Christian Ihle die Band „beste Liveband des Landes“.[3]

Am 9. Oktober 2015 erschien über Glitterhouse (Vertrieb: Indigo) das dritte Album Out. Die junge Welt zählte es im Jahresrückblick zum fünftbesten Popalbum 2015.[4]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nerven spielen eine Mischung aus verschiedenen Punk- und Postpunk-Stilen mit überwiegend negativen, düsteren deutschsprachigen Songtexten.[5] Die Musik ist von verschiedenen Bands beeinflusst. So spielen Sonic Youth eine Rolle, es werden aber auch die schweren Gitarrenriffs von beispielsweise Black Sabbath verwendet.[6]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: Fluidum (This Charming Man)
  • 2014: Fun (This Charming Man)
  • 2015: Out (Glitterhouse Records)

Live-Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Live in Europa (Glitterhouse Records)

Singles, EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: Sommerzeit, Traurigkeit (7", This Charming Man)
  • 2013: Fick dich Alter! (Split-7" mit Candelilla, Euphorie)
  • 2013: Nichts neues (7", Amphetamine Reptile Records)
  • 2013: Split-7" mit Freiburg (This Charming Man)
  • 2014: Hörst du mir zu? (12", This Charming Man)

Demos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: Happy Polka (Download-Album)
  • 2010: Yes Sir, I Can Boogie! (Download-Album)
  • 2011: Bei uns ist es gemütlich (live) (Download-Album)
  • 2011: Gute-Nacht-Geschichten für Kinder zwischen 1-4 (Download-Album)
  • 2012: Asoziale Medien (CD-R/Download)
  • 2012: Verworfenes und Verdorbenes (CD-R)
  • 2013: Opfer : Live In Konzert #1 (MC)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Abgehört: Die wichtigste Musik der Woche. spiegel.de, 28. Januar 2014, abgerufen am 19. Oktober 2015.
  2. Die Alben des Jahres. Laut.de, 13. Dezember 2014, abgerufen am 20. Dezember 2014.
  3. Christian Ihle: Alben des Jahres 2014. Die Tageszeitung, 27. Dezember 2014, abgerufen am 5. Januar 2015.
  4. Listen der Vernunft. Jahresrückblick 2015. junge Welt, 31. Dezember 2015, abgerufen am 10. November 2016.
  5. Simon Langemann: Mehr Albtraum als Traum. Laut.de, abgerufen am 20. Dezember 2014.
  6. Thomas Vorreyer: Die Nerven, im Schutt geboren. Spex, 1. Juni 2014, abgerufen am 20. Dezember 2014.