Die Weihnachtsgans Auguste (Märchen)

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Die Weihnachtsgans Auguste ist ein Weihnachtsmärchen von Friedrich Wolf. Es erschien 1946 als Teil des Buches "Märchen für große und kleine Kinder" im Aufbau-Verlag, Berlin.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dresdner Kammersänger Luitpold Löwenhaupt kauft für das bevorstehende Weihnachtsfest eine lebendige Gans, aus der ein schöner, fetter Weihnachtsbraten werden soll. Doch da kommen ihm seine drei Kinder dazwischen, die das Tier schnell lieb gewinnen. Sie nennen die Gans "Auguste" (Gustje) und lassen sie vom Keller ins Kinderzimmer umziehen. Zwischendurch ist die Gans schon gerupft, aber kommt wieder zu Bewusstsein. Sie erhält dann einen warmen Pullover. Zum Schluss möchte nur der Vater noch seinen Gänsebraten haben. Doch nach einigem Hin und Her wird "Gustje" vom Rest der Familie gerettet und bleibt fortan der Liebling der Familie.

Dramatisierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Erzählung Friedrich Wolfs wurde zunächst 1959 ein Hörspiel im Rundfunk der DDR produziert. Eine frühe filmische Umsetzung erfuhr der Stoff 1964 mit Peterle und die Weihnachtsgans Auguste, dem Diplomfilm, mit dem der Regisseur Rainer Simon sein Studium an der damaligen Deutschen Hochschule für Filmkunst abschloss. Es folgen 1974 eine musikdramatische Umsetzung von Günter Neubert, 1979 ein Fernsehspiel des Fernsehens der DDR, 1985 der Puppentrickfilm von Günter Rätz sowie 1988 der ebenfalls für das Fernsehen der DDR produzierte Kinderfilm Die Weihnachtsgans Auguste von Bodo Fürneisen, der bis in die Gegenwart sehr populär ist.