Die Vampirschwestern 3 – Reise nach Transsilvanien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Film
Originaltitel Die Vampirschwestern 3 – Reise nach Transsilvanien
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2016
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe FSK 0[1]
JMK 6[2]
Stab
Regie Tim Trachte
Drehbuch Ursula Gruber,
Sigrun De Pascalis
Produktion Jakob Claussen,
Ulrike Putz,
Jens Oberwetter
Musik Helmut Zerlett
Kamera Fabian Rösler
Schnitt Ana de Mier y Ortuño
Besetzung
Chronologie
← Die Vampirschwestern 2 – Fledermäuse im Bauch

Die Vampirschwestern 3 – Reise nach Transsilvanien ist ein deutscher Kinderfilm aus dem Jahr 2016 unter der Regie von Tim Trachte. Die Fantasy-Komödie basiert auf der gleichnamigen Romanreihe Die Vampirschwestern von Franziska Gehm. Der Film ist die Fortsetzung zu Die Vampirschwestern 2 – Fledermäuse im Bauch aus dem Jahr 2014, bei dem noch Wolfgang Groos die Regie geführt hatte.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die halbwüchsigen Schwestern Dakaria und Silvania Tepes leben zusammen mit ihrem Vater, dem Vampir Mihai Tepes, und ihrer menschlichen Mutter Elvira sowie ihrem kleinen Bruder Franz in einer Kleinstadt. Kurz vor Franz’ erstem Geburtstag enthüllt ihnen Mihai, dass die Vampirkönigin Antanasia einen Halbvampir-Jungen als ihren Nachfolger wünscht und womöglich ein Auge auf Franz geworfen hat. Versehentlich hypnotisiert Silvania ihre beiden Eltern und setzt sie damit außer Gefecht. Die Vampirkönigin entführt Franz zusammen mit ihrem Gehilfen Urio und bringt ihn auf ihr „Schwarzes Schloss“ in Transsilvanien. Dakaria verfolgt die Entführer und dringt mit Hilfe ihres alten Freundes, dem Musiker Murdo in das Schloss ein. Antanasia versucht, Dakaria auf ihre Seite zu ziehen und ihr schmackhaft zu machen, wie frei das Leben für Vampire wie sie in Transsilvanien sei. Unterdessen hat sich Silvania zusammen mit dem Nachbarn der Familie Tepes, Vampirjäger Dirk van Kombast, ebenfalls auf den Weg zum Schwarzen Schloss gemacht. Van Kombast weiß weder über Silvania, noch über seine hoch schwangere Frau Ursula, dass diese Vampire sind. Im Schloss erfahren sie, dass die Krone, die dem zukünftigen Herrscher aufgesetzt werden soll, diesem alle Erinnerungen an seine Vergangenheit und seine Familie raubt. Während der Krönungszeremonie gelingt es Dakaria, die Vampirkönigin wieder an ihre eigene Vergangenheit als Menschenkind zu erinnern. Tief bewegt verzichtet Antanasia daraufhin auf die Krönung von Franz.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde produziert von Claussen + Putz Filmproduktion GmbH (München). Er wurde durch die Film- und Medienstiftung NRW mit 550.000 Euro öffentlich gefördert. Gedreht wurde 2015 an zahlreichen Orten in Nordrhein-Westfalen, darunter Herne (die Laubenstraße in der Siedlung Teutoburgia stellt die Siedlung dar, in der die Tepes‘ ihr Haus haben),[3] Bochum, Iserlohn und Schwalmtal in der Nähe von Düsseldorf.[4][5] Weitere Drehorte waren Mendig in Rheinland-Pfalz, sowie München, Garmisch-Partenkirchen und Oberammergau.

Kinostart war der 8. Dezember 2016.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nur Zitate Dieser Abschnitt besteht nur aus einer listenhaften Sammlung von Zitaten aus Kritiken. Stattdessen sollte eine zusammenfassende Darstellung der Rezeption des Werkes als Fließtext erfolgen, wozu auch markante Zitate gehören können.

„Tim Trachte als Regisseur […] setzt mit ‚Die Vampirschwestern 3 – Reise nach Transsilvanien‘ den erzählerischen und inszenatorischen Aufwärtstrend der Reihe konsequent fort: erzählerisch, weil der dritte Teil deutlich stringenter geraten ist, und inszenatorisch, weil sich die Macher mit einem mächtigen transsilvanischen Gruselschloss als Hauptkulisse selbst einen großen atmosphärischen Gefallen getan haben. […] Zudem ist ‚Vampirschwestern 3‘ für einen Familienfilm erstaunlich unvorhersehbar: Jana Pallaske (‚Burg Schreckenstein‘) verleiht der Vampirkönigin nicht bloß eine einschüchternde Präsenz, die die allerkleinsten Zuschauer im Kinosaal durchaus verschrecken könnte, sondern auch eine angenehme Ambivalenz: Es ist auch Pallaskes starkem Spiel zu verdanken, dass man Antanasia ihre sympathischen Züge genauso abkauft wie die Verkörperung des absolut Bösen.“

„Leidlich unterhaltsamer Jugendfilm, dessen Inszenierung sich weitgehend in Verfolgungsjagden erschöpft. Die Vampir-Motivik und die sich darin spiegelnden Teenie-Probleme weichen dem Klamauk prominent besetzter Erwachsenenfiguren.“

„Allein wegen der verführerisch bösen, aber nicht gänzlich unsympathischen Vampirkönigin, glänzend verkörpert von Jana Pallaske, lohnt ‚Die Vampirschwestern 3 – Reise nach Transsilvanien‘. Auch die Ausstattung ist wie schon bei den ersten beiden Teilen großartig. Schade ist nur, dass der Film ausgerechnet beim Showdown nachlässt. Die Lösung des Konflikts wirkt etwas naiv und recht unfertig.“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Die Vampirschwestern 3 – Reise nach Transsilvanien. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 162161/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für Die Vampirschwestern 3 – Reise nach Transsilvanien. Jugendmedien­kommission.
  3. „Vampirschwestern 3“: Drehstart auf Teutoburgia. In: sn-herne.de. Abgerufen am 13. Juni 2021.
  4. Die Vampirschwestern 3 – Drehstart und alle Infos zur Fortsetzung! In: Filmfutter. 6. Juli 2015, abgerufen am 13. Juni 2021.
  5. Filmstarts am Set von „Die Vampirschwestern 3“. filmstarts.de, 15. Oktober 2015
  6. Antje Wessels: Die Vampirschwestern 3 – Reise nach Transsilvanien. filmstarts.de, abgerufen am 12. Dezember 2016.
  7. Die Vampirschwestern 3 – Reise nach Transsilvanien. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 12. Juni 2021. 
  8. Annekatrin Liebisch: „Die Vampirschwestern 3 – Reise nach Transsilvanien“: Böse, aber sympathisch. Abendzeitung München, abgerufen am 12. Dezember 2016.