Diemitz

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Dieser Artikel beschreibt den Stadtteil Diemitz von Halle (Saale). Außerdem ist Diemitz Name eines Ortsteils der Stadt Mirow in Mecklenburg-Vorpommern.
Wappen von Halle (Saale)
Diemitz
Stadtteil von Halle (Saale)
Altstadt Ammendorf/Beesen Böllberg/Wörmlitz Büschdorf Damaschkestraße Dautzsch Diemitz Dieselstraße Dölau Dölauer Heide Freiimfelde/Kanenaer Weg Frohe Zukunft Gebiet der DR Gesundbrunnen Gewerbegebiet Neustadt Giebichenstein Gottfried-Keller-Siedlung Heide-Nord/Blumenau Heide-Süd Industriegebiet Nord Kanena/Bruckdorf Kröllwitz Landrain Lettin Lutherplatz/Thüringer Bahnhof Nietleben Mötzlich Nördliche Innenstadt Nördliche Neustadt Paulusviertel Planena Radewell/Osendorf Reideburg Saaleaue Seeben Silberhöhe Südliche Neustadt Südstadt Tornau Trotha Westliche Neustadt Am Wasserturm/Thaerviertel Südliche InnenstadtLage des Stadtteils Diemitz   in Halle (Saale) (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Koordinaten 51° 29′ 23″ N, 11° 59′ 56″ O51.48972222222211.998888888889Koordinaten: 51° 29′ 23″ N, 11° 59′ 56″ O.
Einwohner 1826 (31. Dez. 2013)
Eingemeindung 1. Jul. 1950
Vorwahl 0345
Verkehrsanbindung
Bundesstraße B6 B100
S-Bahn S7, Haltepunkt Steintorbrücke

Diemitz ist ein Stadtteil der Stadt Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt und war bis 1950 ein eigenständiges Dorf.

Geografische Lage und Infrastruktur[Bearbeiten]

Diemitz liegt im Stadtbezirk Ost und ist über die Berliner Brücke an die Innenstadt angeschlossen. Außerdem besteht über die Berliner Straße eine Verbindung in den Östlichen Saalekreis. Benachbarte Stadtteile sind das Gebiet der DR im Westen, Frohe Zukunft und Mötzlich im Norden, Dautzsch im Osten und Büschdorf im Süden.

Geschichte[Bearbeiten]

Diemitz gehörte zum Amt Giebichenstein im Saalkreis des Erzstifts Magdeburg.[1] 1680 kam der Ort mit dem Saalkreis zum Herzogtum Magdeburg unter brandenburg-preußischer Herrschaft.

Mit dem Frieden von Tilsit wurde Diemitz im Jahr 1807 dem Königreich Westphalen angegliedert und dem Distrikt Halle im Departement der Saale zugeordnet. Der Ort gehörte zum Kanton Halle-Land.[2] Nach der Niederlage Napoleons und dem Ende des Königreichs Westphalen befreiten die verbündeten Gegner Napoleons Anfang Oktober 1813 den Saalkreis. Bei der politischen Neuordnung nach dem Wiener Kongress 1815 wurde der Ort im Jahr 1816 dem Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen angeschlossen und dem Saalkreis zugeordnet.[3] Am 1. Juli 1950 wurde Diemitz nach Halle (Saale) eingemeindet.[4]

Evangelische Kirche Johannes der Täufer in Diemitz.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Erwähnung des Orts im Buch "Geographie für alle Stände", S.124.
  2. Beschreibung des Saale-Departements
  3. Der Saalkreis im Gemeindeverzeichnis 1900
  4. Halle (Saale) und seine Ortsteile auf gov.genealogy.net