Diemar (Adelsgeschlecht)

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Wappen der Familie von Diemar nach Siebmachers Wappenbuch

Die Adelsfamilie von Diemar ist ein altes fränkisches Adelsgeschlecht, das seit 1474 auch im heutigen Südthüringen ansässig war.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Franken und Sachsen war die Familie begütert u. a. in Melkers 1536, Utendorf 1500, Walldorf 1500, Wasungen 1536. In Schlesien in Lang-Hermsdorf. Die Linie Freiherren von Diemar waren vornehmlich in der Gegend von Mainz begütert.

Die Diemar waren Vasallen der Grafen von Rieneck.[1]

Als reichsfreie Ritterschaft war sie im fränkischen Ritterkanton Rhön-Werra organisiert.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im schwarzen Schild ein silberner Balken. Auf dem Helm sind zwei Büffelhörner, die wie der Schild tingiert sind. Zwischen ihnen ein roter Nagel. Die Decken sind Schwarz Silber.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christine Demel: Leinach. Geschichte – Sagen – Gegenwart. Gemeinde Leinach, Leinach 1999, 'S. 115.
  2. Cord Ulrichs: Vom Lehnshof zur Reichsritterschaft - Strukturen des fränkischen Niederadels am Übergang vom späten Mittelalter zur frühen Neuzeit. Franz Steiner Verlag Stuttgart, Stuttgart 1997, ISBN 3-515-07109-1.
  3. Siehe auch http://data.cerl.org/siebmacher/_search?query=diemar&from=0&size=10&mode=default&sort=default.