Die heimliche Gräfin

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Filmdaten
Originaltitel Die heimliche Gräfin
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1942
Länge 96 Minuten
Stab
Regie Géza von Bolváry
Drehbuch Géza von Cziffra
Produktion Wien-Film
Musik Anton Profes
Kamera Willy Winterstein
Besetzung

Die heimliche Gräfin ist ein deutscher Spielfilm des Regisseurs Géza von Bolváry aus dem Jahr 1942 in Schwarzweiß. Das Drehbuch verfasste Géza von Cziffra. Als Vorlage diente ihm der gleichnamige Roman von Hugo Maria Kritz. Seine Premiere hatte der Film am 27. August 1942.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film spielt in Wien zur Zeit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Die junge elternlose Gräfin Antschi Dorival aus Böhmen will – entgegen dem Wunsch ihres Onkels – partout zur Bühne. Und so spinnt sie zusammen mit ihrer Gesellschaftsdame, Martina Lehnhoff, ein feines Netz der Verschwörung, das aber doch nicht fein genug ist, um letztere vor den allerunangenehmsten Überraschungen, Peinlichkeiten und Gefährdungen zu bewahren. Denn in Wien, wohin diese sich anstelle ihrer Herrin, geschmückt mit deren Namen, begibt, gab es einmal eine adelige Lebedame namens Sonja Lubomirska, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Die Lubomirska war aber nicht nur die Geliebte des Erzherzogs, sondern auch eine Diebin, die unter seinem Dach ein wertvolles Collier mitgehen ließ. So nimmt denn das Verhängnis seinen Lauf. Erst das Eingreifen des verliebten Gutsbesitzers Hohenwardt wendet alles zum Guten: Das Collier wird wiederbeschafft, Martina findet einen Mann fürs Leben, die intrigante Exzellenz Kubasta, seines Zeichens Polizeiminister mit dem heißen Wunsch, statt des Erzherzogs Statthalter in Böhmen zu werden, wird seines Amtes enthoben.[1]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lexikon des Internationalen Films zog folgendes Fazit: „Amüsante Belanglosigkeit mit Wiener Flair und charmanten Darstellern.“ [2]

Der Evangelische Filmbeobachter urteilt: „Ein operettenhaftes […] Lustspiel um die Verwechslung einer Gesellschafterin mit einer Gräfin […]. Es stammt aus der Zeit (1942), als Unterhaltungsfilme noch eine beispielhafte handwerkliche Qualität aufwiesen. Für Erwachsene eine muntere Geschichte.“ [1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Quelle: Evangelischer Filmbeobachter, Evangelischer Presseverband München, Kritik Nr. 208/1966, S. 401
  2. rororo-Taschenbuch Nr. 6322 (1988), S. 3484