Die literarische Welt

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Die deutsche Zeitschrift Die literarische Welt. Unabhängiges Organ für das deutsche Schrifttum war ein einflussreiches Periodikum in der Zeit der Weimarer Republik, das als Wochenschrift von Ernst Rowohlt und Willy Haas 1925 in Berlin gegründet wurde. Sie erschien von Jahrgang 1925 bis 1933 unter der Herausgeberschaft von Willy Haas in der Literarische Welt Verlagsgesellschaft, Berlin-Lichterfelde. Die Redaktion saß in der Passauer Straße, direkt gegenüber dem damaligen Sitz des Ernst Rowohlt Verlages. Nach Haas' Emigration wurde sie zunächst noch als „Neue Folge“ gleichen Titels (1933-1934) fortgesetzt, herausgegeben von Karl Rauch, ehe sie in der gleichgeschalteten Zeitschrift „Das deutsche Wort“ (ab 1934) aufging, welche im Verlag Bott, Berlin, erschien.

1998 stellte sich die Tageszeitung Die Welt mit ihrer literarischen Samstagsbeilage in diese Traditionslinie: Ihr „Journal für das literarische Geschehen“ trägt den Titel „Die literarische Welt“ mit der Ergänzung „gegründet von Willy Haas, 1925“. Der verantwortliche Redakteur ist Richard Kämmerlings, in den ersten Jahren gemeinsam mit Jacques Schuster.

Literatur[Bearbeiten]

  • Willy Haas: Die literarische Welt. Lebenserinnerungen. Fischer, Frankfurt a.M. 1983, ISBN 3-596-25607-0 (Nachdruck von 1957)
  • Die literarische Welt. Unabhängiges Organ für das deutsche Schrifttum. Kraus, Nendeln/Liechtenstein 1973 DNB (Nachdruck)

Weblinks[Bearbeiten]