Die Tintenfische aus dem zweiten Stock

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Seriendaten
Deutscher Titel Die Tintenfische aus dem zweiten Stock
Originaltitel Chobotnice z II. patra
Produktionsland ČSSR
Originalsprache Tschechisch
Jahr 1986
Episoden 4
Genre Kinderserie
Idee Ota Hofman,
Jindřich Polák
Kamera Emil Sirotek
Besetzung

Die Tintenfische aus dem zweiten Stock ist eine tschechoslowakische Kinderserie von 1986.

Die Serie entstand 1986 als Koproduktion des tschechoslowakischen Fernsehens mit dem WDR, dem Schweizer, österreichischen und französischen Fernsehen. Im Mittelpunkt stehen zwei Knetfiguren in Gestalt eines grünen und eines blauen Kraken, die sich bewegen und sprechen können. Damit wird eine Idee aus der Serie Luzie, der Schrecken der Straße aufgegriffen.

Handlung[Bearbeiten]

Die vierköpfige Prager Familie Holan fährt nach Portugal in den Urlaub. Der Strand ist nach einem Tankerunglück verseucht. Die Kinder Eva und Hansi finden eine seltsame Masse in den Farben blau und grün. Da die Masse an Knetmasse erinnert, formen sie einen blauen und einen grünen Tintenfisch. Die Masse hat jedoch ein Eigenleben und die beiden Tintenfische beginnen zu sprechen und sich fortzubewegen. Zudem können die Tintenfische mit ihren Tentakeln lesen, wobei jedoch die Buchstaben bei der Berührung verschwinden. Dies führt zum Beispiel bei der Rückreise an der Grenze zu Problemen, da die Tintenfische zuvor die Reisepässe der Familie Holan gelesen haben.

In Prag helfen die Tintenfische Eva und Hansi die Ehe der Eltern Andrea und Jan zu kitten. Dabei sorgen sie mit ihrer Fähigkeit, Elektrizität zu produzieren, für weitere mysteriöse Ereignisse wie Klaviere, die in die Moldau fliegen. Einige Nachbarn glauben an die Rückkehr des Golem. Ein Forscherteam versucht die Tintenfische wiederzufinden, da mit der gesamten Masse mehr als eine Großstadt mit Elektrizität versorgt werden könnte.

Erstausstrahlung[Bearbeiten]

In Deutschland lief die Reihe als Weihnachtsserie zwischen dem 21. und 28. Dezember 1986 im ersten Programm der ARD.

Kinoversionen[Bearbeiten]

Die Serie wurde zweimal auf 99 Minuten zusammengeschnitten ins Kino gebracht: 1987 unter dem Namen "Die Kraken aus dem zweiten Stock" und ein zweites Mal 1989 unter dem Namen "Fröhliche Weihnachten wünschen die Kraken".[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gerhards, Winfried: Handbuch der phantastischen Fernsehserien, Hamburg: Edition Gryphon 2001, S.372