Dierbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Dierbach
Dierbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Dierbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 5′ N, 8° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Verbandsgemeinde: Bad Bergzabern
Höhe: 146 m ü. NHN
Fläche: 5,48 km2
Einwohner: 540 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 99 Einwohner je km2
Postleitzahl: 76889
Vorwahl: 06340
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 018
Adresse der Verbandsverwaltung: Königstraße 61
76887 Bad Bergzabern
Webpräsenz: www.gemeinde-dierbach.de
Ortsbürgermeister: Manfred Huckle
Lage der Ortsgemeinde Dierbach im Landkreis Südliche Weinstraße
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Über dieses Bild

Dierbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt 6 km östlich von Bad Bergzabern an der Deutschen Weinstraße zwischen dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und dem Rhein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals wurde der Ort im Jahre 1084 in einer Urkunde von Papst Clemens III. erwähnt.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende des Jahres 2013 waren 58,8 Prozent der Einwohner evangelisch und 19 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Dierbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Dierbach
Blasonierung: „Von Gold und Rot gespalten, in der unteren Schildhälfte belegt mit einem blauen Wellenbalken, rechts ein schreitender blaubewehrter und -bezungter roter Löwe, links eine aus dem Wellenbalken wachsende, brennende goldene Kerze.“[4]

Es wurde 1950 vom Mainzer Innenministerium genehmigt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wahrzeichen des Ortes ist die evangelische Dorfkirche St. Anna von 1502. Die Kirche wurde zwischen 1502 und 1513 von Hensel Ryel von Barbelroth und seiner Hausfrau Margaretha zu Ehren der heiligen Anna erbaut. Das Bauwerk ist im Stil der Spätgotik der bayerischen Schule errichtet. Im Jahre 1606, nachdem die Kirche im 16. Jahrhundert evangelisch wurde, wurden die Langhausfenster vergrößert.

Der Chor der schlichten Kirche ist mit einem Netzgewölbe versehen, dessen Rippen über unterschiedlich gestalteten Konsolen aufwachsen. Die Chorfenster aus der Spätgotik besitzen reiches Maßwerk mit unterschiedlichen Formen.

Die Ausstattung der Kirche aus der Barockzeit ist vollständig erhalten.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Dierbach

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dierbach ist über die Buslinie 547, die die Bahnhöfe Kandel und Bad Bergzabern miteinander verbindet, an das Nahverkehrsnetz angeschlossen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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  • Gerhard Rinck

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dierbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. KommWis, Stand: 31. Dezember 2013
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.