Die letzten Gigolos

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Film
Originaltitel Die letzten Gigolos
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch, Englisch, Französisch
Erscheinungsjahr 2014
Länge 91 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Stephan Bergmann
Drehbuch Stephan Bergmann
Produktion Melanie Andernach
Musik The Embassadors
Kamera Janis Mazuch
Schnitt Gesa Marten,
Martin Kayser-Landwehr

Die letzten Gigolos ist ein deutscher Dokumentarfilm von Stephan Bergmann. Der Film hatte seine Deutschlandpremiere am 8. Mai 2014 beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin und seine internationale Premiere am 21. April 2015 beim Visions du Réel in Nyon. Der Kinostart war am 29. Januar 2015.[2]

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dokumentarfilm handelt von älteren Herren, die auf Kreuzfahrtschiffen als sogenannte Gentlemen Hosts tätig sind. Die Gentlemen alter Schule sind mit den besten Umgangsformen vertraut und werden von Agenturen an Kreuzfahrt-Reedereien vermittelt, damit interessierten Frauen der Aufenthalt an Bord verschönert wird. Zu ihren wesentlichen Aufgaben gehört es, als Tanzpartner für Damen zur Verfügung zu stehen, die allein reisen oder deren Partner Nichttänzer sind. Nebenbei erhoffen die Gigolos, auf diese Weise dem Rentneralltag zu entfliehen. Der Film porträtiert zwei etwa 70-jährige an Bord der „Deutschland“ und befragt sie zu den Themen Älterwerden und Sex. Dabei hinterfragt er auch ihre individuellen Vorstellungen von Glück.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Filmdienst urteilt, der Film porträtiert „formal spielerisch und humorvoll“ das Leben zweier „Gentleman Hosts“. Dabei „zeigt der beschwingte Einblick in den Mikrokosmos Kreuzfahrt nebenbei immer wieder auch die riesige Maschinerie, die den Luxus am Laufen hält“.[3] Epd Film meint, „ohne herablassende Ironie, aber mit feinem Humor, wirft Regisseur Bergmann nicht nur Streiflichter auf Geschlechterbeziehungen im Alter“. Dabei „vermittelt er die kleinen Freuden des Lebens, das Sich-schön-Machen, das schwungvolle Tango-Schwofen, das Sonnenbaden im Liegestuhl: eine berückende, von unterschwelliger Melancholie durchzogene Leichtigkeit des Seins“.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Die letzten Gigolos. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Juli 2014 (PDF; Prüf­nummer: 146 158 K).
  2. Release Info. Internet Movie Database, abgerufen am 29. Februar 2016 (englisch).
  3. Die letzten Gigolos. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 29. Februar 2016.
  4. Birgit Roschy: Kritik zu Die letzten Gigolos. epd Film, 20. Januar 2015, abgerufen am 22. März 2016.
  5. Die letzten Gigolos. Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW), abgerufen am 22. März 2016.