Dierhagen

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Dierhagen führt kein Wappen
Dierhagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dierhagen hervorgehoben
Koordinaten: 54° 17′ N, 12° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Rügen
Amt: Darß/Fischland
Höhe: 3 m ü. NHN
Fläche: 27,53 km2
Einwohner: 1497 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner je km2
Postleitzahl: 18347
Vorwahl: 038226
Kfz-Kennzeichen: VR, GMN, NVP, RDG, RÜG
Gemeindeschlüssel: 13 0 73 017
Adresse der Amtsverwaltung: Chausseestraße 68a
18375 Born a. Darß
Webpräsenz: www.ostseebad-dierhagen.de
Bürgermeisterin: Christiane Müller (DIE LINKE)
Lage der Gemeinde Dierhagen im Landkreis Vorpommern-Rügen
RostockLandkreis Mecklenburgische SeenplatteLandkreis RostockLandkreis Vorpommern-GreifswaldLandkreis Vorpommern-GreifswaldLandkreis Vorpommern-GreifswaldAltenpleenGroß MohrdorfGroß MohrdorfGroß MohrdorfKlausdorf (bei Stralsund)KramerhofPreetz (bei Stralsund)ProhnSaal (Vorpommern)BarthDivitz-SpoldershagenFuhlendorf (Vorpommern)Fuhlendorf (Vorpommern)Fuhlendorf (Vorpommern)Fuhlendorf (Vorpommern)Karnin (bei Barth)Kenz-KüstrowLöbnitz (Vorpommern)LüdershagenPruchtenSaal (Vorpommern)TrinwillershagenBergen auf RügenBuschvitzGarz/RügenGustowLietzowParchtitzPatzigPoseritzRalswiekRappinSehlenAhrenshoopBorn a. DarßDierhagenPrerowWieck a. DarßWustrow (Fischland)FranzburgGlewitzGremersdorf-BuchholzMillienhagen-OebelitzPapenhagenRichtenbergSplietsdorfVelgastWeitenhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen)Wendisch BaggendorfElmenhorst (Vorpommern)SundhagenWittenhagenBaabeGagerGöhren (Rügen)Lancken-GranitzMiddelhagenSellinThiessowZirkowGroß KordshagenJakobsdorfKummerow (bei Stralsund)Lüssow (bei Stralsund)Lüssow (bei Stralsund)Neu BartelshagenNieparsPantelitzSteinhagen (Vorpommern)WendorfZarrendorfAltenkirchen (Rügen)BreegeDranskeGloweLohmePutgartenSagardWiek (Rügen)Bad SülzeDettmannsdorfDeyelsdorfDrechowEixenGrammendorfGransebiethHugoldsdorfLindholzTribseesAhrenshagen-DaskowSchlemminRibnitz-DamgartenSemlowAltefährDreschvitzDreschvitzGingstHiddenseeKluisNeuenkirchen (Rügen)Neuenkirchen (Rügen)RambinSamtensSchaprodeSchaprodeTrent (Rügen)Ummanz (Gemeinde)Ummanz (Gemeinde)Ummanz (Gemeinde)BinzGrimmenMarlowPutbusPutbusSassnitzStralsundStralsundSüderholzZingstZingstZingstKarte
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Das Ostseebad Dierhagen ist eine Gemeinde nordwestlich von Ribnitz-Damgarten im Landkreis Vorpommern-Rügen. Die Gemeinde wird vom Amt Darß/Fischland mit Sitz in der Gemeinde Born a. Darß verwaltet.

Historisch gehört der Ort zu Mecklenburg.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dierhagen liegt vor der Halbinsel Fischland an der beginnenden Verengung zwischen der Ostsee und dem Saaler Bodden. Das Ostseebad Dierhagen wird meist dem Fischland zugeschrieben, gehört jedoch seit eh und je dem Festland. Die Grenze zum Fischland, der Permin, liegt nördlich des Ortes. Etwa zwölf Kilometer südöstlich der Gemeinde befinden sich die Stadt Ribnitz-Damgarten und die B 105, etwa 35 Kilometer südwestlich liegt Rostock. Die A 19 ist über die Anschlussstelle Rostock-Ost (ca. 32 Kilometer) zu erreichen.

Im Gemeindegebiet befindet sich im Südwesten mit den Ausläufern der Rostocker Heide ein größeres Waldgebiet. Hier liegt auch das Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor und etwas nördlich davon das Naturschutzgebiet Dierhäger Moor.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Dierhagen besteht aus sechs Ortsteilen. Das sind die an der Ostsee liegenden Ortsteile Dierhagen Strand, Dierhagen Neuhaus und Dierhagen Ost sowie die am Saaler Bodden liegenden Ortsteile Dändorf, Hof Körkwitz und Dierhagen Dorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dierhagen wurde im Jahr 1311 erstmals erwähnt. Die Ortsbezeichnung könnte von „Deerhagen“ oder „Thierhagen“ abstammen und deutet auf Tierhaltung und Wald hin.

Im Jahr 1880 begann der Badebetrieb und der Fremdenverkehr wurde immer weiter entwickelt. Die Gegend gehörte jahrhundertelang zum Herzogtum Mecklenburg und wurde 1919 Teil des Freistaates Mecklenburg-Schwerin. Sie war von 1933 bis 1952 Teil des Landkreises Rostock, dann des Kreises Ribnitz-Damgarten bis 1990 und des Landkreises Ribnitz-Damgarten bis 1994. Im Jahr 1998 erhielt Dierhagen die staatliche Anerkennung als „Seebad“.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Backsteinkirche aus der Mitte des 19. Jahrhunderts
  • Waldgebiet Großes Moor
  • Häfen Dierhagen und Dändorf
  • Dorfstraße Dändorf – Teil der historischen nordmecklenburgischen Salzstraße, die zwischen Bad Sülze und Wismar teils auf dem Wasser und teils auf dem Lande verlief
  • alte Kapitänshäuser und Bauernhöfe
  • Ehrenmal von 1946 in der Dorfmitte für die Opfer des Faschismus

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dierhagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Dierhagen – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).