Die tollen Abenteuer des Monsieur L.

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Filmdaten
Deutscher TitelDie tollen Abenteuer des Monsieur L.
OriginaltitelLes Tribulations d’un chinois en Chine
ProduktionslandFrankreich, Italien
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1965
Länge110 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegiePhilippe de Broca
DrehbuchDaniel Boulanger
Philippe de Broca
ProduktionGeorges Dancigers
Alexandre Mnouchkine
MusikGeorges Delerue
KameraEdmond Séchan
SchnittFrançoise Javet
Besetzung

Die tollen Abenteuer des Monsieur L. (Originaltitel: Les Tribulations d’un chinois en Chine) ist ein französisch-italienischer Spielfilm des Regisseurs Philippe de Broca aus dem Jahr 1965 mit Ursula Andress und Jean-Paul Belmondo in den Hauptrollen. Das Drehbuch, das der Regisseur zusammen mit Daniel Boulanger verfasste, basiert auf dem Roman Die Leiden eines Chinesen in China von Jules Verne.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein junger Millionär ist seines Reichtums so überdrüssig, dass er sich das Leben nehmen will. Als auch der zehnte Selbstmordversuch fehlschlägt, nimmt der Berater des Millionärs die Sache in die Hand. In dem Moment, in dem sich der junge Mann von gedungenen Mördern eingekesselt sieht, erwacht, ohne dass er es will, sein Selbstbehauptungswillen, und die Jagd beginnt. Nach einem Monat, als die abgeschlossene Lebensversicherung zugunsten des Beraters verfallen ist, lebt der Millionär immer noch.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Außenaufnahmen entstanden in Hongkong, Nepal (Kathmandu, Patan, Himalaya), Indien (Jaipur, Rajasthan) und in Malaysia. In der Bundesrepublik Deutschland kam der Film am 25. Dezember 1965 in die Kinos. Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden verlieh dem Film Prädikat „Wertvoll“[1]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Frei nach Jules Verne entstandene turbulente Unterhaltung mit zahlreichen übermütig inszenierten Verfolgungsjagden und Kraftakten Jean-Paul Belmondos. Der parodistische Grundton kommt nur in Maßen zum Tragen, im Vordergrund steht handfester Spaß, der gelegentlich etwas klamaukhaft gerät.“

„Nur mäßig witzig gelungene Adaption eines Romans von Jules Verne durch den französischen Regisseur Philippe de Broca, der an seine früheren Lustspielerfolge nicht anknüpfen kann.“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lexikon des Internationalen Films. rororo-Taschenbuch Nr. 6322, 1988, S. 3840.
  2. Die tollen Abenteuer des Monsieur L. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.
  3. Evangelischer Filmbeobachter. Kritik Nr. 162/1966, Evangelischer Presseverband München.