Dierhagen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Vorpommern-Rügen | |
| Amt: | Darß/Fischland | |
| Höhe: | 3 m ü. NHN | |
| Fläche: | 27,53 km2 | |
| Einwohner: | 1497 (31. Dez. 2015)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 54 Einwohner je km2 | |
| Postleitzahl: | 18347 | |
| Vorwahl: | 038226 | |
| Kfz-Kennzeichen: | VR, GMN, NVP, RDG, RÜG | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 73 017 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Chausseestraße 68a 18375 Born a. Darß |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Christiane Müller (DIE LINKE) | |
| Lage der Gemeinde Dierhagen im Landkreis Vorpommern-Rügen | ||
Das Ostseebad Dierhagen ist eine Gemeinde nordwestlich von Ribnitz-Damgarten im Landkreis Vorpommern-Rügen. Die Gemeinde wird vom Amt Darß/Fischland mit Sitz in der Gemeinde Born a. Darß verwaltet.
Historisch gehört der Ort zu Mecklenburg.
Inhaltsverzeichnis
Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Dierhagen liegt vor der Halbinsel Fischland an der beginnenden Verengung zwischen der Ostsee und dem Saaler Bodden. Das Ostseebad Dierhagen wird meist dem Fischland zugeschrieben, gehört jedoch seit eh und je dem Festland. Die Grenze zum Fischland, der Permin, liegt nördlich des Ortes. Etwa zwölf Kilometer südöstlich der Gemeinde befinden sich die Stadt Ribnitz-Damgarten und die B 105, etwa 35 Kilometer südwestlich liegt Rostock. Die A 19 ist über die Anschlussstelle Rostock-Ost (ca. 32 Kilometer) zu erreichen.
Im Gemeindegebiet befindet sich im Südwesten mit den Ausläufern der Rostocker Heide ein größeres Waldgebiet. Hier liegt auch das Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor und etwas nördlich davon das Naturschutzgebiet Dierhäger Moor.
Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Gemeinde Dierhagen besteht aus sechs Ortsteilen. Das sind die an der Ostsee liegenden Ortsteile Dierhagen Strand, Dierhagen Neuhaus und Dierhagen Ost sowie die am Saaler Bodden liegenden Ortsteile Dändorf, Hof Körkwitz und Dierhagen Dorf.
Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Dierhagen wurde im Jahr 1311 erstmals erwähnt. Die Ortsbezeichnung könnte von „Deerhagen“ oder „Thierhagen“ abstammen und deutet auf Tierhaltung und Wald hin.
Im Jahr 1880 begann der Badebetrieb und der Fremdenverkehr wurde immer weiter entwickelt. Die Gegend gehörte jahrhundertelang zum Herzogtum Mecklenburg und wurde 1919 Teil des Freistaates Mecklenburg-Schwerin. Sie war von 1933 bis 1952 Teil des Landkreises Rostock, dann des Kreises Ribnitz-Damgarten bis 1990 und des Landkreises Ribnitz-Damgarten bis 1994. Im Jahr 1998 erhielt Dierhagen die staatliche Anerkennung als „Seebad“.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Backsteinkirche aus der Mitte des 19. Jahrhunderts
- Waldgebiet Großes Moor
- Häfen Dierhagen und Dändorf
- Dorfstraße Dändorf – Teil der historischen nordmecklenburgischen Salzstraße, die zwischen Bad Sülze und Wismar teils auf dem Wasser und teils auf dem Lande verlief
- alte Kapitänshäuser und Bauernhöfe
- Ehrenmal von 1946 in der Dorfmitte für die Opfer des Faschismus
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Die Salzstraße von Bad Sülze über Dändorf und Dierhagen nach Wismar in den Jahren 1243 bis 1907
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Dierhagen auf den Seiten des Amtes Darß/Fischland
- Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Dierhagen im SIS-Online. Statistisches Informationssystem.
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
Mecklenburg: Ahrenshoop | Boltenhagen | Diedrichshagen | Dierhagen | Graal-Müritz | Heiligendamm | Hohe Düne | Insel Poel | Kühlungsborn | Markgrafenheide | Nienhagen | Prerow | Rerik | Warnemünde Wustrow | Zingst
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